S.H
Tagebuch 15. Kurswoche (29.04.-03.05.2013)
Montagmorgen fingen wir an mit „Gewerblicher Rechtsschutz und Verträge“. Wir haben über Patente, Gebrauchsmuster, Urheberrechte und Geschmacksmuster gesprochen. Der häufigste Vertrag im Geschäftsleben ist der Kaufvertrag.
Nachmittags besuchte uns Frau Barnett sie erzählte uns was über Stressmanagement, Work-Life-Balance & die individuelle Resilienz.
In unserer „PC-Stunde“ am Dienstag haben wir wieder viel geschafft, einige von uns sind schon bei Seite 24. Da wir in unserem Theoretischen Unterricht immer gute Arbeitsblätter bekommen, die wir dann von Hand ausfüllen. Diese Arbeitsblätter übertragen wir dann in den PC-Stunden in den Businessplan.
Heute, Donnerstag, fingen wir mit Herrn Jopen im Fach Unternehmertum mit „Steuern im Unternehmen“ an. So nun ist wieder Freitag, aber heute hatten wir außerplanmäßig Unternehmertum. Wir haben ausführlich über das Thema Versicherungen gesprochen. Welche Versicherungen für unser Unternehmen geeignet ist. Da es ja eine Vielzahl von Versicherungen gibt, hier nur ein kleiner Auszug: Betriebshaftpflichtversicherung, Elementar-BU-Versicherung, Unfallversicherung, Berufshaftpflichtversicherung. Da die Auswahl von Versicherungspaketen ein entscheidender Bestandteil einer Unternehmensgründung ist. Es ist für uns auch ganz wichtig über die Altersvorsorge nachzudenken.
S.H.
Tagebuch 14. Kurswoche (22.-26.04.2013)
Heute Morgen ging es gleich los mit Dr. Jopen und Unternehmertum .. Montagmorgen und gleich Buchführung. Es fing gleich an mit einer interessanten Geschichte von Herrn Jopen und einem Autounfall! Am Nachmittag kam Herr Knut Lelonek, der schon das zweite Mal bei uns war. Sein Thema heute: Gewaltfreie Kommunikation, Wertvorstellungen.
Dienstagmorgen war wieder Unternehmertum angesagt. Heute ging es um Personalentscheidungen. Später arbeiteten wir wieder an unserem Businessplan weiter. Dieser hat mittlerweile schon einen richtig großen Umfang.
Am Mittwoch waren diesmal keine Tests angesagt. Dafür haben wir unsere erste Prüfung geschrieben: Innovationsmanagement ist damit abgeschlossen. Am Nachmittag war PC-Stunde und Vorbereitung für den morgigen Tag.
Heute am Donnerstag waren wir aufgeregt, nachmittags kamen unsere externen Gäste zum „Bewerbungstraining“. Der Vormittag verging deshalb sehr schnell mit dem Fach Unternehmertum „Mitarbeiter trainieren und motivieren“. Dann endlich ist es soweit, wir begrüßten unsere Gäste und fingen mit dem Bewerbungstraining an. Das Bewerbungstraining lief folgendermaßen ab: zwei von uns setzten sich mit potentiellen Chefs an einen Tisch und haben mit ihnen ein Bewerbungsgespräch geführt. Danach erhielten wir Rückmeldungen. Es war mal interessant zu hören, was sich mein Gegenüber beim Bewerbungsgespräch denkt. Dieses wiederholte jeder zweimal. Vielen Dank nochmal an die Gäste für das Training.
Freitagmorgen besuchte uns wieder Frau Stackelberg mit ihr hatten wir heute das letzte Thema unserer 10 Werte: „Kluges Wirtschaften“. Zum Abschluss jeder Woche haben wir über unsere Feedback-Bögen mit Herrn Jopen gesprochen.
S.H.
Tagebuch 13. Kurswoche (15.-19.04.2013)
So, nun ist wieder Montagmorgen 8 Uhr. Wir sitzen alle im Unterrichtsraum und sind wie immer gespannt auf den Unterricht von Frau Harms. Heute haben wir Prüfungsvorbereitung für die nächste Woche stattfindende Prüfung in Innovation. Irgendwie ist mir schon mulmig, aber ich weiß ja, dass Frau Harms einen super Unterricht macht und wir alle richtig gut auf die Prüfung vorbereitet wurden.
Am Nachmittag kam Herr Blaudszun von der Bank. Er hielt einen Vortrag: „Wie ticken Banken?“ - ein wichtiges Thema für uns alle. Wir haben Herrn Blaudszun richtig mit unseren Fragen gelöchert, die er uns gerne beantwortet hat. Es ging um Kredite, Zinsen und wie uns ein Bankberater einschätzt. Auch wir, als bald ehemalige Gefangene, haben Chancen bei einer Bank einen Kredit für unsere Geschäftsidee zu bekommen. Da uns die Fa. Leonhard die Möglichkeit gibt einen durchdachten Businessplan zu schreiben.
Am Dienstagvormittag kam unser Dr. Jopen, der uns heute etwas über Gründungsinvestition (1. Gründungskosten, 2. Investitionen z.B. Anlagen, Schulungen, 3. Bar-Reserve 1-3 Monate, 4. Bar-Reserve laufende Betriebsausgaben für ca. 3 Monate); Kapitalbeschaffung –Fremdfinanzierung –Eigenfinanzierung –Besondere Finanzierungsquellen beigebracht hat. Am Nachmittag arbeiteten wir am PC an unseren Businessplänen weiter.
Mittwoch wie immer viele Tests, aber wir sind ja richtig gut vorbereitet. Danach wurden die Tests der letzten Woche durchgesprochen. Aber darüber habe ich letzte Woche schon geschrieben. Im Moment ist das Fach Unternehmertum auch richtig interessant, da es ja um unsere Zukunft geht, um unser – bei einigen erstes - Unternehmen. Nachmittags kam ein Referent, Herr Goldstein. Er ist Gründer der Fa. Entrepreneurship. Mir persönlich hat dieser Vortrag sehr weitergeholfen. Das wichtigste für mich war wie gehe ich mit Misserfolg richtig um. Er meinte auch, dass es nicht schlimm ist, wenn einmal der Misserfolg zu uns kommt. Man muss wissen wie man damit umgeht. Das wichtigste ist einfach dass man niemals aufgeben darf. Jeder sollte einfach an sich glauben, dann kann man alles erreichen. Man darf nicht nur daran denken, sondern es auch tun und aussprechen.
Noch zwei Tage und es ist wieder Wochenende, aber dieses mal ist nichts mit ausruhen!
Wieder Donnerstag: am Morgen ging es weiter mit dem Fach Unternehmertum. Heute war das Kapitel „Buchführung“ dran. Herr Jopen hat uns die 10 goldenen Regeln einer ordentlichen Buchhaltung gelernt. Am Nachmittag schrieben wir wieder fleißig an unserem Businessplan weiter.
Heute Morgen (Freitag) besuchte uns wieder Frau Stackelberg. Mit ihr diskutieren wir über Werte.
Werte?!? Z.B. „Ist der Leistungsbereite oder der Faule glücklicher? Warum?“, „An welchen Stellen können Sie – gerade zu Beginn Ihrer Selbstständigkeit – Kosten sparen und dennoch Ihr Geschäft vernünftig aufbauen?“, „Wie und an welchen Stellen können Sie als Mitarbeiter in einem Unternehmen Kosten sparen?“. Diese Themen sind für uns alle sehr wichtig für die Zukunft, denn nicht alle werden sich nach der Haft selbständig machen. Wir möchten ja schließlich auch gute Arbeitnehmer werden. Herr Jopen legt auch viel Wert darauf, dass wir wie Unternehmer denken.
Nach der ersten Pause haben wir wieder wie jede Woche Feedback-Bögen ausgefüllt. Danach redeten wir mit Herrn Jopen über die Feedback-Bögen der vergangenen Woche.
S.H.
Tagebuch 12. Kurswoche (08.-12.04.2013)
Endlich wieder Montagmorgen; es ging gleich los mit Frau Harms, die uns ja in dem Fach Innovationsmanagement unterrichtet.
Nachmittags ging es dann mit einem interessanten Vortrag weiter. Es ging darum: „Wie hinterfrage ich eine Frage“. Es ist erstklassig, was man durch die richtige Fragestellung alles herausbekommen kann.
Am Dienstagvormittag ging es gleich weiter mit unserem Dr. Jopen, der uns heute etwas über Bilanz und die Break-Even-Analyse beigebracht hat. Danach durften wir wieder an unserem Businessplan weiterarbeiten. Es war richtig ruhig heute, denn jeder von uns war am Rechnen. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung waren die großen Themen.
Der Mittwoch ist immer unser Test-Tag. Als erstes haben wir einen kurzen Test über das Fach Unternehmertum geschrieben. Als dieser dann vorbei war diskutierten wir über den letzten Test - der echt super ausgefallen ist bei mir :-) - . Ich selbst halte diese Auswertung der Tests für sehr wichtig, da dann immer alles beantwortet wird, was ich nicht richtig verstanden habe. Nach unseren Diskussionen über die Tests weiß auch ich dann Bescheid.
So nun ist schon Donnerstag: am Morgen ging es weiter mit dem Fach Unternehmertum. Heute war das Kapitel „Finanzierung Ihres Geschäfts“ dran. Wir alle fanden dieses Thema sehr wichtig und hörten unserem „Lehrer“ gespannt zu. Nachmittags waren externe Gäste bei uns, auf die wir uns schon die ganze Woche gefreut haben. Vielen Dank an Frau Wittermann, die uns dieses Treffen wieder organisiert hat. Mit unseren Gästen haben wir ein Vertriebstraining veranstaltet. Die Gäste haben verschiedene Rollen übernommen z.B. die eines „interessierten Kunden“, einen „schwierigen Kunden“ oder eines „Investors“. Mein „schwieriger“ Kunde hat mich so richtig „auseinandergenommen“. Aber nun denke ich, dass ich zumindest ein wenig mit Einwänden zu Recht komme. Dieser Nachmittag war für uns sehr hilfreich. Wir alle lernten unsere eigene Dienstleistung zu verkaufen.
Endlich Freitag: es war ein kurzer Tag. Wir füllen jede Woche Feedback-Bögen aus, was uns z.B. besonders gefallen oder was uns gar nicht gefallen hat diese Woche. Auch dürfen wir Verbesserungsvorschläge geben. Danach diskutierten wir über die Feedback-Bögen der vergangenen Woche.
S.H.
Leonhard - Tagebuch: 11. Kurswoche (02.-05.04.2013)
Diese Woche war eine kurze Woche.
Am Dienstag ging es nach dem langen Wochenende endlich wieder weiter mit dem Kurs. Am Morgen hatten wir im Unterricht das wichtige Thema Gewinn- und Verlustrechnung. Nachmittags arbeiteten wir dann an unserem Businessplan weiter.
Der Mittwochvormittag enthielt die bekannten Themen: wöchentliche Tests, Besprechung der Verständnisfragen der letzten Woche besprochen und eine anregende Diskussion.
Am Nachmittag besuchte uns Herr Spengemann. Er hat uns ja auch schon letzte Woche die Ehre gegeben. Sein Vortrag war richtig interessant, als erstes sollten wir einen Zeitungsartikel auf die Hälfte kürzen, dann auf ein Viertel. Danach hat jeder von uns seine eigene Pressemeldung geschrieben. Das war super interessant. Vielen Dank!
Der Donnerstag war geprägt durch die Arbeit an unserem Businessplan. Es war richtig ruhig, denn jeder von uns war am Rechnen. Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung waren die großen Themen.
Dann war die Woche schon rum; irgendwie vergeht die Zeit im Moment wie im Flug. Freitagvormittag war Frau Stackelberg bei uns und wir diskutierten über die 3 Stufen der Motivation: