Tagebuch der Teilnehmer

In unserem Tagebuch schildern unsere Teilnehmer ihre Eindrück

und Erlebnisse während des Kurses in der JVA München

KURS 11 (Januar bis Juni 2017):

Von M.N.

3. Kurswoche (30.01. – 03.02.2017)

„L wie Laptop oder Lego“

Die Woche begann mit den ersten Stunden des Themenbereichs Innovationen „1.1. Einführung in die Innovation“. Ebenso interessant wie umfangreich und unglaublich komplex! Als dann zum ersten Mal die Notebooks ausgegeben wurden, staunte der ein oder andere. Man bedenke, wo wir hier sind und demnach war das Erstaunen wohl doch zu vergleichen mit der „innovativen“ Entdeckung des Feuers. Nach der Einführung in das Ordner- und Ablagesystem durfte dann jeder  seinen vorbereiteten „Elevator Pitch“ in Word anlegen und für den ersten Austausch mit den Businessplan-Beratern auf seinem USB-Stick speichern.

Dienstag Nachmittag hatten wir dann den Kontrast zum Laptop – die ersten Stunde Yoga, allerdings nicht, wie von mir gehofft, mit Joda, aber dafür mit Frau Nadine Huss, die es problemlos schaffte, uns zu helfen, unsere „Vorurteile“ gegenüber Yoga zu vergessen, sich darauf einzulassen und es tatsächlich gut zu finden!

Nach den nächsten Stunden Unternehmertum & Wirtschaft bis „4.1 Kommunikation im Geschäftsleben“ wurde es im Anschluss recht amüsant, als wir uns für unsere Geschäftsidee einen Jingle überlegen sollten. Wobei ich glaube, der Höhepunkt dieser Woche war mit den Referenten J. Schirmer und E. Schneeberger von Orange Hills. Wer sich nun schon über die Laptops gewundert hat, wäre bei dem Anblick von 18 Häftlingen, die im Kreis sitzen und Lego „spielen“ wohl völlig vom Glauben abgefallen :-). Die Intention dahinter ist es, sein Geschäftsmodell darzustellen und problematische „Dinge“ durch die Visualisierung leichter zu erkennen und sein Modell „umzubauen“. Auch hier war wieder zu merken, auf den ersten Blick absurd, aber im Nachhinein kann man nur sagen: effektiv und beeindruckend.

Zum Abschluss der Woche gab`s dann noch die nächsten Runde Innovation „1.2 Innovationsmanagement“ und dank des Umfangs die perfekte Lektüre für das Wochenende.

Fazit: Vom Nerd zum Lego-Architekten.


2. Kurswoche (30.01. – 03.02.2017)

Die zweite Woche begann kraftvoll mit Herrn Wiegel und BrandBeat. Die spannende Herausforderung, sich selbst zu finden und zu verstehen ist allen super gelungen und war der ideale Einstieg in den Workshop „Visionsarbeit“. Getragen von einer fantastischen Gruppendynamik gelang es jedem, sein Ideal von Selbstverwirklichung in begeisternde Worte zu packen. Als Wochenabschluss gab’s dann auch den ersten Test, der anschließend alle zufrieden ins Wochenende entließ.

Fazit 2. Woche: Achtung, wir wachsen Entrepreneure! :-)


1. Kurswoche (23.01.-27.01.2017)

Die erste Woche Leonhard ist nun vorbei und das Eis soweit gebrochen!

Der „Impulsvortrag“ von und mit Dieter Gurkasch*  zeigte ganz deutlich: egal, wie einschneidend einst die Vergangenheit auch war, die Zukunft  positiv zu gestalten ist durchaus möglich und ein „zu spät“  keine Option. Das Gedächtnistraining von Herrn Albert Hahn zeigte uns eine sowohl geniale als auch einfache  Möglichkeit des Lernens und Verinnerlichens auf. Ebenso einfach wie die Art des bildlichen Lernens war es, dieses Lernverhalten sich anzueignen. Herr Eggerbauer führte uns zudem noch an das „Rosenberg-Modell“ heran, das verständlich aufzeigt, dass eine „Bitte“ mehr Erfolg als eine „Forderung“ hat.

Nach den ersten Stunden „Unternehmertum & Wirtschaft“ von „1.1 Was ist Unternehmertum“ bis „2.2 Global denken, lokal handeln“ mit Herrn Jopen war die erste Woche auch schon rum! Der Elan von Seiten des Leonhard-Teams ist deutlich zu spüren und überträgt sich als Motivation und Neugier auf die Teilnehmer. Fazit: Ab und an hakt zwar noch das Getriebe aber das Warm-up läuft und nehmen an Fahrt auf.

* Anm. der Redaktion: Dieter Gurkasch war sehr lange Jahre das, was man gemeinhin als Schwerverbrecher versteht. Während seiner langjährigen Haftzeit begegnete Dieter Gurkasch der fernöstlichen Methode Yoga, wodurch er sein Leben auf positive Weise veränderte. Diese tiefgreifenden Erfahrungen konnte er schon innerhalb der Gefängnismauern an andere inhaftierte Menschen weitervermitteln und setzte diese Arbeit auch nach seiner Entlassung fort (www.dietergurkasch.de).



 

KURS 10 (Mai bis Oktober 2016):

20. Kurswoche (10.-14.10.2016)

„Land in Sicht“

Die letzte Woche des zehnten Kurses ist geprägt vom Blick nach vorn: Entlassung, Verlegung, Gründung – Perspektiven! Kontakte! Aber zuvor noch die finale Präsentation. „Hoffentlich fragen die mich nichts, sondern lassen mich reden.“ und „Hoffentlich fragen die gleich was, sonst bin ich in zwei Minuten durch“ sind die zweile Pole, zwischen denen alle pendeln. Und alle kommen durch, strahlen danach, atmen durch, klopfen sich gegenseitig auf die Schultern. Geschafft!

Bei der Abschlussveranstaltung am Donnerstag präsentieren wir dann wie bei einer Messe  unsere Ergebnisse vor über 60 externen Gästen. Mit Stolz, mit Spaß und mit der Preisverleihung: glückliche Sieger der Plätze 1 bis 3, viele glückliche vierte Plätze und ein überraschter Gewinner des Publikumspreises bedanken sich beim Leonhard-Team, den Dozenten, den Gästen und den Kumpels. Auch eine Neugründung kann schon bejubelt werden: Planet Energy elektrisiert!

Am Freitag folgt ein wehmütiges und doch hoffnungsvolles Abschiedsfrühstück. Ein letzter Händedruck, eine Umarmung und die Vorfreude: Wir sehen uns draußen.


19. Kurswoche (3. – 7.10.2016)

„Na klar, jeder zweifelt an sich selbst. Darum brauchst du einen Partner, der eine größere Vision für dich hat als du selbst.“

Der Vortrag von Andy Goldstein ist ein großer Glücksfall. Seine flotte Performance bringt uns in Stimmung für die finalen Präsentationen unserer Visionen: Wenn wir es schaffen, den Hut über die Mauer zu werfen, dann kommen wir auch über die Mauer. Egal wie. Es wird keinen geraden Weg von A nach B geben, von der Gründung zum Erfolg, aber mit etlichen Risiken tun sich auch etliche Chancen auf.

Am Mittwoch bewältigen wir mit überraschender Souveränität die Abschlussprüfung. Alle Nervosität und aller Wahnsinn werden abgelegt, vor allem weil dafür gar keine Zeit ist. Die 75 Minuten vergehen wie im Flug und zwingen uns dazu, alles Überflüssige wegzulassen.

Herr Andreas Loff hat uns mit seiner persönlichen Geschichte und seinem Humor auf die Gefahren und Chancen des Scheiterns aufmerksam gemacht. Im Privat- und im Geschäftsleben kann sich hinter jeder Niederlage eine Entwicklung verstecken, Augen auf und durch!


18. Kurswoche (26. – 30.09.2016)

„Ich hab jetzt keine Zeit. Keine Zeit zum Nichtstun.“

Zwei Prüfungen und zwei wichtige Abgaben: Die vorletzte Woche ist vollgepackt. Die Prüfungen zu den Soft-Skills-Seminaren und zum Persönlichkeitstraining und die Abgaben von Businessplan und Präsentationsplakat lassen die Köpfe rauchen. Aber in den meisten Fällen herrscht am Freitag Zufriedenheit über das Erreichte.


17.Kurswoche (19. – 23.09.2016)

„Glück heißt ja nicht nur, dass etwas erfüllt sein muss. Glück kann ja auch schon sein, dass mich grade nichts nervt.“

Die Businessplan-Arbeit verlangt noch einmal viel Hingabe, aber sobald die Gäste den Raum betreten, gibt es keine Ablenkung mehr. Das lockere und gewinnende Auftreten von Jakob von Polarstern, Tilo von MTMT und Ben von der Bar Sehnsucht vermittelt uns erneut den Eindruck, dass wir inzwischen schon viel „unternehmerischer“ unterwegs sind als noch vor 17 Wochen. Vielen Dank für die Tipps und die Motivation.

Noch am selben Nachmittag begeben wir uns mit Herrn Michael Dreyer in andere Sphären, und wandeln auf den Pfaden der Beatles: Die Transzendentale Meditation, die er uns erklärt, führt bei einigen Teilnehmern zu unerwarteter Entspannung, bei anderen sogar zu einem (legalen, körpereigenen) High. Seine überraschend bodenständige Art bringt uns diesen Teil vom Persönlichkeitstraining behutsam und humorvoll näher.

Schließlich kommt Herr Dr. Ackermann um den Leonhard-Kurs zu zertifizieren. Die Statements am Ende des Tages sorgen für Lächeln und Kopfnicken, die mehr sagen als jedes Zertifikat: „Der Kurs hier ist das Beste, was mir in Haft passieren konnte. Ich geh hier nur als Gewinner raus.“


16. Kurswoche (12.-16.09.2016)

„Gibt es ein Leben nach der Geburt?“

Zu Beginn der Woche lässt die Businessplan-Arbeit einzelnen Teilnehmern keine Ruhe mehr. Der gesamte Kurs kommt langsam auf die Zielgerade. Es werden keine einzelnen Absätze mehr gegenseitig korrigiert, sondern ganze Mappen. Nicht nur die Formulierungen werden bearbeitet: Aus drei Tabellen und zwei Statistiken werden mit Müh‘ und Not zwei Infografiken. Komplexe Zusammenhalte anschaulich zusammenzufassen gehört zu jedem pitch dazu, und wir werden immer besser darin.

Beim Mentoren-Matching am Donnerstag findet eine Art Speed-Dating statt, bei dem die Teilnehmer in kurzer Zeit viele Gespräche mit externen Gästen führen, um einander kennen zu lernen. In vielen Fällen entdecken die Gesprächspartner schon nach wenigen Minuten Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die die gegenseitige Wahl zum Mentor und Mentee erleichtern. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Stackelberg für Ihren Einsatz bei der Mentorenbetreuung und allen potenziellen Mentoren für ihre Bereitschaft und ihr Interesse.

Herrn Jopens lebendige Berichte zum Thema „Scheitern“ geben uns Denkanstöße, sowohl für Persönliches als auch Berufliches. Ein Raum voller unruhiger BP-Schreiber wird ruckzuck zu andächtigen Zuhörern.


 

15. Kurswoche (05.-09.09.2016)

„Für mich bist du der Allerbeste. Hammerartig. Für mich spielst du beim FC Bayern.“

Die nächste Abgabe an unsere Businessplan-Berater steht an. Gegenseitige Hilfe und Korrekturen bei der BP-Arbeit schweißen die Leute zusammen, vom inhaltlichen Kontext über Steuerberatung bis zum Excel-Tipp.

Frau Elisabeth Stöckl stellt uns „The Work“ vor, eine Methode zum Lösen von emotionalen Blockaden. Auch wenn sich die meisten Teilnehmer recht unbeholfen davor zieren mitzumachen, so bleiben doch zwei Teilnehmer im Gedächtnis, die eine Geschichte aus ihrer Kindheit mit der Gruppe teilen und sich nach dem Workshop besser fühlen.

Beim Werte-Unterricht mit Herrn Eggerbauer diskutieren wir 101 Themen, drunter und drüber, mitunter sehr chaotisch. Ein Glück, dass die eigentlichen Themen „Spaß“ und „Tun“ waren! Auch wenn der Kurs zwischendurch unruhig ist und Nerven kostet, Dozenten genauso wie Teilnehmer – Humor und Tüchtigkeit werden beim Leonhard-Programm groß geschrieben.


14. Kurswoche (29.08.-02.09.2016)

„Man kann die Zukunft nicht im Voraus beweisen. Aber Prognosen kann man machen.“

Die korrigierte Innovations-Prüfung kommt zurück. Die Noten sind meistens besser als erwartet, der Kurs atmet auf. Der Fast-Reset-Workshop und das Bewerbungstraining nehmen uns jedoch ganz schön in die Mangel, sowohl was die Motivation als auch die Konzentration angeht. Einigen Teilnehmern hätte es wohl besser getan, sich auf die Gegenwart und Zukunft zu konzentrieren, und die Vergangenheit ruhen zu lassen. Es war allerdings beeindruckend, wie kameradschaftlich die Gruppe mit den seelischen Unruhen einzelner Teilnehmer umgegangen ist.

Bei aller Vorbereitung auf das Bewerbungstraining und Hilfe für den Lebenslauf gingen die Möglichkeiten für Initiativbewerber etwas unter. Gerade eine Initiativ-Bewerbung könnte einem ehemaligen Gefangenen Türen öffnen. Auch wäre es sicher interessant gewesen, Bewerbungsgespräche als Personaler in spe zu führen, und nicht nur als Bewerber. Schließlich planen einige von uns mit Mitarbeitern. Aber dies nur als kleine Vorschläge. Beim Bewerbungstraining am Donnerstag gab es tolles, teilweise ergreifendes Feedback unserer Gäste. Vielen Dank für Ihren Einsatz.


13. Kurswoche (22.-26.08.2016)

„Die Formulierung im Vertrag ist entscheidend. Entweder Jimmy oder Johnny.“

Frau Lahm kommt ein weiteres Mal zu uns und gibt abschließende Tipps für unsere Präsentationen. Zum Abschied bekommt sie von uns heiteres, positives Feedback, ganz nach den Regeln, die wir von ihr gelernt haben.

Tags darauf kommt Frau Brigitta Stegherr und beginnt das Bewerber-Training. Für viele Teilnehmer ist das Thema Bewerben ein rotes Tuch, da die JVA-Meilensteine im Lebenslauf zu schwer auf den Schultern lasten. Frau Stegherr versucht uns mit Humor und Esprit die Scheu vor Anschreiben, Lebenslauf und Interview zu nehmen. Wir sind gespannt auf Teil 2.

Das Thema Buchhaltung erscheint vielen Teilnehmern als das endgültig langweiligste, furchtbarste Thema. Herr Jopen schafft es dennoch, uns beizubringen, wie wichtig es ist, den Überblick zu behalten. Auch wenn es zwischenzeitlich schwer fällt, bei der Diskussion den Überblick zu behalten: Wer hätte gedacht, dass das angeblich trockene Thema so viele enthusiastische Fragen aufwirft! Wir bedanken uns für Herrn Jopens Geduld mit Applaus und Anerkennung.

Endlich bekommen wir wieder einmal mehrere Einheiten am Stück um unsere Businesspläne voranzubringen. Gegenseitige Korrektur der Rechtschreibung, detailliertes Lektorieren des Inhalts und generelles Feedback untereinander helfen der Gruppe. An vielen Schreibtischen bekommen die Pläne in dieser Woche einen entscheidenden Schliff, und die Teilnehmer gehen frohen Mutes ins hochsommerliche Wochenende.


12. Kurswoche (15.-19.08.2016)

„Dem Banker können Sie nicht einfach sagen: Du hör mal, ich mach die beste Pinte von allen, gute Leute, gutes Bier und so weiter. Das reicht dem nicht.“

Im Unterricht von Herrn Jopen zu Gründungsinvestitionen und Finanzierungsquellen gehen uns die Fragen nicht aus, aber Mister Leonhard ist nie um eine Antwort verlegen.

Das Präsentationstraining von Frau Heike Lahm ist ein großer Glücksfall. Ihre Energie und die konstruktiven Vorschläge zum Thema „Persönlichkeit, Verhalten, Präsentation, Feedback“ treffen voll ins Schwarze. So viel Beifall für so gute Präsentationen gab es bisher noch nie. Insbesondere die Feedback-Runden waren dank Frau Lahm sehr hilfreich.

Die Diskussion zum Thema Gruppendynamik zeigt den emotionalen Tiefgang des Kurses. Die Gruppe nimmt die Beiträge mit Interesse und Respekt an, und unter der Leitung von Herrn Eggerbauer geht auch der Humor nicht verloren. Auch wenn Meditation auf Skepsis stoßen: Nach der Einheit sind die Dynamik und das Gruppengefühl von Kurs 10 stark und von den Leonhard-Werten geprägt. Bei der gegenseitigen Wertschätzung am Ende der Woche, anonym niedergeschrieben, kommen viele Teilnehmer ins Grübeln, über Fremdwahrnehmung und Selbstwahrnehmung, und gelangen mit einem Schmunzeln zu dem Punkt: Ich bin ok, du bist ok.


11. Kurswoche (08.-12.08.2016)

„Ah, es geht um Wein. Ich investiere. Eine Million.“ – „Soll ich mich noch vorstellen oder trinken wir?“

Mit Herrn Dr. Hellmut Kirchner haben wir eine neue Erfahrung beim Präsentieren unserer Geschäftsideen: Zahlen, Fakten, Rendite. Seine messerscharfe Kritik kommt bei der Gruppe gut an, und hilft uns bei der Vorbereitung eines Investoren-Pitch.

Nach dem Workshop zur Körpersprache von Herrn Peter Flühr haben wir ein besseres Gefühl für uns selbst, und einen geschulten Blick für andere. Einigen Teilnehmern wird von der Gruppe ein tanzender Gang attestiert, andere sind Felsen in der Brandung.

Beim Vertriebstraining mit externen Gästen entstehen herrliche Rollenspiele: interessierter Kunde, schwieriger Kunde, Investor, besorgtes Familienmitglied. Je besser die Teilnehmer ihre Rolle als Vortragender einhalten, umso leichter können die Gäste mitspielen. Die allermeisten Szenen enden mit einem gemeinsamen Lächeln – auch wenn freilich kein Wein getrunken wurde.

Ein emotionaler Freitagvormittag: Die gute Seele der Leonhard-Organisation, Frau Sonja Wittermann, verabschiedet sich in den wohlverdienten Urlaub. Thank God it’s Friday: Happy Holidays, bis bald!

Herr Johannis Hatt beweist Flexibilität und beschert uns einen großartigen Wochenabschluss. Sein Werdegang, seine Unternehmergeschichte und seine flott formulierten Ansichten schaffen neue Motivation. Wir bemerken zu unserer Beruhigung, dass wir die gleiche Sprache sprechen. Dadurch, dass wir uns einbringen und Herr Hatt uns in seinen Vortrag miteinbezieht, fühlen wir uns nicht mehr nur als Schüler, sondern als ebenbürtige Unternehmer, zwar mit weniger Erfahrung, aber auf Augenhöhe.


10. Kurswoche (01.-05.08.2016)

„Nein, das ‚verschwindet‘ nicht aus der Bilanz. Damit genau das nicht passiert, an was Sie gerade denken.“

Die Abschlussprüfung zum Thema Innovation sorgt für rauchende Köpfe. Aber nach getaner Arbeit kehrt das Lächeln schnell auf die meisten Gesichter zurück.

Die Unterrichtseinheiten zur Verkaufseinheit, Gewinn- und Verlustrechnung, zum Cashflow und zur Bilanz sind starker Tobak. Mit vereinten Kräften und bewundernswerter Geduld von Herrn Jopen ackern wir auch diese trockenen, enorm wichtigen Themen durch. Die vielen Nachfragen kommen daher, dass die meisten Teilnehmer für ihre bisherigen (kriminellen) Unternehmungen keine Bücher geführt, und schon gar keine Steuererklärung erstellt haben. Daher wollen wir in Zukunft keinen einzigen Fehler mehr machen, um eine lupenreine Buchhaltung vorweisen zu können, zur Verteidigung vorm Amt und fürs eigene Selbstbewusstsein.

Bei der Diskussion mit Frau Bettina Stackelberg zum Thema „Hamsterrad“ sind einige Teilnehmer ins Grübeln gekommen. Ohne allzu therapeutischen Anklang führte uns die erfahrene Trainerin vor Augen, wie Hamsterräder unser Verhalten bestimmen können und wie wir sie verlassen können. Wir arbeiten dran, und bedanken uns für die schwungvolle Diskussion.


9. Kurswoche (25. – 29.07.2016)

„Es muss nicht alles im Leben schwierig und unangenehm sein. Das ist gut zu wissen.“

Herr Oliver Beckmann von der Social Entrepreneurship Akademie erklärt uns die Welt von sozialer Innovation und crowdfunding und wir diskutieren verschiedene bestehende Geschäftsideen, die mit crowd-funding realisiert wurden: Zum Beispiel ein fair-trade Kondom mit Lifestyle-Verpackung (wie eine Chipstüte) oder einen ökologisch einwandfreien BIO-Honig von regionalen Nebenerwerbsimkern, der in hightech Kuverts verschickt wird und so Verpackung und Glas einspart.

Tags darauf bekommen wir mit Herrn Hansjörg Hegendörfer eine echte Vertriebstype als Referent. Er gewinnt uns durch seine Wandelbarkeit (Anzug, hochgekrempelte Ärmel, AC/DC-Shirt) und seinen souveränen Vortrag. Durch diverse Rollenspiele, die weniger peinlich ablaufen als von vielen erwartet, verlieren wir die Ängste vor dem Vertriebsgespräch.

Der Unterricht zu den Werten des Leonhard-Programms und die weitschweifende Diskussion dazu hallen lange nach und beschäftigen Teilnehmer und Dozenten gleichermaßen.


8. Kurswoche (18.07. – 22.07.2016)

„Das ist ganz egal, ob Sie fünf Schrauben verkaufen oder ein Blockheizkraftwerk.“

Im Innovationsunterricht von Herrn Buro üben wir erneut, unsere Unternehmen mit wenigen prägnanten Sätzen zu definieren. Danach diskutieren wir verschiedene Modelle und Techniken zur Kreativität und deren Abbildung in Unternehmen: Ideenmanagement ist wichtig um aus der Vielzahl an Möglichkeiten Potenzial zu schöpfen, ohne mit den Blindgängern zu viel Zeit, Energie und Geld zu verlieren. In einem lehrreichen Beispiel werden nach Priorisierungen und Machbarkeitstests aus 2000 Ideen lediglich 200 realisiert: 10 Erfolge, 50 Durchschnittsprojekte und 150 Flops.

Die Diskussion von Artikeln aus der Wirtschaftspresse am Ende der Woche ist zu einer Tradition geworden, die lebendige Diskussionen liefert. Allerdings überschatten die Ereignisse am Münchner OEZ, in Reutlingen und Ansbach jedes weitere Gefühl. Die Abgeschiedenheit im Gefängnis wird auf eine Weise spürbar, die wir seit Beginn des Programms fast vergessen hatten. Sirenen heulen und Helikopter dröhnen bis spät in die Nacht.


7. Kurswoche (11.07. -15.07.2016)

„Weil ich weiß, dass mir das nicht passiert. Nie wieder.“

Das Business Model Canvas hilft uns, die DNA unserer Unternehmen besser zu begreifen und für andere greifbar zu machen: Kunde, Kundenproblem, Angebot und Wert, Alleinstellungsmerkmale. Dass jedes der 16 Unternehmen auf diese Weise unverkennbar wird, und sogar werden muss, machen wir beim zweiten Workshop mit den Businessplan-Beratern auch noch einmal vor Publikum deutlich. Die Präsentationen nehmen langsam professionelle Gestalt an, und die einzige Beschwerde der Teilnehmer ist am nächsten Tag, dass das Feedback zu wohlwollend, nicht kritisch genug war. Wir nehmen uns selbst härter in die Mangel als der Rest der Welt. Auch keine schlechte Erkenntnis.

Die Erkenntnisse im Unterricht zur Pleitevermeidung und –überwindung sind sehr vielfältig. Einerseits gibt es konkrete wirtschaftliche Leitfäden um Polster zu schaffen und den Überblick zu behalten. Andererseits erhalten wir von Herrn Eggerbauer euphorisch vorgetragene motivationals, die uns zu neuem Selbstbewusstsein und –verständnis verhelfen.


6. Kurswoche (04.07. – 08.07.2016)

„Ja, natürlich ruf ich den immer wieder an! Mein Kunde bezahlt meinen Kindern das Essen.“

In der sechsten Woche gibt es gleich zu Beginn zwei Gastreferenten, die beide als Koryphäen auf ihrem Gebiet erscheinen. Herr Christoph Buro (Innovationsmanagement) und Herr Björn Jopen (Online-Marketing) bringen uns schwungvoll den beiden Themen näher. Was zunächst nach Fach-Chinesisch und wirren Grafiken aussieht, wird schnell zu unserem eigenen Vokabular und zu unserer eigenen Denkweise. Verkaufen, verkaufen, verkaufen – und nicht müde werden, sich selbst zu motivieren. Insbesondere beim Innovationsunterricht werden einige Denkblockaden gelöst: Innovation bedeutet nicht automatisch High-Tech. Auch ein klassisches Geschäft kann innovative Strategien verwirklichen, auch ein low-tech business kann innovative Angebote verkaufen.

Mitte der Woche bekommen wir die Marktrecherche von den Businessplan-Beratern zurück und fügen die Informationen in unsere Vorarbeiten zum Businessplan ein. Bei manchen lichtet sich der Wald, manche sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht.


5. Kurswoche (27.06. – 01.07.2016)

„Das hab ich dem erklärt.“ – „Wie?“ –  „Indem ich gesagt hab: So isses.“

Mit nimmermüder Energie klärt uns der Gründer von Leonhard, Herr Bernward Jopen, über Innovationen und Innovationsmanagement auf. Seine Ausführungen führen zu lebendigen Diskussionen und neuen Erkenntnissen bei den Teilnehmern und auch bei ihm. Sein Vorbild einer Lebensweise geprägt von „life-long learning“ imponiert uns immer wieder: Nicht gackern, sondern Eier legen.

In dieser Woche treffen wir zum ersten Mal die Businessplan-Berater, Studenten, die ehrenamtlich für uns Rechercheaufträge ausführen. Inzwischen sind die Geschäftsideen nämlich soweit gereift, dass wir Marktanalysen und belastbare Zahlen benötigen um den Businessplan voranzubringen.

Zwei Tage später stellen wir bei der Ideen-Vernissage im Stucksaal unsere Geschäftsmodelle diversen Vertretern aus der Wirtschaft vor. Sogar die anwesenden Unternehmensberater haben viel Lob für unsere Präsentationen, sodass die ganze Gruppe zur top Performance aufläuft. Wir besiegen unser Bühnenfieber, Deutschland besiegt Italien bei der EM.


4. Kurswoche (20.06.-24.06.2016)

„Das hilft nichts, wenn ich das für wen anders mache. Es muss von mir selber kommen.“

Mit den Plakaten von der Visionsfindung machen wir uns an die Arbeit, um aus Stolpersteinen Meilensteine zu machen. Hindernisse und Gefahren zu erkennen, und so Risiken zu vermeiden, ist der wichtigste Schritt zum Erfolg, nämlich der erste. Mit sachkundiger Hilfe von Herrn Eggerbauer und enormem Feedback von der Gruppe werden für jeden Einzelnen Marschrouten erstellt. Konstruktive Kritik und innovative Vorschläge verlangen uns alles ab. Die Köpfe rauchen, nicht nur wegen der sommerlichen Temperaturen, aber trotzdem herrscht gutes Klima im Kurs: Hier werden Weichen gestellt.

Besonders hervorzuheben ist in dieser Woche ein sehr persönlicher Redebeitrag eines Teilnehmers, der seine zehn Jahre lange Haftzeit und seine persönliche Entwicklung schildert. Drogenhandel, Drogenkonsum, Therapie und Abbruch, Arbeitsplatz und Arbeitslosigkeit, kurzzeitige familiäre Harmonie und langwierige Probleme, und immer wieder Haft werden ungeschönt nacherzählt. Ein Lebensweg mit vielen Stolpersteinen eben. Sein ergreifendes Fazit berührt uns alle: „Ich hab gelernt dass, ich der wichtigste Mensch in meinem Leben bin. Wenn ich glücklich und erfolgreich sein will, dann nicht, weil ich es anderen schulde, sondern mir selbst.“ Eine glasklare Einsicht, die allen einleuchtet und lange nachhallt.


3. Kurswoche (13.06.-17.06.2016)

„Das ist ja selbstverständlich, für jeden Menschen, das hat jeder von Geburt an. Außer er ist ‘ne Pfeife.“

Das Rosenberg-Modell zur gewaltfreien Kommunikation eröffnet uns eine neue Sichtweise: Jeder Mensch macht in jedem Moment das aus seiner Sicht Richtige, um sich ein Bedürfnis zu erfüllen. Mit dem Wissen um Bedarf und Bedürfnis, Gefühle und Pseudo-Gefühle haben wir gelernt, dass Einfühlungsvermögen, Geduld und eine umsichtige Ausdrucksweise der Schlüssel zum erfolgreichen Miteinander sind, sowohl privat als auch beruflich: Beobachten statt Bewerten. Geringere Lautstärke bedeutet keinesfalls geringeres Selbstbewusstsein, ja sogar das Gegenteil ist der Fall. Mit ruhiger Kraft überzeugen wir einander in einigen Rollenspielen und werden zu überzeugten Rosenberg’lern.

Mit gemischten Gefühlen betreten wir den Schulungsraum am Dienstag: LEGO-Modell bauen? Wirklich? Aber der Visualisierungsworkshop von orange hills bereitet uns schon nach wenigen Augenblicken viel Spaß. Gerade den Teilnehmern, die bei der Visionsfindung um die richtigen Worte verlegen waren, fällt das Modellbauen besonders leicht. Am Ende werden 16 Geschäftsideen am Modell erklärt und dadurch umso verständlicher für alle Anwesenden. Es tut gut, die ersten Fortschritte beim Präsentieren vor Publikum zu bemerken.


2. Kurswoche (06.06.-10.06.2016)

„Über jeden von euch, von uns, sagen die Leute: Der Typ ist ‘ne echte Marke.“

Der Brandbeat Workshop zeigt uns, dass jeder für sich eine Marke ist. Jeder hat einen eigenen Antrieb, einen eigenen Wertekomplex, für den er einsteht. Jeder wird eigens betrachtet und stellt sich selbst vor. Allein die Verbalisierung bereitet Schwierigkeiten, also die Sprache als Werkzeug, um all das auszudrücken, so dass man verstanden wird: „Uns fehlen die Worte“, denken sich einige, bekommen aber von Herrn Wiegel Selbstvertrauen eingehaucht, dass es keinen richtigen und falschen Ausdruck gibt. Alles, was wir brauchen, liegt schon bereit: in uns. Die Inspiration vom Brandbeat Konzept geht weit über schlaue Kalendersprüche (Wirklich ist, was wirkt.) hinaus. Die Selbstwahrnehmung und der Unterschied zur Fremdwahrnehmung beschäftigen alle Kursteilnehmer noch tagelang sehr intensiv.

Die Visionsfindung mit Herrn Bernhard Eggerbauer in der restlichen Woche führt zu bahnbrechenden Ergebnissen. Einige stellen ihre bereits gereifte Idee vor, andere entwickeln gleich mehrere neue Geschäftsideen. Bei manchen Teilnehmern geht es um lebenslange Träume, die endlich Wirklichkeit werden sollen – und können! Die Persönlichkeiten und die Ideen nehmen Gestalt an. Neuer Aufwind!

Am Freitag werden die ersten Tests geschrieben, welche von ein paar Teilnehmern mit Bauchschmerzen erwartet wurden. Aber der gesamte Kurs stellt sich den Aufgaben und löst sie souverän. Eine Gemeinschaft ist entstanden, in der nichts unausgesprochen bleibt und in der man sich gegenseitig unterstützt. Sowohl das Verhalten im Kurs als auch der Umgang auf der Station verändern sich.


1. Kurswoche (30.05.-03.06.2016)

„Um 6 Uhr klingelt der Wecker, um 6:45 Uhr wart ich in der Zelle und dann – zack! Startschuss!“

Nach einer Woche zum Eingewöhnen in der neuen, alten Anstalt beginnt endlich der 10. Leonhard-Kurs. Eine beschwingte Vorstellrunde der Mitarbeiter der Leonhard gGmbH und der Kursteilnehmer sorgt für erstes Amüsement und gewährt Einblicke: Hier sind hochmotivierte Unternehmer in spe, die alle einen interessanten Lebensweg hinter und vor sich haben. Grundverschiedene Persönlichkeiten, die sich nun über eine Gemeinsamkeit freuen: 20 Wochen Leonhard-Programm: Unternehmertum und Persönlichkeitsentwicklung.

Schon nach drei Tagen empfangen wir den ersten Gastreferenten, Herrn Michael Wiegel. Er stimmt uns mit großer Euphorie auf den „Brandbeat“ Workshop ein, der in Woche 2 stattfinden wird. Seine Ausführungen und seine Präsentationsweise sind für einige zunächst befremdlich: Das ist Business? Das klingt so emotional und so persönlich? Dann aber erläutert Herr Wiegel die Kraft des inneren Antriebs, die allem unternehmerischen Tun zugrunde liegt. Die Erkenntnis, dass jedes Business menschengemacht ist, also individuell und persönlich sein muss, verbreitet Tatendrang. Es entsteht allgemeine Vorfreude auf den Workshop.

Am Ende der ersten Woche referiert Herr Albert Hahn über Gedächtnistraining und einige geniale Methoden um „Lernen zu lernen“. Mit viel Humor und durchschlagendem Erfolg erklärt er uns, dass es die skurrilsten Eselsbrücken sein dürfen, solang sie nur funktionieren. Die Konzepte, die er vorstellt, werden noch am selben Tag in die Tat umgesetzt und seither mit viel Spaß und Erfolg verwendet.



 

KURS 9 (16.11.2015 – 15.04.2016):

Kurswoche 20 – 11.04. – 15.04.

! Mit Abstand die aufregendste Woche ! Wir waren ja schon mittlerweile eine schön zusammengeschweißte Gruppe und alle waren richtig gut gelaunt! Die extrem entspannte und heitere Atmosphäre war einfach wunderbar! :-)

Die Start-Up-Unternehmer Jakob Assman und Co. statteten uns einen Besuch ab und erzählten uns von den von ihnen gegründeten Unternehmen, wie es ihnen dabei ergangen ist und erläuterten uns wichtige Punkt, die wir noch auf jeden Fall sehr beachten sollten.

Auch Bettina Stackelberg, die „Mentoren-Mama“, besuchte uns nochmal und sprach mit uns über unsere Betreuung. Mit Rat und Tat werden uns die Mentoren nach der Haft zur Seite stehen. Es ist wirklich gut, dass das Leonhard-Programm auch nach der Entlassung weiterhin für uns da ist, da sind wir uns alle einig!

Die Spannung stieg nochmal enorm an, als wir den Juroren Herrn Dr. Kirchner, Herrn Arndt und Frau Niederle unsere Präsentationen für den Businessplan-Wettbewerb vortrugen. So mancher Teilnehmer traute sich erst gar nicht vor Aufregung XD hehe…, aber alles lief gut und jeder hat gut abgeliefert.

Richtig spannend und aufregend ging es auf der Abschlussveranstaltung weiter. Es waren so viele Gäste, auch aus Wirtschaft, Justiz und Politik da! Wir präsentierten den begeisterten Gästen unsere Geschäftsideen und wurden zum Schluss auf der Bühne prämiert. Es hat allen richtig Spass gemacht und der ein oder andere vergoss sogar noch ein Tränchen :-).

Am letzten Tag gab es noch ein gemeinsames Abschluss-Frühstück. Mit Kaffee und Kuchen wurde sich ausgiebig und entspannt unterhalten und ordentlich gelacht.

Leonhard-Team, ihr seid großartig!!!

Ich wünsche euch allen für die Zukunft viel Glück und Erfolg!


Kurswoche 19 – 04.04. – 08.04.

So…die vorletzte Woche. Aber der Kurs neigt sich nicht –ruhig- dem Ende zu. Es ging gleich wieder zur Sache! Wir machten uns direkt an die Abschlussprüfung zu Unternehmertum und Wirtschaft.

Dann übten wir mit den Businessplanplakaten unsere Präsentationen. Auch sechs U&W-Tests schrieben wir ganz locker am Stück…XD, damit auch alles was wir gelernt haben von A bis Z sitzt =D.

Unternehmertum und Wirtschaft schlossen wir mit Thema „Franchising & Lizenzierung“ und „Exit-Strategien“ ab und schließlich hatten wir auch sehr interessante Vorträge.

Herr Dr. Holzner erzählte uns wichtige Punkte zur MPU und gleich am Anfang kamen auch schon viele viele Fragen von den Kursteilnehmern. Außerdem stellte er uns Fragen, die in der MPU dran kommen. Ganz schön tricky!

Der Referent Herr Schneider erklärte uns dann alles rund ums Thema ALG I + II, denn bei den ganzen Regelungen dazu, ist es gar nicht so einfach den Überblick zu behalten.

Zuletzt gab es noch einen Vortrag von Herrn Flühr über Körpersprache. Es ging dabei darum mit stimmiger Körpersprache den Weg zum Kunden zu meistern. Hierbei gingen wir sogar hoch in den Stucksaal, um einige Übungen durchzuführen, um stets angemessene und natürliche Körpersprache zeigen zu können.


Kurswoche 18 – 29.03. – 01.04.

Nach dem Ostermontag ging es dann ans Eingemachte. Die Abschlussprüfung zu Werte & Persönlichkeitstraining und zu den Schlüsselkompetenzen war dran! Nachdem das geschafft war, fingen wir an unsere Plakate für den Businessplan-Wettbewerb zu erstellen.

Am nächsten Tag schrieben wir die U&W-Tests zum Thema Steuern und arbeiteten weiter an den Plakaten und an den Businessplänen.

Dann kamen auch schon die Korrekturen von den Businessplanberatern. Fleißig stellten wir unsere Businesspläne fertig und gaben sie ab, um sie von Herrn Arndt begutachten zu lassen.

Als letztes in dieser Woche nahmen wir noch die Themen „Unternehmens-wachstum planen“ und „Herausforderungen beim Wachstum“ durch.


Kurswoche 17 – 21.03. – 24.03.

Die 17. Woche begann zunächst mit dem Thema Steuern! Bei vielen war das ein unbeliebtes Thema. Aber ehrlich gesagt, ist es nun, nachdem uns der Herr Dr. Jopen das alles Mal erklärt hat, kein undurchsichtiges Mysterium mehr. „Ihr wisst jetzt mehr über Steuern, als 90% der deutschen Bevölkerung!“                O_o Höhö!

Danach gab es aber keine Verschnaufpause, denn am Mittwoch den 23.03. war ja schon wieder der Abgabezeitpunkt für den letzten Teil des Businessplans, um ihn von den Businessplanberatern korrigieren zu lassen und natürlich hatten wir an diesem Tag auch wieder einen U+W-Test x_x …. J. Zwei ganze Tage und einen Nachmittag tippten wir an den Businessplänen bis die Laptops rauchten! -> Uff… Der Businessplan ist geschrieben!!! Natürlich müssen bestimmt noch ein paar Stellen korrigiert werden, aber die Erleichterung und die Freude darüber waren definitiv zu spüren.

Diese Woche war ja etwas kürzer, da der Freitag Karfreitag war. Deswegen gaben wir am Donnerstag nochmal Vollgas und nahmen die Themen „Wie manage ich mein Geschäft?“, „Management von Ausgaben, Kredit und Liquidität“, „Management des Einkaufs“ und „ Management der Lagerhaltung“ durch.

Und ab ins verlängerte Wochenende – genügend Zeit, um für die Abschlussprüfung am kommenden Dienstag zu lernen 😛 .


Kurswoche 16 – 14.03. – 18.03.

Wow, schon die 16. Kurswoche! Wir haben schon viel erreicht und so langsam geht es Richtung Kursende!

Es ging los mit dem Thema gewerblicher Rechtsschutz und Verträge, was schließlich für uns alle wichtig ist. Vom Rechtsschutz können wir profitieren, da wir damit unsere Arbeit schützen können und mit Verträgen, wie z.B. Kaufverträge, Arbeitsverträge, etc., werden wir ja auch alle viel zu tun haben.

Der Herr Spengemann war auch nochmal bei uns. Diesmal konnte jeder Kursteilnehmer selbst eine Pressemitteilung über sein Unternehmen schreiben. Herr Spengemann gab uns viele Tipps dazu und korrigierte die ein oder andere Stelle unserer Pressemitteilungen, wobei er sich ja durch seine Arbeit als Journalist sehr gut auskennt.

Am nächsten Tag hatten wir die Vorbereitung zur Abschlussprüfung in U+W. Das machte uns nochmal deutlich, dass wir wirklich schon weit gekommen sind! Danach sprach Herr Dr.Jopen mit uns über Versicherungen. Betriebshaftpflichtversicherung, Unfallversicherung, etc… all diese Versicherungen verschaffen uns Risikominderung und Schadensverhütung.

Natürlich schrieben wir in dieser Woche auch wieder U+W-Tests und arbeiteten an unseren Businessplänen – ist doch klar! =D  Der Nachmittag danach wurde aber wieder recht aufregend! Wir hatten das Mentoren-Matching. Im Stucksaal sprachen wir mit den Mentoren, um uns einen Eindruck von ihnen bilden zu können und eine Auswahl der jeweils für uns passenden Mentoren treffen zu können.

Des Weiteren brachte uns Herr Dr. Jopen die wichtigsten Punkte Zum Thema Sozialversicherungen bei. Von Rentenversicherung bis Arbeitslosen-versicherung – Was ist zu zahlen und  was kostet mich das? Zudem hatten wir bei Herrn Eggerbauer an diesem Tag auch die Vorbereitung zur Abschlussprüfung zu Persönlichkeitstraining & Werte und Schlüssel-kompetenzen.

Zum Schluss der Woche sprachen wir noch über die Werte Leistungs-bereitschaft und kluges Wirtschaften. Passend zu den Werten las uns ein Kursteilnehmer eine sehr schöne Geschichte vor:

Die sieben Weltwunder

Eine Schulklasse wurde gebeten zu notieren, welches für sie die sieben Weltwunder wären. Folgende Rangliste kam zustande: 1. Pyramiden von Gizeh, 2. Taj Mahal, 3. Grand Canyon, 4. Panamakanal, 5. Empire State Building, 6. St. Peters Dom im Vatikan, 7. Große Mauer China. Die Lehrerin merkte beim Einsammeln der Resultate, dass eine Schülerin noch am Arbeiten war. Deshalb fragte sie die junge Frau, ob sie Probleme mit ihrer Liste hätte. Sie antwortete: „Ja. Ich konnte meine Entscheidung nicht ganz treffen. Es gibt so viele Wunder.“ Die Lehrerin sagte: „Nun, teilen Sie uns das mit, was Sie bisher haben und vielleicht können wir ja helfen.“ Die junge Frau zögerte zuerst und las dann vor. „Für mich sind das die sieben Weltwunder: 1. Sehen, 2. Hören, 3. sich Berühren, 4. Riechen, 5. Fühlen, 6. Lachen, 7. …und lieben.“ Im Zimmer wurde es ganz still. Diese alltäglichen Dinge, die wir als selbstverständlich betrachten und oft gar nicht realisieren, sind wirklich wunderbar. Die kostbarsten Sachen im Leben sind jene, die nicht gekauft und nicht hergestellt werden können. BEACHTE ES, GENIEßE ES, LEBE ES UND GIB ES WEITER.              

Quelle Unbekannt


Kurswoche 15 – 07.03. – 11.03.

Da wir ja am Dienstag den nächsten Teil des Businessplans (Markt, Finanzen & Organisation) an die Businessplanberater schicken sollten, arbeiteten wir die ersten zwei Tage dieser Woche fleißig weiter an unseren Businessplänen.

Nachdem das geschafft war, schrieben wir auch schon den nächsten U+W-Test zum Thema Finanzierung des Geschäfts. Danach trug uns Herr Dr. Jopen das Thema Aufzeichnungspflichten und Rechnungswesen vor… Ja, bei uns geht’s Schlag auf Schlag 😉 .

Beim Vortrag über Öffentlichkeitsarbeit von Herrn Spengemann konnten dann alle nützliches über Pressemitteilungen erfahren (und von dem vielen Schreiben am Businessplan verschnaufen). Die Pressemitteilungen fördern den Bekanntheitsgrad, das Firmenimage, schaffen vertrauen und informieren über Neuerungen, Ereignisse, Produkte oder Veranstaltungen. Uns wurde klar, dass Pressemitteilungen sehr gute – kostenlose! – Werbung für das Unternehmen sein kann.

Den Rest der Woche arbeiteten wir in U+W weiter am Thema Rechnungswesen und wir schrieben wieder an unseren Businessplänen. Außerdem sprach Herr Eggerbauer mit uns noch über die Werte Tun und Spaß. Hierbei brach eine hitzige Diskussion aus, weil es bei den Kursteilnehmern verschiedene Ansichten darüber gab, wie man Dinge am besten zielstrebig erledigt ohne sie vor sich herzuschieben bzw. sie einfach anpackt und ob es möglich ist bei der Arbeit auch immer Spaß zu haben. Aber nach der Diskussion konnten alle die Ansichten der anderen besser nachvollziehen.


Kurswoche 14 – 29.02. – 04.03.

Die Woche verlief zu Beginn nicht ganz nach Plan. Der Herr Dr. Jopen kam nur kurz vorbei, um ein paar organisatorische Dinge mit uns abzuklären. Er hatte viel um die Ohren und war auch ein bisschen angeschlagen wegen einer Erkältung. Wir verbrachten also den Vormittag auf dem Gang. Da wir aber auch Einkauf hatten, passte es eigentlich ganz gut. Am Nachmittag kam Herr Schebeler wieder und gab uns weitere Tipps und Tricks in Sachen Vorstellungsgespräch und Bewerbung.

Dann hatten wir den kompletten Tag ein Seminar von Fr. Stöckl über „the Work“. Elisabeth Stöckl ist Heilpraktikerin für Psychotherapie. Sie zeigte uns, wie man mit the Work sein eigenes Denken mittels bestimmter Fragen untersuchen kann, um klarer zu sehen. Falsche Gedanken können so erkannt werden und Probleme werden folglich gelöst. Ein paar Kursteilnehmer ließen sich auch zu Themen, die sie beschäftigen, in einer kurzen Sitzung therapieren. Zum Schluss wurde uns noch folgendes mit auf unseren Weg gegeben: Du kannst alles erreichen, was du dir vornimmst!

Den nächsten Tag über arbeiteten wir weiter an unseren Businessplänen und bereiteten noch den Stucksaal für das kommende Bewerbungstraining vor.

Das Bewerbungstraining fanden alle klasse! Die Gäste spielten ihre Rolle als Arbeitgeber gut und brachten den einen oder anderen Kursteilnehmer sogar ein bisschen ins Schwitzen. Alles in allem eine unterhaltsame und erkenntnisreiche Veranstaltung. Danach ging es wieder weiter mit unseren Businessplänen.

Schließlich hatten wir auch wieder das Thema Werte, genauer Verantwortung und Aufrichtigkeit – wobei auf so manchen Kursteilnehmer mahnend geblickt wurde! XD


Kurswoche 13 – 22.02. – 26.02.

Zu Anfang dieser Woche ging es ruhig los. Am Vormittag arbeiteten wir erst mal an unseren Businessplänen. Am Nachmittag kam Herr Loff.  Er erzählte uns seine Unternehmensgeschichte und legte uns nah, dass das Unternehmerleben auch durchaus schwierige Zeiten haben kann. Seinen lebhaften Vortrag verfolgten alle sehr interessiert.

Am Dienstag waren die Themen Gründungsinvestitionen und Finanzierungsquellen dran. Aber es war nicht der Herr Dr. Jopen, der uns diese Themen näher bringen sollte. Die Frau Dr. Willis war schon mehrere Male bei uns, diesmal aber war sie zum ersten Mal die Referentin. Wir hörten aufmerksam zu und auch der Herr Dr. Jopen verfolgte sehr aufmerksam das Geschehen. Das ein oder andere Mal ergriff er doch das Wort um den Punkt nochmal genauer zu erörtern… Der Captain gibt nun mal ungern das Ruder aus der Hand =) (Zitat eines Kursteilnehmers =p). An dieser Stelle aber ein Lob an Frau Dr. Willis. Der Unterricht mit ihr hat allen gefallen.

Am folgenden Tag gab es einen weiteren U&W-Test und danach arbeiteten wir weiter an unseren Businessplänen. Dann am Nachmittag war der Referent Herr Schebeler da und sprach mit uns über das richtige Bewerben. Zwischen drin ging es auch ganz schön rund, da rege Diskussionen darüber entstanden, ob man den wirklich in der Bewerbung erwähnen sollte, dass man in Haft war. Hierüber waren die Meinungen zweigeteilt. Der Vortrag hatte auf jeden Fall für jeden interessante Infos und gespannt wird schon der zweite Teil des Vortrags in der folgenden Woche erwartet.

Am nächsten Tag fiel der Unterricht vormittags leider aus. Aber jeder nutzte natürlich die freie Zeit um in seiner Zelle fleißig zu lernen… 😉 Haha. Am Nachmittag arbeiteten wir wieder an unseren Businessplänen. Wer jetzt der Meinung ist das wir ziemlich oft „nur“ an unseren Businessplänen tippen, der sollte wissen, dass wir diese Arbeitszeit für die Businesspläne auch benötigen, denn die meisten haben wirklich hart an ihren Finanzteilen zu ackern.

Diese Woche beendeten wir damit, dass uns Herr Eggerbauer interessante Punkte zu unserem Innovationsgeist erzählte und danach sprangen wir nochmal zum Thema Wertschätzung und lasen auch die Wertschätzungen, die die Kursteilnehmer jeweils von den anderen bekommen haben, vor. Ich denke jeder ging dann mit einem guten Gefühl ins Wochenende.


Kurswoche 12 – 15.02. – 19.02.16

Da diese Woche nur Vorträge und das Vertriebstraining beinhalten sollte, waren alle darauf gespannt. Es ging erst mal mit zwei Tagen Präsentationstraining los. Die äußerst freundliche Dorothee Rosenow erzählte uns erst mal die wichtigsten Punkte rund um eine Präsentation und wie der Aufbau aussieht. Gleich danach sollten wir unsere Businessidee präsentieren! Nach einer kurzen Vorbereitungsphase ging es los. Irgendwie komisch, aber die Nerven lagen beim ein oder anderen plötzlich blank! Der Clou war, dass die Präsentation aufgenommen wurde und wir uns dann am nächsten Tag alle nochmal die Präsentationen genau angeschaut und analysiert haben. Sehr aufschlussreich und aufregend war das und eigentlich war unsere Nervosität während der Präsentation echt unbegründet.

Dann hatten wir nochmal ein Präsentationstraining. Nochmal?! Ja und schnell erkannte die Gruppe, dass Herr Kirchner uns mit diesem Training noch den letzten Schliff geben will. Es war für uns nochmal eine gute Möglichkeit, um unsere Präsentationsfähigkeiten, weiter auszubauen und uns schon mal auf die Abschlusspräsentation des Businessplans zu wappnen.

So viel Vorbereitung sollte sich natürlich auch auszahlen! Somit stapften wir dann selbstbewusst hoch in den Stucksaal, um die Mentoren und Gäste in einem Verkaufsgespräch von unserem Produkt zu überzeugen. Das Lob und die Verbesserungsvorschläge halfen uns auf jeden Fall ein Stück weiter zu kommen. Später sprach Herr Eggerbauer noch mit uns über Dienstleistungsmentalität und Wertschätzung. So ließen wir dann diesen Tag mit vielen Eindrücken ausklingen.

Zum Schluss dieser aufregenden Woche war nochmal Frau Lahm da und erörterte uns zum Thema Motivation und Widerstände, welchen Entscheidungstyp wir haben und wie wir jeweils am besten vorgehen um die richtigen Entscheidungen zu treffen.


Kurswoche 11 – 08.02. – 12.02.16

Die Woche fing mal wieder mit einem U+W-Test an. Mittlerweile ganz normal für alle. Das Besondere an diesem Tag war, dass Herr Oppitz auch wieder da war, um bei Bedarf nochmal mit einigen Kursteilnehmern persönliche Einzelgespräche zu führen.

Am nächsten Tag haben wir weiter an U+W gearbeitet und alles über Finanzkennzahlen und Break-Even-Analysen gelernt – dazu nur so viel, sehr rentabel das zu wissen! =) Allerdings hatten wir nur den halben Tag Unterricht, da wir danach noch den Faschingsdienstag gefeiert haben… nein, ab Mittag war Feiertag in der JVA.

Die restliche Woche sollten dann noch verschiedene Referenten Vorträge halten. Frau Heike Lahm sprach mit uns über Motivation & Widerstände. Grundlegend ging es hierbei darum, die Gefühle anderer zu erkennen und richtig zu reagieren. Wir brachten unsere eigenen Gefühle zu verschiedenen Bildern, die uns gefielen, zum Ausdruck und zuletzt erarbeiteten wir uns welchen Verhaltensstil wir haben und welche Eigenschaften damit einher kommen: Dominant, Gewissenhaft, Initiativ oder eher stetig? Für alle sehr interessant!

Ein guter Unternehmer muss auch stark im Verhandeln sein und somit gab es auch einen Vortrag über Verhandlungsführung von Herrn Deutlmoser.

Die Woche schlossen wir dann mit einem interessanten Vortrag über die Unternehmensgeschichte von Herrn Johannis Hatt ab.


Kurswoche 10 – 01.02. – 05.02.2016:

Und zack – schon befinden wir uns in Woche 10 – Halbzeit des Projekts :-) Für manche von uns kaum zu glauben, wie die bisherigen Wochen – man möge schon fast sagen – „verflogen“ sind. Für ein bequemes Zurücklehnen war jedoch keine Zeit!

Um direkt effektiv in den Montagmorgen zu starten, hatten wir das Vergnügen die nächste Referentin – Anna Theil – die extra aus Berlin angereist ist, begrüßen zu dürfen. Professionell schilderte sie alle Details der Finanzierungsmöglichkeit „Crowdfunding“, die für einige von uns sicher in Frage kommen wird. Neben dem finanziellen Aspekt könnte man das Konzept jedoch auch für die Bekanntmachung der Idee nutzen oder einfach nur, um Menschen als Unterstützer zu gewinnen.

Währenddessen wir für den informativen Vortrag applaudierten, stand vielen von uns die Anspannung „schon quasi ins Gesicht geschrieben“. Es folgte nämlich kurz darauf die erste Abschlussprüfung im Bereich „Innovation“, auf die wir uns nach Ankündigung von Dr. Jopen zumindest schon etwas vorbereiten konnten.

Nachdem nach einer Stunde sorgfältiger Prüfungsarbeit der Druck langsam nachließ, führte uns Dr. Jopen schon prompt in die nächste Phase… Zeit zum Durchschnaufen gab es wenn dann nur noch in der Pause :-) Lösungsorientiert behandelten wir die Themen „Wirtschaftlichkeit einer Verkaufseinheit“ sowie die „Gewinn- und Verlustrechnung“, bei den unser Herr Jopen mal wieder mit seiner Erfahrungsübermittlung glänzen konnte. Aber schließlich ist es ja das Ziel, schon jetzt einen realistischen Umsatz zu berechnen.

Um hoch motiviert und gut vorbereitet auf die nächste Veranstaltung in zwei Wochen blicken zu können, war es an der Zeit, uns dem nächsten Referenten mit Dipl. Ing. Hansjörg Hegendörfer zu widmen. Hierbei wurde uns eine exzellente Verkaufsschulung ans Herz gelegt, die wir zur Vorbereitung für das bevorstehende Vertriebstraining zu schätzen wussten. Sorgfältig analysierten wir die verschiedenen Bestandteile des Trainings, um auch auf Nutzenargumentationen bzw. dem Kaufmotiv spontan eine Antwort parat zu haben.

Das Feedback hierzu gibt es dann wieder in der nächsten Woche … :-)


Kurswoche 9 – 25.01. – 29.01.2016:

Nahtlos ging es somit in Woche 9, in der wir von dem Referenten, Herrn Oliver Oppitz den Workshop „Fast Reset“ vorgestellt bekamen. In dieser Phase ging es um eine Selbstanwendung, mit der man die natürliche Verarbeitung von Emotionen beschleunigen kann. Ein Teil der Methode war zudem das Beseitigen von limitierenden Überzeugungen. Um dies auch wirksam umzusetzen, war eine hohe Konzentration gefragt, die oftmals in einer Gruppe schwer fällt. Genau deshalb nahm sich Herr Oppitz daraufhin freundlicher Weise die Zeit, um mit uns detailliert in Einzelgesprächen in die Phase überzugehen.

Während wir nun wöchentlich effizient am PC an der Ausarbeitung unseres Businessplans „feilen“, steht nebenbei auch regelmäßig unser Coach B. Eggerbauer für hilfreiche Einzelgespräche zur Verfügung. Ideal, um nochmal den ein- oder anderen konstruktiven Aspekt zu sammeln oder sich bereits schon mit eventuellen Hürden nach der Entlassung auseinander zu setzen. Schon jetzt zeigt sich, welche wichtige Rolle „LEONHARD“ bei unserem Übergang in die Zukunft spielen kann.

Genau die perfekte Überleitung in das nächste Thema, dass wir am darauffolgenden Tag mit Herrn B. Eggerbauer in Angriff nahmen: „WERTE“! – Das Recht auf eine 2.Chance? Wer hat für UNS eine zweite Chance verdient? Diese Frage löste schlagartig wieder spannende Diskussionen aus, die wir abschließend mit unserer Meinung in zwei verschiedenen Gruppen an unseren Flip-Charts präsentieren sollten. Wie sich jedoch am Ende herausstellte: Ein ziemlich umstrittenes Thema, dass wir mit gespaltenen bzw. unterschiedlichen Ansichten beendeten.

Zum Abschluss der Woche animierte uns Dr. Jopen gekonnt mit dem sehr umfangreichen Kapitel „ Die Kosten im Unternehmen“, welches uns sicher in den nächsten Wochen noch einige Male begleiten wird.


Kurswoche 8 – 18.01. – 22.01.2016:

Um den Anschluss an die momentan ziemlich ausgefüllte Woche nicht zu verlieren, möchte ich euch natürlich auch an diesen Tagen von unserem jeweiligen Tagesablauf berichten.

Nachdem zum Beginn der Woche Herr Buro noch einmal souverän mit dem Thema „Innovation“ Struktur in unser Denken brachte, wurden wir inzwischen mit Unterlagen quasi „überhäuft“, die uns jedoch bewusst zeigten, dass in den nächsten Wochen noch einiges an Arbeit auf uns wartet ! :-)

Ganz zu schweigen von den Lektüren der Wirtschaftspresse, die uns am Nachmittag Herr Dr. Jopen zur Bearbeitung in jeweiligen Gruppen aushändigte. Mit schon teilweise „rauchenden Köpfen“ saßen wir in verschiedenen Teams zusammen, mit dem wir unsere eigene Meinung vertreten sollten. Oder drücken wir das Ganze noch deutlicher aus.. Es war selbstverständlich wieder eine produktive Präsentation an unseren Flip-Charts gefragt.

Am Dienstag wurden wir von unserer nächsten Referentin, Fr. Stackelberg ( die wir bereits schon bei einer unserer Veranstaltungen kennenlernen durften ) mit dem Modul des „Hamsterrads“ konfrontiert. Hierbei war eine konservative Variante gefragt, um in Zukunft der Gefahr des „Hamsterrads“ effizient zu umgehen.

Das wohl absolute Highlight in dieser Woche war daraufhin der Vortrag von Björn Jopen, dem Sohn von Dr. B. Jopen. Er präsentierte uns alles rund um das umfangreiche Thema „Marketing“, was letztendlich für unseren geschäftlichen Erfolg von besonderer Bedeutung sein wird. Durch die unterschiedlich aufgezeigten Aspekte waren wir als Zuhörer sehr schnell stark beeindruckt ! Nachdem er uns zum Gemeinwohl der Gruppe anschließend noch ein lösungsorientiertes Feedback im Bezug auf unsere Geschäftsidee gab, war schnell klar, dass er eine Bereicherung für alle Teilnehmer war. Wirksam konnte man erkennen, in welche „Fußstapfen“ er wohl mal treten wird.. – Oder wie das Motto schon so schön sagt: „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“. :-)

Einen Tag darauf war dann auch schon wieder unserer Kreativität gefragt, als unser Coach B. Eggerbauer den Workshop der „Gruppendynamik“ erläuterte. Das Thema „entflammte“ auch direkt ein paar Diskussionen, die in unserer gemischten Gemeinschaft natürlich erst einmal wieder „aus der Welt geschafft“ werden mussten. Aber auch so etwas zeichnet immer wieder eine offene und ehrliche Zusammenarbeit aus. Als die Diskrepanzen geklärt waren, war es direkt an der Zeit, dass wir von Herr Eggerbauer mit der ersten Aufgabe – oder sagen wir mal lieber Herausforderung konfrontiert wurden. Nach der Aufgabenstellung „schwirrten“ einigen von uns noch ein paar Fragezeichen im Kopf umher, da ein geschickter Einsatz mit zusammensteckbaren Stangen gefragt war. Hierbei sollte die besagte Stange von insgesamt 1,50m Höhe nur in Form von einem leichten „Touch“ des Zeigefingers aller Teilnehmer so zügig wie möglich zu Boden gebracht werden. Sorgfältig achtete unser Mentor darauf, dass die Stange ja auf jedem einzelnen Finger aufliegt. Erst dann wurde uns die Freigabe zum Herabsenken erteilt. Jedoch hatten wir relativ flott „den Clou“ an der Geschichte raus und erledigten die Aufgabe exzellent.

Auch diese Woche beenden wir mit vielen neuen Erkenntnissen aus einem anderen Blickwinkel und werden somit am Wochenende erst einmal wieder ausreichend Kraft tanken.

Kurswoche 7 – 11.01. – 15.01.2016:

Nachdem inzwischen unser Kopf wieder auf „Hochtouren“ lief, waren wir schon gespannt, welche Erkenntnisse uns Herr Buro diese Woche von Seiten der „Innovation“ schildert. Zweifelsohne bewegten wir uns hier auf einem ganz spannenden Gebiet, bei dem es erneut interessant war, eine plakative Meinung zu hören.

Kurz darauf war es auch schon an der Zeit, uns auf die zweite Veranstaltung mit unseren Businessplan-Beratern der Münchener Hochschulen einzustimmen. Infolgedessen fertigten wir nun noch die letzten Rückfragen an, um speziell auf die noch offenen Fragen eine möglichst genaue Rückantwort zu erhalten, die sich ideal zur Übertragung in unseren Businessplan eignet.

Als wir unsere Businessplan-Berater dann am Nachmittag wie gewohnt mit einem „Handschütteln“ begrüßten, überzeugte die bereits vertraute Offenheit, sodass es nach einer kleinen Ansprache von Dr. Jopen und Frau S. Wittermann direkt los gehen konnte.

Zum „Aufwärmen“ gab es mit „Bingo“ ein kleines Spiel, mit dem man Gemeinsamkeiten zwischen uns und den Beratern „erhaschen“ sollte. Erneut war hierdurch interessant zu sehen, welche Vorstellungen außenstehende Personen von einem „Häftling“ haben. :-)

Darüber hinaus stand dann das persönliche Gespräch mit unseren Beratern im Fokus, bei dem wir nochmal mögliche Komplikationen ausführlich besprechen konnten. Gekrönt mit einem „Speeddating“, bei dem wir die Initiative ergreifen konnten, um nochmal Eindrücke von den diversen anderen Beratern zu sammeln, neigte sich die Veranstaltung nun schon wieder dem Ende zu. Aber ein Wiedersehen ist ja spätestens für unsere Abschlussveranstaltung geplant.

Nachdem wir am darauffolgenden Tag erstmal wie gewohnt Feedback zum Workshop gaben, folgte blitzartig der nächste Wissenstest. Hierzu gehört natürlich auch die Analyse der vorherigen Tests, bei dem die Ergebnisse oft umstritten sind und daher heiß diskutiert werden. Aber nicht umsonst haben wir mit Dr. Jopen den Experten im Raum, der sich den Anregungen offen stellt.

Mit dem großen ausführlichen Thema der „Pleite“ befassten wir uns am Ende der Woche mit unserem Coach B. Eggerbauer, der uns mit drastischen Beispielen das jederzeit bestehende Risiko näher brachte. Dementsprechend folgten einige Streitgespräche, die jedoch mittlerweile auch ein gewisser Teil der Verhandlungen in unserem Unterrichtsraum sind. Das Motto: „Miteinander diskutieren, statt nur nebeneinander zu arbeiten“ ist ja schon längere Zeit eine vereinfachte Form des Umgangs.

Kurswoche 6 – 04.01. – 08.01.2016:

Hoch motiviert und mit gestärkten Selbstbewusstsein melde ich mich aus den den „Weihnachtsferien“ zurück. Hoffnungsvoll haben sich schon einige von uns danach gesehnt, dass es endlich wieder los geht. Die Decke fiel uns sprichwörtlich schon fast „auf den Kopf“.

Herr Buro, der nächste Referent mühte sich zum Beginn, uns einen überzeugenden Einblick in das ausführliche Thema der „Innovation“ zu geben, welches wir direkt mit großem Interesse verfolgten.

Allein durch die Tatsache, dass nach der zweiwöchigen Pause einiges erst wieder „aufgefrischt“ werden musste, half T.Vaasen am Nachmittag bei seinem zweiten Besuch noch einmal, die letzten Unklarheiten im PC-Bereich zu bereinigen. Natürlich auch in Hinsicht auf die bevorstehende Ausarbeitung unseres Businessplans.

Am darauffolgenden Tag begannen wir direkt eifrig uns mit dem Kapitel „Was ist ein Businessplan bzw. wo sind unsere unternehmerischen Chancen“ zu beschäftigen. Der Stresspegel stieg rapide, nachdem uns Dr. Jopen wieder fundamental wichtige Grundregeln zu Herzen legte. Er würde jetzt wohl eher schmunzelnd dazu sagen: „Eine höchst spannende Angelegenheit“ ! :-) So sahen wir das auch und starteten prompt mit der praktischen Umsetzung auf unserem PC, um die wertvollen Anregungen aus den bisherigen Veranstaltungen in unseren Businessplan einfließen zu lassen.

Zusätzlich stand uns B. Eggerbauer mit einem professionellen Einzelcoaching zur Verfügung, um uns konstruktive Kritik zu geben, ungeahnte Chancen aufzuzeigen oder auch den privaten emotionalen Bereich zu stärken.

Um die ereignisreiche Woche abzuschließen, wiederholten wir die durchaus sehr wichtige Form der „Marktforschung“ und befassten uns dementsprechend auch mit der Frage im Bezug auf den „Wettbewerbsvorteil“. Von Einfachheit kann jetzt nicht mehr die Rede sein und freuen uns daher erst recht auf die noch bevorstehenden Wochen.

Kurswoche 5 – 14.12. – 18.12.2015:

Wer annahm, wir starten nun in eine ruhigere Woche, der hatte sich geschnitten. Nachdem wir unseren wöchentlichen Test überstanden hatten, war es auch schon an der Zeit, noch die letzten Feinheiten für den bevorstehenden Nachmittag mit den Businessplan-Beratern zu proben. Voller Motivation fieberten wir unserem ersten Auftritt vor Publikum entgegen. Natürlich im Gepäck: „Unser Business-Jingle“! Aber unsere Angst, zu versagen, war unbegründet und so entwickelten sich informative, motivierende Gespräche mit den Studenten Münchener Hochschulen. Das Sahnehäubchen war natürlich einmal wieder der Begrüßungsvortrag sowie die Verabschiedung der Berater von Dr. B.Jopen. Hierbei nicht zu vergessen, ist natürlich Fr. S. Wittermann, die sich umfangreich um die Gestaltung des Stucksaals der JVA, sowie auch kleine „Leckereien“ gekümmert hat.

Nach diesem spannenden Tag, von dem wir alle schwer beeindruckt waren, war erstmal ein wenig durchatmen angesagt. Genau ideal, um den Tag ein wenig Revue passieren zu lassen und uns zeitgleich von Dr. Jopen in die „Löhn-Methode“ einführen zu lassen. Die Ruhe war jedoch nicht von langer Dauer und so ging es auch schon in die ersten Vorbereitungen hinsichtlich der nächsten Veranstaltung.

Die „Ideen-Vernissage“ war für uns alle von besonderer Bedeutung und so starteten wir natürlich wieder hoch motiviert in den Tag mit den Mentoren u. Gästen aus der freien Wirtschaft. Derart Fortgeschritten präsentierten wir nach der Begrüßung unsere einstudierten „Business-Jingles“, die nun schon beinahe mit Perfektion vorgetragen wurden. Die Übung dafür hatten wir ja bereits und deshalb war auch kaum mehr eine Anspannung zu spüren. Ich glaube, „unfairer Vorteil“ trifft es hier ganz gut :-). Zur Auflockerung und zum gegenseitigen Kennenlernen haben wir mit dem Spiel „Step to the line“ begonnen, dass so manch einen von uns staunen ließ. Kein Geheimnis und keine Sünde blieb hier verborgen und so musste jeder zu seinen „Schandtaten“ stehen.

Ob sich der bisherige Energieaufwand unsererseits gelohnt hat, kristallisierte sich dann in rund zwei Stunden bei persönlichen Gesprächen in Gruppenaufteilung mit den diversen Unternehmern heraus. Hierbei wurden wir fair und ehrlich bewertet und konnten uns somit nochmal einen entscheidenden Vorteil sichern, um in Zukunft noch effektiver und effizienter an unserem Vorhaben zu arbeiten.

Die sehr erkenntnisreiche Woche beendeten wir dann mit dem Thema „Ethisch korrektes Verhalten im Geschäftsleben“, dass natürlich auch nebenbei mit der bevorstehenden Weihnachtspause von zwei Wochen überschattet wurde.

In diesem Sinne wünschen wir allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr‘2016. Mit voller Kraft melde ich mich ab dem 04.01.2016 wieder J

Kurswoche 4 – 07.12. – 11.12.2015:

Unter weiter ging es. Nachdem wir vor zwei Wochen erfolgreich und geschafft unsere Visionsarbeit hinter uns ließen, folgte prompt der zweite Streich: „Die Stolpersteinarbeit“. Bernhard Eggerbauer ließ eben nicht locker und verdeutlichte die Hürden und Risiken einer Unternehmensgründung. Und zack, die Gruppendynamik ist wieder in Kraft getreten – die positive Energie rauschte nur so durch den Raum.. Ganz nach dem Motto: „Wir wollen helfen, statt nur zu reden!“

Der Workshop nahm zwar vier Tage in Anspruch, aber diese Zeit war er definitiv wert. Konstruktive Beiträge aller Teilnehmer sorgten dafür, dass so ziemlich alle Ungereimtheiten aus der Welt geschafft wurden. Einmal mehr zeigte B. Eggerbauer, dass er ein Unternehmer mit Herz ist und stand uns mit Rat und Tat zur Seite! Und falls dennoch Unklarheiten bestehen blieben, haben wir ja in den Folgewochen noch unsere persönlichen Businessplan-Berater, die uns in Form von Recherchen die Umsetzung unseres Vorhabens erleichtern sollen.

Zum Abschluss der ohnehin spannenden Woche besuchte uns noch der Referent Andy Goldstein, der uns in die Unternehmergeschichte noch tiefer blicken ließ. Die Begeisterung im Raum war förmlich spürbar! Er fungierte mit einer gewissen Professionalität, die in unserer gemischten Gemeinschaft sehr gut ankam. Sein sympathischer Akzent sorgte hierbei einfach für den gewissen „Flair“ im Raum. Umso mehr sind wir gespannt, was uns wohl noch in den Folgewochen erwarten wird.

Kurswoche 3 – 30.11. – 04.12.2015:

Nach einem wohlverdienten Wochenende haben wir wieder Kraft getankt, um auch den ausgefüllten Stundenplan in dieser Woche gewachsen zu sein. Wissbegierig nahmen wir das Thema Innovation unter die Lupe, in dem Dr. Jopen direkt wieder in seinem Element verschwand. Wie würde er jetzt wohl wieder sagen? Ich zitiere: „Das ist eine feine Sache“! :-) Dementsprechend energisch haben wir uns dem Thema gestellt, dass genauso spannend u. informativ wie auch der komplette bisherige Kurs verlief. Entsprechend mit Vorfreude wurden wir daraufhin in PC-Arbeiten eingeteilt, die wir nutzten, um unsere sechs Schlüsselfragen anzufertigen, die jeder von uns mittlerweile „im Schlaf“ beherrschte. Als wir noch am Vortag den Kursraum auf Vordermann brachten, stand uns auch schon direkt die nächste spezielle Aufgabe bevor. Währenddessen die zwei Referenten, B. Doll und M. Schirmer sich vorstellten, „kruschelte“ es bereits in so manchen Legoboxen, mit den wir eine Modellierung der Geschäftsidee in Form von „Lego-Serious Play“ erstellen durften. Keiner konnte es so wirklich erwarten, sich einmal wieder in seine Kindheit zurück zu versetzen :-) Auf diese Weise, jeden Stein einzeln umzudrehen, hatten wir schließlich Erfolg mit unserer Umsetzung! Nach ausreichend spielerischen Aktivitäten durften wir unseren nächsten Referenten, Herrn T. Vaasen recht herzlich Willkommen heißen, der uns im Computerbereich mal wieder ein wenig auffrischen sollte. Hierbei standen Grundlagen, sowie das Arbeiten mit „Word“ und „Excel“ im Fokus, was auch für manche nach längerem Aufenthalt „hinter schwedischen Gardinen“ hinsichtlich der bevorstehenden Ausarbeitung des Businessplans hilfreich war.

Abschließend war es jetzt noch an der Zeit, sich für die Gespräche mit unseren Businessplan-Beratern vorzubereiten, wo selbstverständlich ein „Business-Jingle“ nicht fehlen sollte. Davon aber in den nächsten Wochen mehr..

Nun hieß es ab auf unseren Haftraum und das erste Adventswochenende genießen, dass aber bei vielen von uns weiterhin unter dem Motto stand – pauken, bis die Sonne hinter dem Horizont versank! :-)

Kurswoche 2 – 23.11. – 27.11.2015:

Nachdem wir nun Zeit hatten, die erste Erkenntnisse über das Wochenende wirken zu lassen, ging es mit voller Motivation in Woche 2. Bevor wir mit neuen Herausforderungen starten konnten, stand uns jedoch erstmal eine Hürde bevor – „Das Jonglieren !“ Die Bälle flogen in unserer gemischten Gruppe nur so umher ! Ob Profi oder auch absoluter Frischling, es war im Grunde genommen alles dabei. Bernhard Eggerbauer gab jedoch gerne eine motivierende Hilfestellung.

Innerhalb von drei Tagen darauf bestand unsere Aufgabe darin, eine persönliche Visionsfindung zu erarbeiten. Hitzige Gespräche, sinnvolle Tipps oder auch Verbesserungsvorschläge – die Kommunikation in unserer Truppe lief! Im individuellen Austausch wurden wir somit im Bezug auf unser Vorhaben auf den Prüfstein gestellt.

Besonders jetzt wurde uns bewusst, wie viel Engagement und Herz von den diversen Mentoren in das Projekt investiert wird. Ob Dr. Jopen, der bei der Übermittlung von seinem unternehmerischen Wissen für Begeisterung sorgt oder auch B. Eggerbauer, der durch seinen persönlichen Lebenswandel Erfahrung jeglicher Art überträgt. Es ist für uns definitiv eine Bereicherung in jeder Hinsicht. Um die Woche abzurunden, stand nun noch der erste Wissenstest an, den wir alle positiv entgegen blickten.

Kurswoche 1 – 16.11. – 20.11.2015:

Aller Anfang ist bekanntlich schwer, aber dennoch versuche ich nun eine Neustrukturierung zu finden, um euch auch am diesjährigen LEONHARD-Kurs 9 schriftlich teilhaben zu lassen.

Noch vor einigen Wochen wussten wir alle nicht, was uns im Rahmen dieses Projekts erwartet. Genau aber diese Neugier bewegte uns dazu, um uns der neuen Herausforderung zu stellen. Und mittlerweile sind wir uns einig – diese Entscheidung war die Beste, die wir treffen konnten.

Nachdem viele von uns schon auf „heißen Kohlen“ saßen und nur noch dem Beginn entgegenfieberten, war es dann am 16.11.2015 endlich soweit. Kurz darauf stand auch schon die Vorstellung aller Teilnehmer auf dem Plan. Nachdem den meisten die erste Last von den Schultern fiel, waren natürlich auch alle Mitwirkenden bzw. Mentoren, Dr. B. Jopen, M. Jopen, S. Wittermann und B. Eggerbauer an der Reihe. Zur Krönung des ersten Tages wurde uns dann prompt der erste Referent mit Albert Hahn vorgestellt, der unser Gedächtnis mit gezielten Training wieder in Schwung brachte. Darüber hinaus führte uns B.Eggerbauer an das „Rosenberg-Modell“ heran, das ganz unter dem Motto „Gewaltfreie Kommunikation“ stand. Lange, umfangreiche Diskussionen in der Runde hatte dieses Thema auf sich gezogen.

Das Themengebiet „Brand Beat“ von Michael Wiegel war zum Abschluss unserer ersten Woche eine intensive, detaillierte Vorstellung, die die Vorfreude auf die bevorstehenden Wochen nur noch mehr bestärkte. Schon jetzt war uns klar, wie viel Potenzial in uns allen steckt und es war an der Zeit, dieses auch dementsprechend umzusetzen. „Sich selbst zu besiegen, ist ja bekanntlich der schönste Sieg“ !

 

Hier finden Sie die kompletten Tagebucheinträge aus dem 8. Leonhard-Kurs (19.01. – 03.06.2015): http://www.leonhard.eu/tagebuch-kurs-8/

 

Ein Spendenaufruf von Altruja