Die Idee

Eine Idee.
Für neue Berufschancen, eine neue Perspektive und ein neues Leben.

Und was machst du so? Ich war zwei Jahre im Knast und möchte jetzt meine eigene IT-Beratung in München eröffnen. Das mag vielleicht merkwürdig klingen. Aber wer das Leonhard-Programm kennt, der weiß: Strafgefangene haben mit dieser Initiative eine gute Chance, sich wieder in die Gesellschaft oder in das Berufsleben zu integrieren. Denn mit dem Leonhard-Programm halten ehemalige Häftlinge am Ende des Strafvollzugs nicht nur eine vielversprechende Zukunftsperspektive in der Hand, sondern auch einen geprüften Businessplan.

Alles auf Anfang

Als gemeinnütziges Unternehmen machen wir Strafgefangene fit für das Berufsleben. Die Möglichkeit, nach dem Gefängnis eine gute Anstellung zu finden oder sogar ein eigenes Unternehmen zu gründen, wird hier großgeschrieben. Wieder Fuß fassen, nicht rückfällig werden, eine sichere Chance sehen – dafür steht Leonhard. Und dahinter stehen die Teilnehmer. Die werden übrigens aus einer großen Zahl an Bewerbern ausgewählt und auch noch lange Zeit nach ihrer Entlassung von uns betreut. Denn das ist einer der entscheidenden Punkte, damit ehemalige Gefangene erfolgreich, selbstbewusst und legal Geld verdienen. Oder im besten Fall sogar ihr eigenes Unternehmen erfolgreich führen. Zu groß ist die Gefahr, wieder in den kriminellen Strudel zu geraten, wenn es draußen mit dem Beruf nicht klappt. Und ein erneuter Strafvollzug kostet nicht nur Steuergelder, sondern im schlimmsten Fall neue Opfer.

Darum möchten wir diese Spirale durchbrechen. Mit einer außergewöhnlichen Lösung für Menschen in einer außergewöhnlichen Situation. Also legen wir den Grundstein für diese Menschen neu – beruflich, menschlich und ganzheitlich.

Mit einem Programm, das weiterdenkt.

Wer in den Strafvollzug geht, ist zwar weg, aber trotzdem da. Was geschieht mit den Häftlingen in dieser Zeit und was kommt danach? Einige möchten nach der Haftzeit noch einmal neu anfangen, sich ändern und es ab jetzt besser machen. Genau hier setzen wir an und geben denjenigen, die selbst den Entschluss für ein legales Leben gefasst haben, alles nötige Handwerkszeug für diesen neuen Weg mit.

Wie sieht das genau aus?

Wir ermöglichen Strafgefangenen eine wirtschaftliche Weiterqualifizierung, damit sie sich eine straffreie Zukunft aufbauen können. Als Gründer eines kleinen Dienstleistungsunternehmens sind sie unabhängig von Arbeitgebern, die sich möglicherweise mit einem vorbelasteten Lebenslauf schwer tun. Doch auch Strafgefangene, die als Angestellte in einem Unternehmen arbeiten möchten, werden unternehmerisch ausgebildet. Der Vorteil: Sie denken und handeln unternehmerisch, bringen so das Unternehmen voran und werden zu wertvollen Mitarbeitern.

Ein Spendenaufruf von Altruja