Tagebuch der Teilnehmer

In unserem Tagebuch schildern unsere Teilnehmer ihre Eindrücke

und Erlebnisse während des Kurses in der JVA München

KURS 12 (Juli bis Dezember 2017):

Woche 19 (04.12. – 08.12.2017)

In der vorletzten Woche steht der Abschlusstest in Unternehmertum & Wirtschaft an. Der Stoff ist seit fast zwei Wochen bekannt und somit konnten wir alle viel Zeit dem Lernen widmen. In den 75 Minuten die für das Schreiben vorgesehen sind, ist eine gespannt Atmosphäre zu spüren. Nach der Abgabe sind alle erleichtert, der letzte schriftliche Test ist abgeschlossen.

Der Rest der Woche wird gefüllt mit einigen sehr interessanten externen Referenten. So durften wir mit Dr. Holzner über die Möglichkeiten einer MPU-Vorbereitung sprechen. Pascal Schneider klärte uns über alle Vor- und Nachteile des Crowdfunding auf und erklärte die Vorgehensweise. Herbert Schneider wies uns in die Tücken des ALG I und ALG II ein und zeigte auf wie man sich am schnellsten durch das Behördenchaos navigiert. Jakob Assmann und Ben Bauer erzählten uns ihre Erfahrungen als Start-Up Gründer. Ein herzliches Dankeschön an alle Besucher, es war nicht nur interessant und spannend, sondern auch sehr wertvoll für alle.


Woche 18 (27.11. – 01.12.2017)

Die Woche beginnt mit dem nächsten Teil des Abschusstests. Werte, Persönlichkeits-Training und Schlüsselkompetenzen. Der zweistündige Test hat die Nerven der Teilnehmer zum Vibrieren gebracht und schon im Vorfeld für Nervosität gesorgt. Dementsprechend war die Erleichterung spürbar, als alle fertig waren. Die meisten sind mit einem guten Gefühl aus dem Test gegangen, da sich herausstellte dass das geforderte Wissen doch nicht so schwer abzurufen war, wie gedacht.

Am Nachmittag besucht uns Bettina Stackelberg, um mit ein paar der Teilnehmer Einzelgespräche zu führen. Dabei widmet sie sich den Sorgen und Nöten und versucht die Gesprächspartner seelisch und moralisch aufzurichten. Vielen Dank an dieser Stelle von allen, die in den Genuss dieser Gespräche kommen durften.

Der Rest der Woche dreht sich fast ausschließlich um den Businessplan. Da am Donnerstag der finale Abgabetermin ist, entsteht mancherorts hektische Aktivität, sei es um neue Ideen unterzubringen, oder die Korrektur von Unstimmigkeiten bei Zahlen und Fakten vorgenommen werden muss. Alle sind voller Eifer und Motivation einen möglichst ausgefeilten Plan abzugeben und dank der Hilfe untereinander, kann am Ende jeder stolz auf sein fertiges Schriftstück sein. Allerdings sollte nicht verschwiegen werden dass Herr Jopen jedem mit Rat und Tat beiseite stand. Vielen Dank für Ihre Geduld und Ihre guten Tipps und Ratschläge.


Woche 17 (20.11. – 24.11.2017)

Die letzte Möglichkeit seinen Businessplan von seinen Beratern gegen checken zu lassen ist diese Woche, weshalb die ersten Tage der Woche auch das Vervollständigen des Plans ansteht. Es entsteht eine hektische Betriebsamkeit, die letzten Kapitel werden ausgefüllt, Korrekturen vorgenommen. Am Ende hat es jeder geschafft seine Idee in Worte zu gießen um sie rechtzeitig abgeben zu können.

Am Donnerstag findet das Metoren-Matching statt, dabei hat jeder von uns die Chance mit den verfügbaren Mentoren ein kurzes Gespräch zu führen. Wir sollen herausfinden wer für uns in Frage kommt, bei wem sozusagen die Chemie stimmt. Dazu kommt natürlich im Idealfall eine fachliche Verbindung zu unseren Gründungsvorhaben. Nach drei Stunden hat jeder einmal mit jedem gesprochen und wir sollen auf einem Formular festhalten welchen Mentor wir uns wünschen. Später werden von Frau Stackelberg und Herrn Eggerbauer die passenden „Pärchen“ gematcht.


Woche 16 (13.11. – 17.11.2017)

Zum Ende des Kurses werden die Themen immer wichtiger, so auch die Sozialversicherungen und Steuern. Für jeden von uns ist es von großem Vorteil sich mit diesen Dingen auszukennen, da hier der Teufel im Detail sitzt. Hinzu kommt das Risiko sich falsch zu verhalten und damit rechtliche Folgen zu riskieren. Dabei spielt die Scheinselbstständigkeit eine große Rolle. Beim Thema Steuern gibt es zu Anfang große Uneinigkeit über Sinn und Unsinn, und über die Höhe der steuerlichen Belastungen. Wie jeder weiß, lässt sich darüber genauso gut streiten wie über Geschmack.

Der letzte Abgabetermin für den Businessplan steht kurz bevor und so wird diese Woche an mehreren Tagen fleißig daran gearbeitet. Dabei ist immer wieder die hohe Hilfsbereitschaft unter den Kursteilnehmern zu beobachten.

Mit Herrn Eggerbauer reden wir weiter über „Werte“. Diese Woche geht es um Leistungsbereitschaft und kluges Wirtschaften. Gerade beim Thema Leistungsbereitschaft entbrennt eine heftige Debatte über die Zukunft der Leistungsgesellschaft. Doch bevor größerer Schaden angerichtet wird rettet uns der Pausengong.

In allen Fächern stehen in den kommenden Wochen die Abschlussprüfungen an, daher wird der wichtigste Teil des Stoffes des jeweiligen Faches noch einmal kurz wiederholt. Nicht jeder ist begeistert bei der Vorstellung eine solche Prüfung abzulegen, doch wir wurden gut vorbereitet.


Woche 15 (06.11. – 10.11.2017)

Wir nähern uns mit schnellen Schritten dem Ende des Kurses und somit steht wieder ein Abgabetermin für den Businessplan an. Inzwischen sollte mehr als die Hälfte des BP fertig sein bzw. mit Inhalt gefüllt sein. Wir arbeiten also fleißig daran diesen Inhalt zu erarbeiten und wo sich jemand schwer tut steht der Rest des Kurses mit Rat und Tat bei. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an unsere Businessplan-Berater die keine Mühen scheuen uns zu helfen.

Diese Woche stellt uns Herr Oppitz den „Fast Reset“ vor, eine von der italienischen Ärztin Dr. Parisi entwickelte Methode um Belastung zu reduzieren. Dabei wird ein neurologischer Kniff angewandt um sich nicht nur zu entspannen und zu beruhigen, sondern auch um lang- und kurzfristige Belastungen aufzuarbeiten bzw. zu verhindern. Nach anfänglicher Skepsis sind schnell alle von der Methode überzeugt. Jetzt muss nur noch gelernt werden sie anzuwenden.

Am Donnerstag findet das Bewerbungstraining statt und vielen ist es ein Dorn im Auge. Doch Herr Jopen prophezeit, dass wir später alle sehr zufrieden mit uns sein werden. Und genau das tritt ein. Selbst jene die sich stark gewehrt hatten sind nach den Gesprächen gut gelaunt. Vielen Dank an alle die sich die Zeit nehmen uns hier zu  besuchen und uns mit ihrem Fachwissen helfen.

Am Freitag lernen wir Herrn Jopens Sohn kennen. Er hat sich selbst als Unternehmensgründer hervorgetan und kann uns einiges beibringen. Es geht um den Vertrieb mit Schwerpunkt auf das Online-Marketing. Dabei lernen selbst alte Internet-Füchse noch etwas dazu. Auch hier noch einmal vielen Dank für das vermittelte Wissen.


Woche 14 (30.10. – 03.11.2017)

Die 14. Woche ist dank zweier Feiertage sehr kurz, was manche angenehm, manche als lästig empfinden. Auf jeden Fall schreitet der Kurs immer weiter voran. In Unternehmertum & Wirtschaft geht es diese Woche um den gewerblichen Rechtsschutz und Verträge, ein paar der Themen hatten wir schon in vorangegangenen Kapitel angeschnitten, diese werden jetzt vertieft. So zum Beispiel das Urheberrecht und die Vergabe von Patenten. Auch im Bereich Verträge gibt es einiges zu lernen, vor allem, dass es enorm wichtig ist das sogenannte Kleingedruckte immer ordentlich zu lesen.

Am Donnerstag gehen wir mit Herrn Oppitz im Bereich Werte das „Tun“ an. Dabei geht es nicht nur um die eigene Einstellung, sondern auch darum wir mit Blockaden umgehen und diese Überwinden. Letzten Endes dreht sich dabei viel um „Spaß“ im weitesten Sinne, bzw. die Erfüllung von grundlegenden Bedürfnissen.

Am Freitag gibt es eine Vorbereitung auf den Bewerbungsworkshop in der nächsten Woche. Wir sollen uns einen Wunscharbeitgeber überlegen und am besten ein Anschreiben verfassen. Auch wenn wir hier lernen, wie wir uns selbstständig machen können, werden wir auf die eine oder andere Weise immer wieder mit dem Thema Bewerbungen konfrontiert werden. Und auch wenn wir hoffentlich bald auf der anderen Seite des Tisches sitzen werden, ist dies ein wichtiges Thema.


Woche 13 (23.10. – 27.10.2017)

Die 13. Woche beginnt mit einem neuen Kapitel in Unternehmertum und Wirtschaft; Aufzeichnungspflichten und Rechnungswesen. Herr Jopen sagt es wäre ein spannendes Thema, wir sind skeptisch. Auf jeden Fall kommen wir überein, dass es ein wichtiges Thema ist.

Am Montag lernen wir Frau Stegherr kennen, die mit uns über richtiges Bewerben spricht. Für viele ein rotes Tuch, denn erfahrungsgemäß ist es für Ex-Sträflinge nicht gerade einfach sich mit diesem Hintergrund zu bewerben. Doch es gibt Mittel und Wege um auch mit diesem vermeidlichen Makel umzugehen.

Dienstags kommt Bettina Stackelberger um mit uns über das Hamsterrad zu reden. Es geht um die Bewältigung von Alltagsproblemen beziehungsweise um das Vermeiden von unnötigen Handlungen. Den meisten von uns war nicht wirklich klar wie viele solche Dinge uns tagtäglich begleiten und wie wenige wir davon wirklich brauchen.

Donnerstags reden wir mit Herrn Oppitz über die Werte „Verantwortung“ und „Aufrichtigkeit“. Wie bereits bei den vorrangegangen Werten stellt sich schnell heraus wie vielschichtig diese Begriffe sind und wie groß die Verknüpfung mit anderen Werten ist.

Am Freitag lesen wir einen Artikel über Justus von Liebig und seine Innovationen. Früher wie Heute kommt es auf den richtigen Ort, die richtige Zeit und vor allem auf das Erkennen von Chancen an.


Woche 12 (16.10. – 20.10.2017)

Die zwölfte Woche steht schon von Anfang an im Zeichen des Innovationstests am Freitag, der schon zu den Abschlussprüfungen zählt. Auch wenn diese Woche kein Innovationsunterricht mehr stattfindet sind dennoch viele ganz darauf fokussiert.

Doch es gibt natürlich noch jede Menge andere Themen die wichtig sind und nicht auf der Strecke bleiben dürfen. So geht es am Dienstag weiter um „Werte“, im Besonderen um Wertschätzung und Innovationsgeist. Die Wertschätzung und all ihre Facetten führen zu ausgiebigen Diskussionen, denn ein so großes Wort ist mit vielen Meinungen, Bildern und Gefühlen belegt. Bei dem Versuch im geheimen für jeden eine Wertschätzung zu finden und aufzuschreiben stoßen wir nicht nur sprachlich an unsere Grenzen, schon die Konkretisierung fällt schwer.

Am Mittwoch beschäftigen wir uns mit Gruppendynamik. Uns wird eine vermeidlich einfache Aufgabe gestellt, doch schnell steht fest dass es leichter ist sich mit persönlichen Animositäten zu verzetteln, als sich mit der eigentlichen Aufgabe zu beschäftigen. Nach einigem Hin und Her gelingt es uns dann doch und in der Nachbesprechung merken wir schnell welche Fehler wir gemacht haben.

Am Donnerstag bringt uns Patricia Dürmeier etwas über Motivation und Widerstände bei. Es geht dabei um den eigenen Antrieb, Dinge zu erledigen und wie wir unsere Widerstände überwinden können. Vielen Dank für diesen tollen Workshop!

Nachdem Test ist vor dem Test. So auch am Freitag. Die erste Hürde ist genommen und viele waren erleichtert festzustellen dass es doch viel einfacher war als zunächst angenommen.


Woche 11 (09.10. – 13.10.2017)

Die letzte Unterrichtsstunde mit Herr Buro vor dem Innovationstest dreht sich hauptsächlich um offene Fragen und dem Rekapitulieren des Stoffs. Danach steht ein großer Test aller Innovationskapitel an. Dieser Test ist der erste Teil der Abschlussprüfung, damit wird uns allen klar dass wir inzwischen mehr als die Hälfte des Kurses absolviert haben.

Der Rest der Woche steht im Zeichen des Vertriebsseminars. Am Donnerstag kommen externe Gäste die in die Rollen verschiedener Kunden, Investoren und Familienmitglieder schlüpfen um mit uns das richtige „Verkaufen“ zu üben. Hierbei geht es hauptsächlich um den Draht zum Gegenüber und wie wir herausfinden welche Bedürfnisse wir mit unserem Angebot befriedigen, welche Bedenken wir beseitigen und welche Unsicherheiten wir klären können. Jeder der Gäste gibt uns dann ein Feedback und erklärt uns was wir in Zukunft besser machen können. Hier noch mal vielen Dank an alle Besucher.

Am Freitag teilt uns Herr Jopen ein „Kursmitte-Feedback-Formular“ aus, auch das Leonhard Projekt ist daran interessiert sich stetig zu verbessern.


Woche 10 (02.10. – 06.10.2017)

Die Woche beginnt mit Unternehmertum & Wirtschaft bei Herr Jopen. Wir lernen etwas über die Wirtschaftlichkeit von Verkaufseinheiten, über Gewinn- und Verlustrechnungen, Cashflow-Aufstellungen und über die Bilanz. Damit stecken wir mitten in der trockenen Welt der Zahlen und viele von uns sehen nur Fragezeichen. Doch wie immer hat Herr Jopen ein paar Geschichten parat um dieses Thema etwas aufzulockern und so langsam erhellen sich die Gesichter.

Und so geht die Woche auch weiter; Jahresabschlüsse und Auswertung, Finanzkennzahlen und der Break-Even-Point. Alles schönstes Wirtschaftssprech, jedoch erst einmal ohne Bedeutung. Doch so langsam tasten wir uns ran und lernen mehr und mehr über all diese schönen Dinge.

Am Donnerstag beschäftigen wir uns mit dem Schreiben von Lebensläufen. Für ein paar von ist das das erste Mal, dass sie sich damit befassen. Doch ein gut verfasster Lebenslauf kann sich als Türöffner erweisen, auch wenn es für Menschen, die Zeit im Gefängnis verbracht haben etwas schwer sein kann dies dort gut unter zu bringen.

Am Freitag beschäftigen wir uns mit „Wirtschaftspresse.“ Herr Jopen hat zwei Artikel mitgebracht die wir im Team analysieren und dann dazu einen Vortrag ausarbeiten und vortragen. Da jeder Artikel zweimal vorgestellt wird möchte man meinen es würde sich wiederholen, doch jeder Vortrag beleuchtet das Thema auf eigene Weise und so bleibt es bis zum Schluss spannend.


Woche 9 (25.09. – 29.09.2017)

Am Montag tragen die ersten ihren am Wochenende erarbeiteten „Pitch“ vor. Wer möchte kann sich dabei filmen lassen um später die Aufnahme gemeinsam zu analysieren. Dabei wird schnell klar wie schnell man sich verunsichern lassen kann und wie man am besten damit umgeht. Bis Donnerstag haben alle ihren Vortrag gehalten und wir konnten eine Menge über die Strukturen eines solchen „Pitchs“ lernen.

Am Dienstag sind Herr Eggerbauer und Herr Oppitz da um mit uns über Werte zu reden. Schnell wird klar wie schwierig dieses Thema ist und wie schnell unterschiedliche Ansichten hier auch zu Streit führen können. Vor allem beim Thema „zweite Chance“ kommt es zu einer langen Diskussion. Als wir jedoch zu dem Punkt kommen an dem wir uns selbst beurteilen müssen, sind viel überrascht wie schnell man urteilt und wie ungern man selbst verurteilt wird.

Am Mittwoch schlägt Herr Jopen ein neues Kapitel in Unternehmertum & Wirtschaft auf. Es geht um geschäftliche Entscheidungen. Für viele geht es jetzt endlich um Geld und nach dem bei Themen wie Vertrieb und Werbung einige gestöhnt haben sind jetzt alle voll dabei. Doch dann kommen wir zu den Steuern und die mag ja bekanntlich keiner, ganz zu schweigen vom Verstehen.

Donnerstags lernen wir Herrn Flühr kennen, der sich gleich als Peter vorstellt und allen das „Du“ anbietet. Sein Thema ist Körpersprache. Nach anfänglicher Skepsis erkennen viele, wie viele Fragen es dazu eigentlich gibt. Wir räumen die „Bühne“ frei und jeder soll ein paar Sätze sagen. Selbst vor bekannten Gesichtern kann dies eine große Herausforderung sein. Peter zeigt jedem seine persönlichen Mängel auf und wie er diese vermeiden kann. Nach etwas Übung sieht man bei jedem enorme Fortschritte.


Woche 8 (18.09. – 22.09.2017)

Die Woche beginnt wie gewohnt mit Herrn Buro. Dieses Mal geht es um das Geschäftsmodell bzw. den Businesscanvas. Wir lernen die verschiedenen Schlüsselelemente kennen und wie wir daraus die „DNS“ unseres Unternehmens erarbeiten können. Dabei merken viele, dass die 6 Schlüsselfragen bzw. die Antworten die sie vor 7 Wochen das erste Mal erarbeitet haben sich inzwischen grundlegend geändert haben. Die Erarbeitung eines Businessplans ist ein fließender Prozess.

Am Mittwoch stellt sich Herr Hegendörfer vor, externer Referent für den Workshop „Vertriebsgespräche“. Es geht um das Vertrauensverhältnis zwischen Verkäufer und Käufer und wie wir dieses aufbauen können, was dabei eine Rolle spielt und warum es so wichtig ist. Herr Hegendörfer demonstriert wie er mit wenigen gezielten Fragen und den daraus erhaltenen Antworten schlagende Kaufargumente für ein beliebiges Produkt erzeugen kann.

Am Donnerstag treffen wir Herrn Hahn wieder, den Gedächtnistrainer. Er bereitet uns auf die nächste Etappe vor indem wir Wörter aus Unternehmertum und Wirtschaft mit Bildern die wir kennen assoziieren lernen. Solche Techniken, erzählt er uns, werden auch erfolgreich an Universitäten angewandt.

Am Freitag lernen wir Frau Lahm kennen (… nicht verwandt, nicht verschwägert …), die uns Anhand des DISG-Models einen Schlüssel für unsere Persönlichkeit zeigt. Es geht um Persönlichkeits- und Präsentationstraining. Als Hausaufgabe sollen wir einen 3-5 Minütigen Vortrag über unsere Idee erarbeiten, in dem wir möglichst mitreißend die wichtigsten Dinge darüber erzählen. Eines der wichtigsten Dinge dabei ist man selbst.


Woche 7 (11.09. – 15.09.2017)

Die Woche beginnt wieder mit Innovation. Der Schwerpunkt diese Woche; Kreativitätstechniken. Herr Buro erklärt uns ein paar Methoden die die Kreativität fördern und was uns hindert. Anschließen probieren wir in Gruppenarbeit das „Brainstorming“ und in Einzelarbeit das „Mindmapping“ aus.

Am Dienstag treffen wir uns wieder mit unseren Businessplanberatern und können uns über Fragen und Themenschwerpunkte austauschen. Da man sich dieses Mal schon kennt ist die Atmosphäre entspannt und es wird viel geredet und auch gelacht. Dies wird bis zur Abschlussverantstaltung das letzte Treffen mit den Businesplanberatern sein, aber es besteht immer noch die Möglichkeit sich „digital“ über Nachrichten auszutauschen.

Bei Herr Dr. Jopen geht es diese Woche um Marketing und Werbung. Für viele von uns erst mal ein Begriff den sie mit TV-Werbung verbinden. Allerdings steckt weitaus mehr dahinter. Wie immer hat Herr Jopen ein paar gute Geschichten auf Lager und schnell ist klar wie wichtig ein gutes Marketingkonzept selbst für einen Einzelunternehmer ist.

Am Donnerstag geht es bei Herr Eggerbauer um das Thema Pleiten, bzw. wie man diese verhindert. Wie sich herausstellt sind fast alle Pleiten auf Angst zurück zu führen. Es geht also meist darum sich selbst zu überwinden und Probleme früh genug zu erkennen und sie nicht zu ignorieren.

Am Freitag ist wieder Prüfungszeit, 4 Tests für 2 Kapitel in Unternehmertum und Wirtschaft. Danach wenden wir uns wieder der Wirtschaftspresse zu und bearbeiten Artikel über die Zukunft der Arbeit; einmal aus Sicht der Digitalisierung und einmal aus Sicht des Dalai Lama.


Woche 6 (04.09. – 08.09.2017)

Der Montag beginnt mit Innovation. Herr Buro, ein ehemaliger Chefentwickler bei BMW und für die Entwicklung des BMW i3 verantwortlich, ist unser Referent in diesem Fach. Es geht um verschiedene Methoden des Innovationsmanagment und Kreativitätstechniken. Am Nachmittag reden wir mit Herrn Eggerbauer über unser Übergangsmanagement. Dabei geht es um die ersten Schritte nach der Entlassung. Zum Beispiel welche Ämter wir aufsuchen müssen oder wie wir uns um unsere Schulden kümmern.

Dienstags reden wir über Marktforschung und warum diese für unsere Businesspläne wichtig ist. Das wiederholt der Herr Dr. Jopen oft, aber nicht um uns zu ärgern sondern um uns klar zu machen, wie wichtig der Marktforschung ist. Auch im Selbstmanagement haben wir tatkräftige Unterstützung von Herrn Dr. Jopen erhalten. Er führt uns in die Löhn Methode ein. Dabei geht es um die Art wie man Informationen des Alltags und Berufs möglichst optimal aufzeichnet und katalogisiert.

Auch die Arbeit an unseren Businessplänen geht voran. Für Fragen steht Herr Dr. Jopen bereit, auch Herr Eggerbauer unterstützt uns. Zum Abschluss der Woche steht wieder ein Test in Unternehmertum und Wirtschaft an. Anschließend nehmen wir uns  zum ersten Mal Wirtschaftspresse vor; Lektüre und Diskussion. Wir lesen die ausgesuchten Artikel und analysieren diese dann der Gruppe. Am Ende hält jede Woche einen kleinen Vortrag.


Woche 5 (28.08. – 01.09.2017)

Die 5. Woche beginnt mit einem Test und für viele ist es immer noch schwer sich mit Prüfungssituationen zu arrangieren. Also zittern einigen die Knie und alle sind froh als es vorbei ist.
Im Anschluss besucht uns Frau Wittermann und bereitet uns auf die kommenden Tage vor. Denn diese Woche wird für alle spannend. Am Dienstag werden wir unsere Businessplanberater kennen lernen und am Donnerstag stellen wir unser Projekt erstmals externen Gästen vor. Frau Wittermann erklärt uns also den Ablauf und teilt uns Aufgaben zu, wie das Aufstellen der Stühle und Tische damit alles reibungslos abläuft. Wir üben auch unsere so genannten „Business Jingles“, kurze Zusammenfassungen die unser Projekt beschreiben.
Am Dienstag sind alle etwas nervös, denn wir werden heute das erste Mal unsere Ideen mit unseren Beratern besprechen. Die Vorstellung unserer Jingles läuft reibungslos und nach einem kurzen Kennen Lernspiel wissen wir wer für uns arbeiten wird. Nach kurzer Zeit herrscht eine betriebsame Atmosphäre und jeder erklärt seinen Partnern sein Projekt, es werden die ersten Fragen zu unseren Gründungsprojekten an die Berater weiter gegeben.
Am Mittwoch unterhalten wir uns noch einmal ausführlich über den gestriegen Tag und üben weiter unsere Business Jingles für die Ideenvernisage.
Wie auch am Dienstag sind am Donnerstag alle nervös und gespannt auf die Gäste. Im Gefängnis Menschen von „draußen“ zu begegnen ist sicher nicht alltäglich, nicht für uns und sicher nicht für die Gäste. Als also über 40 Menschen unseren Schulraum bevölkern liegt ein angespanntes Schweigen in der Luft. Das Vortragen der Jingles funktioniert wieder wunderbar und nach dem das Kennen Lernspiel das erste Eis gebrochen hat merkt man deutlich die Entspannung. Jeder trägt sein Projekt einem kleinen Kreis von Gästen vor und muss sich auch kritischen Fragen stellen. So kommen nicht nur erste Kontakte mit möglichen Mentoren zustande, das Feedback lässt neue Erkenntnisse entstehen und hilft seinen Plan immer besser auszuarbeiten. Mit dieser Energie starten wir nachmittags mit den ersten Entwürfen für unsere Businesspläne.
An dieser Stelle nochmal ein großes Danke an die ehrenamtlichen Studenten und Gäste die sich die Zeit nehmen uns zu helfen.


Woche 4 (21.08. – 25.08.2017)

Die 4. Kurswoche beginnt entspannt. Herr Eggerbauer führt uns in Jonglieren ein. Viele sind zu Anfang skeptisch ob sie überhaupt in der Lage dazu sind. Aber es gilt wie immer: Der Wille zählt. Und tatsächlich werden schnell Fortschritte gemacht. Die ersten drei Bälle von einer Hand in die andere zu jonglieren schien erst unmöglich, doch bald sind fast alle dazu in der Lage.
Weiter geht es mit den Stolpersteinen unserer Visionen. Wie es scheint ist davon für jeden von uns jede Menge vorhanden, aber allein die Benennung ist ein erster Schritt zur Lösung.
Da man beim Leonhard Projekt für fast alles eine Lösung hat, bietet Herr Oppitz seine Dienste als Lehrer für „Fast Reset“ an. Man kann sich in einem persönlichen Gespräch beraten lassen wie man mit emotionalen Belastungen umgeht. Da diese Belastungen ein Teil unserer Stolpersteine sein können ist die Arbeit mit ihm für einige sehr wichtig.
Am Dienstag hatten wir unsere erste Yogastunde. Nadine Huss wird uns ab jetzt regelmäßig besuchen und uns in dieser Lebensart unterweisen. Auch hier herrschte zu Anfang Skepsis, aber allein die körperliche Anstrengung brachte selbst körperlich fitte Männer ins Schwitzen. Ab sofort gibt es jede Woche ein bis zwei Mal Yoga und es macht Spaß.
Am Donnerstag lernten wir Bettina Stackelberg kennen, die sich selbst als „Mentoren-Mama“ bezeichnet. Sie ist ein Urgestein bei Leonhard und betreute bereits 6 Teilnehmer als Mentorin. Sie kümmert sich um alles was das Mentoren Programm betrifft und stellte uns alle Einzelheiten vor und gab uns erste Tipps zu Hand wie wir mit unserem Mentor die besten Ergebnisse erzielen können.
Am Ende der Woche ging es mit Herrn Jopen und dem Thema Innovation weiter. Wie immer hat er spannende Geschichten und Ratschläge auf Lager. Ihm ist dieses Thema sehr wichtig und er wurde nicht müde zu betonen, dass es für Unternehmer wie auch Angestellte von besonderer Wichtigkeit ist sich damit zu beschäftigen. Es ist sehr schön, dass so viele Menschen ihre Erfahrung und Wissen mit uns teilen.
Wer noch Kraft hatte konnte die Woche mit einer weiteren Stunde Yoga beenden und entspannt ins Wochenende gehen.


Woche 3 (14.08. – 18.08.2017)

Die Woche beginnt mit Herrn Dr. Jopen. Er hat uns die Unternehmensarten und Rechtsformen erklärt. Erst klingt es kompliziert, aber Herr Dr. Jopen macht das so, dass wir auch alles verstehen. GmbH, KG, Gbr., usw. Für einige von uns ist das sehr relevant für das spätere Geschäftsleben. Doch schon am Mittwoch ging es rasant weiter mit den Notebooks. Dafür war Frau Renate Vollmer da, die uns die Grundlagen in Word zeigte, auch hat sie uns in Ordner- und Ablagesystem eingeführt. Die Schlüsselfragen durften wir anschließend eintippen, damit wir es den Businessplanberatern überreichen können. Der Gedanke öfter mit dem Notebook zu arbeiten und das in Haft ist etwas komisch, aber wiederrum ein Hauch von Freiheit, auch ein sehr großer Schritt Richtung Unternehmertum.

Von den Arbeiten am Notebook ging die Arbeit weiter mit Legosteinen. Herr Dr. Sven Asmus von Orange Hills GmbH hat mit 15 Gefangenen ihre Geschäftsideen anhand von Legosteinen bildlich dargestellt. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen, trotzdem wollen manche es optimieren. Damit ist es für uns bildlich, wie unser Geschäft aussehen soll, es ist effektiv, weil wir es anderen Teilnehmern in Kürze vorstellen können, auch die visuelle Vorstellung ist gegeben. Eine sehr gute Methode, um sein Geschäftsmodell darzustellen, ggf. Probleme optisch zu erkennen und zu beheben.

Am letzten Tag der Woche hat uns Herr Dr. Jopen in die Welt der Innovation eingeführt. Damit haben wir übers Wochenende einiges zum lesen und lernen. Das war eine spannende Woche, mit Laptop und Lego. Ungewöhnliche Anblicke waren zu sehen, wie 15 „Knackis“  mit Legosteinen spielen. Es hat jedem Spaß gemacht, sowohl mit Laptop zu arbeiten als auch mit den Steinen, bei manchen von uns sah man das versteckte Kind, das verborgen war.


Woche 2 (07.08. – 11.08.2017)

Die Woche beginnt mit Michael Wiegel und Klaus Grieblinger mit Brand Beat. Die Herren haben uns klargestellt, dass jeder eine Marke ist. Erst waren die Blicke skeptisch, aber jetzt denken wir nicht nur, wir wissen das wir eine Marke sind. Auch haben wir gelernt was wir dazu brauchen, nur uns! Es lag schon alles bereit, wir begriffen es nicht. Wir wurden wie ein Diamant geschliffen, die Einschätzung zu sich selbst hat sich verändert. Ein willkommener Workshop zu Anfang des Kurses.

Schon ab Dienstagnachmittag ging es mit Bernhard Eggerbauer weiter, Visionsfindung. Wer sind wir in 5 Jahren (?). Jeder hat seine Vorstellungen vorgetragen. Manch einer möchte im Ausland leben andere schmieden ihre Ideen schon seit längere Zeit. Jetzt wissen wir alle voneinander, was der andere in seiner Zukunft vorhat.

Obwohl wir alle auf den ersten Test gespannt waren, verlief es für jeden von uns sehr gut.
Sehr gut ist auch die Stimmung, sowohl im Unterricht auch auf Station. Gemeinsam haben wir unser erstes Projekt außerhalb des Unterrichts geplant. Die Unterstützung untereinander ist fantastisch, daran haben wir auch Spaß. Feststellen lässt sich auch, dass es wirklich ein – WIR – gibt, denn wir lernen uns nicht nur untereinander besser kennen, auch uns selbst.


Woche 1 (31.07. – 04.08.2017)

Am ersten Tag war das komplette Leonhard Team anwesend, sowohl die Teilnehmer des 12. Leonhard-Kurses als auch das Team. Jeder stellt sich vor, was sie von der Gruppe und den Dozenten erwarten, auch ein Alleinstellungsmerkmal müssen sie nennen. Am selben Tag hatten wir unseren ersten Referenten, Dieter Gurkasch. Ein ehemaliger Häftling, der uns einen Vortrag über Impuls und Yoga hielt. Am nächsten Morgen begrüßte uns nebst Herr Dr. Jopen, Herr Albert Hahn, mit ihm lernten wir zu lernen, am besten mit Bildern. Auch eine passende Geschichte hatten wir, „Ein-Bein, Zwei-Bein, Drei-Bein und Vier-Bein“.

Mit Herr Eggerbauer hatten wir zwei Tage Rosenberg-Modell. Beobachten & Bewerten, Bedarf & Bedürfnis, Gefühl & Pseudo-Gefühl. Gewaltfreie Kommunikation durch das Rosenberg-Modell hat uns eine andere Sichtweise erschaffen bzw. gezeigt.

Mit Herrn Dr. Jopen lernen wir Unternehmertum und Wirtschaft, u.a. global denken, lokal handeln. Dies ist nur ein Teil von dem allem was wir in den 20 Wochen lernen werden.

Fazit ist, wir haben gelernt wie man lernt, gewaltfrei zu kommunizieren, Kursregeln und Leonhards-Verhaltenskodex hat jeder verstanden, auch die Ausbildungsverträge wurden beidseitig unterschrieben. Wir freuen uns alle auf die nächsten 20 Wochen.



KURS 11 (Januar bis Juni 2017):

Von M.N. und F.M.

Woche 20 (05.06. – 09.06.2017)

It’s time to say good bye

Die letzte Kurswoche ist nun rum. Ein letztes Mal sitze ich hier und fasse die letzten Tage zusammen!

Montag – Feiertag, dennoch wurde auf dem Gang, auf dem wir hier untergebracht (waren) fleißig die Präsentation der jeweiligen Businesspläne, genauer- der elevator pitch geübt. Also Tag genutzt auch ohne Unterricht!

Dienstag – (Ruhe vor dem Sturm) letzte Übungen und Tips für die Präsentation, eine letzte „Einsatzbesprechung“ für den restlichen Ablauf der Woche und letzte kleinere Arbeiten dienlich dem Feinschliff!

Mittwoch und Donnerstagvormittag – In kleinere Gruppen eingeteilt wurden wir zur „letzten großen Prüfung“ (zumindest hier im Kurs) von Frau Wittermann und Herrn Otto zur Präsentation begleitet! Nun steht man im Unterrichtsraum und ist froh, die beiden vertrauten Gesichter aus dem Leonhardteam sitzen zu sehen, vor einem, ein langer Tisch, dahinter die drei Köpfige Jury. Von der Seite die Frage „Bereit?“ als Antwort nur ein „Bereit“! Tick Tack, die Zeit läuft ­10 Minuten für den Pitch, 10 Minuten um Fragen verständlich zu erklären – 20 Minuten oder auch 20 Wochen geballte und gelernte Kompetenz. Begeistern, überzeugen – geglückt! Und jeder von uns ist darauf mächtig STOLZ!

Donnerstagnachmittag – nun auch die letzte und größte Veranstaltung mit externen Gästen wie z.B. Mentoren, Businessplan-Berater, Referenten Politiker, Presse und Staatsbedienstete… das gesamte Leonhard Team und wir Teilnehmer waren natürlich auch dabei 😉 Zu Beginn die gewohnten Basics: Begrüßung durch Frau und Herrn Dr. Jopen dann im Wechsel wir Teilnehmer und alle Gäste kurz ans Micro – „Hallo mein Name ist und ich bin der Gründer von, Zack noch nen Jingle hinterher und wieder voller Überzeugung abgeliefert! Im Anschluss dann noch Step to the line und weiter im Programm. Nun kam Messe-feeling auf. 15 Geschäftsideen, und 50 Besucher… „wie machen Sie das?“, „Haben sie dran gedacht dass?“, „Wäre es möglich, wenn?“… erklären, überzeugen und durchhalten oder auch Fließband Pitch. Pause – kurz durchschnaufen und weiter im Programm! Nun ging es etwas entspannter weiter. Zuerst die ersten drei Plätze der Businesspläne, alle drei mit fantastischen Ideen! Im Anschluss noch die Wahl des Publikumslieblings und dann der große Augenblick – einer nach dem anderen wurde von uns einzeln und in aller „kosten Sie den Moment aus“-Zeit auf die Bühne gebeten! Ein kleiner Toast, warme Worte und große Emotionen für jeden! Ach ja und natürlich die Abschlusszertifikate :)

Zum Ende gab es noch eine sehr tiefgreifende und bewegende Abschlussrede von Herrn Dr. Jopen und seiner Tochter, die leider nun ihren letzten Kurs begleitet hat. Eine große Rede mit noch größeren Emotionen – der Saal tobt, Standig Ovations nun noch 5 Minuten Handshakes und die besten Wünsche von unseren Gästen und zack – über die Ziellinie!

Morgens am Freitag noch ein gemütliches Abschiedsfrühstück, ein gemeinsames Beisammensein unter FREUNDEN!

Für mich waren es die intensivsten und lehrreichsten 20 Wochen, die ich jemals erleben durfte! Danke für (ich könnte hier jetzt eine ellenlange Liste aufführen deswegen nur: Danke für Leonhard! Und danke für dieses außergewöhnliche und einmalige Erlebnis!

So das wars dann nun auch von mir an dieser Stelle. Ich hoffe, alle Leser des Kurstagebuchs hatten ihre Freude beim Lesen. Ich freue mich, wenn ich ihnen gute Einblicke in den Kurs und in das Leistungspensum verschaffen konnte! Bis dann mal – beste Grüße over & OUT


Woche 19 (29.05. – 02.06.2017)

Final Countdown!

Die vorletzte Woche des Kurses hatte es nochmal in sich. Relativ gemütlich ging es am Montag mit dem letzten Kapitel in U&W Franchising und Lizensierung und der Exit Strategie los.So schnell wie wir jetzt zum Kursende gekommen sind, so schnell war auch dieses letzte Kapitel abgehandelt.

Am Nachmittag war Herr Johannis Hatt zu Gast. Sein Thema ­Unternehmergeschichte war nochmal sehr interessant. Er zeigte nochmal in einer Zusammenfassung auf, welche Kernelemente für einen Unternehmer relevant und unabdingbar sind. Auch ihm danken wir für seinen Besuch und seinen Vortrag mit dem er uns nochmals begeistern konnte!

Der Dienstag stand ganz im Zeichen der noch anstehenden Präsentation unserer Businesspläne. Einer nach dem anderen hatte somit Gelegenheit seinen „Elevator Pitch“ vor der Gruppe zu üben um anschließend mit dem Feedback die letzten Feinheiten zu justieren. Gut war auch zu merken wie man selbst in der Zeit liegt, denn bei der finalen Präsentation stehen einem 10 Minuten zu Verfügung die man weder leichtfertig mit zu wenig Worten füllen und somit die Zeit verschenkt sollte, noch zu viel Inhalt um den Rahmen zu sprengen. Also auch hier wieder eine klasse Übung von der jeder profitiert hat.

Mittwoch… Abschlussprüfung Unternehmertum & Wirtschaft… 75 Minuten für 25 Fragen bei denen es je 3 Antworten (Definition, Beispiel und erhellende Erkenntnis) zu notieren gab. Macht in der Summe eine Minute je Antwort… Kugelschreiber-Spitzen verglühten, Papier entwickelte Rauch und Schmauch Spuren, Hände verkrampften und Köpfe explodierten… nunja nicht ganz, aber viel hat nicht gefehlt. Das schöne dabei: nun sind zumindest im schriftlichen Bereich alle Abschlussrelevanten Prüfungen abgelegt und eine allgemeine Erleichterung und Entspannung macht sich spürbar breit :).

Zur Entspannung gab es dann am Nachmittag einen Vortrag von Herrn Herbert Schneider zum Thema ALG 1 & 2. Zur allgemeinen Verwunderung gelang es Herrn Schneider dieses vermeintlich staubtrockene Thema so zu beleben, das es regelrecht spannend, interessant und lehrreich wurde und zudem noch Spaß machte sich damit aktiv zu befassen! Auch ihnen Herr Schneider besten Dank für Ihren Besuch und ihre Mühe und vor allem der vitalisierenden Unterrichtsführung!

Am Donnerstag war Herr Andy Goldstein zu Gast der uns von seinem Kampf gegen die „NET“ berichtete! Hammer net, gibts net, mach mer net, brauch mer net und will ich net! Denkweisen Erkennen und zu Durchbrechen, positiv die Dinge Angehen, und vor allem sie auch wirklich Anpacken und den Mut zu neuen Wegen haben! Herr Goldstein bzw. sein Besuch waren, grade jetzt zum Ende des Kurses nochmal eine absolute Bereicherung, die im persönlichen Wert nicht zu definieren ist. Auch ihm ein herzliches Danke!

Am Nachmittag ging es dann auch schon mit dem nächsten Gast weiter. Herr Dr. Holzner – der Experte in Sachen MPU. Für einige Kursteilnehmer leider kein unrelevantes Thema was viele Fragen zur Folge hatte, die aber Herr Dr. Holzner ohne weiteres beantworten konnte und uns mit viel Input und nützlichen Tipps half. Auch Ihm ein großes Dankeschön!

Am Freitag stand nun dann auch schon der letzte Test in U&W für die Kapitel 21.1-22.2 an. Nach den letzten Leistungen unsererseits hat ein so kleiner Test keine allzu große Wirkung mehr auf uns ;). Somit war es ein leichtes, diesen nun allgemein letzten schriftlichen Test aufs Papier zu bringen und im Anschluss ganz relaxt ins Wochenende zu starten! Nun steht die letzte Woche mit ihrem letzten Abschlusstest der Präsentation noch an! Ab in die letzte Runde! Bis dahin – Cya & Ciao :)


Woche 18 (22.05. – 26.05.2017)

Da waren’s nur noch drei

Zu Beginn der dritt letzten Woche schrieben wir die Abschlussprüfung in Werte, Persönlichkeitstraining und Schlüsselkompetenzen.

Trotz guter Vorbereitung verlangte uns der Test ganz schön was ab, vorallem weil die Definition der Werte keine Pauschale ist, die man mal eben auswendig lernen kann. Hier stand die Persönlichkeit jedem Teilnehmer im Fokus. Aber auch diese Prüfung ist uns nach rund 3 Stunden geglückt.

Den Nachmittag nutzen wir wieder für das Finetuning unserer Business­pläne denn auch hier steht nun die finale Abgabe zur Bewertung am Mittwoch an.

Der Dienstag stand komplett im Zeichen des Businessplans grade auch weil hier die letzte Korrektur unserer BP- Berater eintraf. Somit waren wir alle nochmal gut beschäftigt vereinzelte Tipp-& Format Fehler auszubessern. Zugleich mussten wir uns auch um die Erstellung unserer Plakate für die Abschlusspräsentation kümmern, denn auch hier ist der Abgabe Termin der selbige wie beim Businessplan, also nochmal richtig gut was zu tun!

Am Mittwoch stand nun auch schon das nächste Kapitel U&W mit Herrn Jopen an. Diesmal Kapitel 21 – Unternehmenswachstum planen und Herausforderungen beim Wachstum. Zum Glück langte uns hier die Zeit am Vormittag um das Thema zu bearbeitet, somit hatten wir den Nachmittag nochmal zwei Stunden um letzte Feinheiten am BP und am Plakat vorzunehmen um die Daten dann im Anschluss auf unseren USB Sticks zu speichern und ab in die Bewertung zu geben. Hier machte sich im Anschluss große Erleichterung breit da diese Mamutaufgabe nun auch abgearbeitet war! Donnerstag – Feiertag – Herzlich Wilkommen :)

Am Freitag, die Routine lässt grüßen, hatten wir wieder einen der schon gewohnten U&W Tests in den Kapiteln 18.1 bis 19.2. Ausnahmsweise mal unter der Aufsicht von Frau Henn, die vertretungsweise für Herrn Jopen nun das freudige Erlebnis hatte uns ins Wochenende zu begleiten! :)

Nun Stehen die letzten Zwei Kurswochen ins Haus und halten für uns noch zwei große Prüfungen bereit. Zum einen die Abschlussprüfung in Unternehmertum & Wirtschaft und zum anderen die Abschluss­präsentation unserer Geschäftsidee. Keine Zeit also für einen gemütlichen Ausklang. Ganz im Gegenteil, wir alle stecken inmitten der Vorbereitungen und sind nach wie vor absolut motiviert und absolut aufs Ziel fokussiert!

Ab in die vorletzte Woche! Bis dahin – beste Grüße


Woche 17 (15.05. – 19.05.2017)

Montag: Wie manage ich mein Geschäft, Management von Ausgaben, Kredit und Liquidität, Management von Produkten/Logistik und Management von Geschäftsprozessen – kurz: U&W 18-19. Ganz im Sinne des Themas improvisierten wir noch Management von Zeit & Deadlines, beeilten uns mit U&W und nutzen die verbleibende Zeit um an unseren Businessplänen weiter zu schreiben.

Am Dienstag entwickelte sich eine Gruppendynamik wie sie nur selten zu sehen ist. Jeder, der mit seinen Arbeiten am Businessplan soweit fertig war, brachte sich bei den Kollegen, die etwas Zeitlich in der Bredouille waren, ein und halfen bei den finalen Wortfindungsproblemen, Formatierungen und Layouts. Dienstag nachmittag waren tatsächlich alle bereit für die finale Korrektur-Abgabe an unsere Businessplan-Berater. Sichtlich erleichtert ging so dann auch der Dienstag schon zu ende.

Den Mittwoch nutzen wir für eine weitere, und auch eine der nun fast finalen Stunden, U&W – Kapitel 20 – Management des Einkaufs und der Lagerhaltung. Hier merkt man mittlerweile wie alle Kapitel in einander teils übergreifen und das Schlussfolgern mittlerweile schon automatisch abläuft! Am Mittag war Herr Michael Dreyer zu Gast und brachte uns die Transzendentale Meditation nahe. Anfangs doch noch mit leichter Skepsis betrachtet, lässt sich im Nachhinein nur sagen: Der WOW Effekt ließ nicht lange auf sich warten!

Da das Leonhard Team gern für Abwechslung sorgt um so Langeweile vorzubeugen war diese Woche die Freitagsroutine auf den Donnerstag vorverlegt worden. Sprich den wöchentlichen Test in U&W (diesmal Kapitel 17) schrieben wir am Donnerstag. Da wir aber alle immer gut vorbereitet sind und auch, man mag es kaum glauben, auch auf Zelle lernen, war das für uns kein Problem weswegen wir auch, wie gewohnt mit dieser außerplanmäßigen Herausforderung gut zurecht kamen :)

Der Donnerstag Nachmittag stand nochmal ganz im Zeichen der Meditation mit Herrn Dreyer, der uns noch ein paar Hinweise und Tipps gab um nun künftig auch ohne Anleitung unsere innere Mitte zu finden! Wir danken Herrn Dreyer für seinen Besuch und sind ihm dankbar uns auch dieses Thema erfolgreich nahe gebracht zu haben.

Der Freitag war diesmal absolut entspannt da ja der Test schon am Vortag abgearbeitet wurde. So nutzte jeder die Zeit um in befreiter Wochenendstimmung frei an seinem Plakat für die Abschlussveranstaltung und für die finale Businessplan Präsentation zu arbeiten. Kreativer Workflow am laufenden Band in ausgeglichener und entspannten Atmosphäre… wieder ein praktisches Beispiel aus zuvor Erlerntem!

Nun stehen die letzten drei Wochen vor uns. Abschlussarbeiten in Persönlichkeitstraining und Unternehmertum & Wirtschaft stehen in kürze an und ausnahmslos jeder ist voll und ganz bei der Sache. Erstaunlich was ein 20 wöchiger Kurs (in einer JVA) so alles bewegen und verändern kann…

Die nächste Bewegung gibt‘s wie gewohnt nächste Woche 😉

bis dahin Cya and over


Woche 16 (08.05. – 12.05.2017)

Die (An-) Spannung steigt, schließlich geht die 5.-letzte Kurswoche in die entscheidende Phase.

Ergänzend zum Kapitel 16.2 erhielten wir weitere Informationen zum Thema Sozialversicherung. Auch wenn hierbei nicht unbedingt die Spannung eines Thrillers zu erwarten war, so zeigt es doch ganz deutlich auf, wie wichtig die Thematik ist und mit welcher Ernsthaftigkeit – gerade auch als Unternehmensgründer – damit umgegangen werden muss.

Der Dienstag dieser Woche war dann somit auch nicht als normaler Dienstag zu bezeichnen. Neben der Prüfungsvorbereitung für die Abschlussprüfungen am 22.05.2017 „Persönlichkeitstraining & Werte“ sowie „Schlüsselkompetenzen“ durch Bernhard Eggerbauer stand ja auch noch die Rückgabe der Korrekturversion des BP durch die BP-Berater per USB-Stick an. Die Frage,wer an diesem Tage was für sich als wichtig oder auch gewichtig erachtet hat, dürfte ein jedem sein eigenes Geheimnis geblieben sein – von außen war es jedenfalls nicht eindeutig zu erkennen. Die Umtriebigkeit und Verbissenheit, die durch die Kursteilnehmer bei der Korrektur, Verbesserung und Änderung am BP mit Hilfesuchen, Ratschlägen und Diskussionen untereinander herrschte, glich dann auch eher einem Ameisenhaufen, dessen vorrangiges Ziel die Fertigstellung des BP zur Abgabe am 16.05.2017 war. So war dann die Stunde Yoga mit Nadine Huss für den Einen oder Anderen eine willkommene Gelegenheit, zum Abschluss des Tages die nötige Entspannung zu finden.

Mit drei Mitarbeitern von Oliver Wyman als Hospitanten starteten wir am Mittwoch mit Kapitel 17.1 „Steuern und Ihr Unternehmen“ sowie 17.2 „Staatliche Regulierungen“ als Lese-Hausaufgabe. Einen relativ entspannten Abschluss des Mittwochs brachte dann die Vorbereitung auf das Mentoren-Matching – die letzte Veranstaltung mit externen Gästen vor der Abschlussveranstaltung. Die Gelegenheit, sich noch einmal selbst so zu präsentieren, dass ab Kurs- bzw. Haftende ein passender Mentor zur Seite stehen kann, sollte dann die Begegnungen am darauffolgenden Tag in Form eines Speed-Datings herauskristallisieren.

Ein interessanter, aber auch sehr anstrengender Donnerstag mit dem Mentoren-Speed-Dating, dessen Ergebnisse noch ausgewertet werden, endet am Nachmittag mit den beiden letzten Kapiteln aus dem Persönlichkeitstraining 9 „Leistungsbereitschaft“ und 10 „Kluges Wirtschaften“ unter der Leitung von Bernhard Eggerbauer. Auch hier nahmen nochmals die drei Hospitanten des Vortages teil. Sie sammelten in diesen beiden Tagen erste Erfahrungen, um ein ähnlich anvisiertes Projekt Bundesweit in anderen Gefängnissen weiter anzusiedeln.

Mit den wöchentlichen Tests der Kapitel 15.1 – 16.2 aus Unternehmertum & Wirtschaft, der weiteren Bearbeitung des BP beendet dann Nadine Huss dann in ihrer vorletzten Yoga-Stunde eine anstrengende und ereignisreiche 16. Kurswoche.


Woche 15 (02.05. – 05.05.2017)

Beginnend mit dem Maifeiertag steht diese Woche ganz im Zeichen des BP-Schreibens.

Der Dienstag ist ganz dem Showdown, also der Fertigstellung des BP bis einschließlich Kapitel 4.4 gewidmet. Die allgemeine Aufregung an diesem Tag war dann auch ähnlich einer Prüfung gleichzusetzen. Viele glaubten fast nicht daran, diese Aufgabe erfüllen und letztendlich fertigstellen zu können. Viele Fragen an Dr. Jopen und Herrn Eggerbauer, aber auch viele Unterhaltungen, Diskussionen und Hilfestellungen unter den Kursteilnehmern dürften am Ende für die meisten einen so großen Motivationsschub gegeben haben, dass den Einzelnen ein respektables und in der Gesamtheit zufriedenstellendes Ergebnis erreicht wurde. Über das Korrekturergebnis des BP-Beraters werden dann auch die vermeintlich letzten fehlenden Inhalte ergänzt oder korrigiert, dass sich dann alle auf dem gleichen Stand befinden werden. Abschließend an diesem Tag war dann wieder Yoga mit Nadine Huss zur Entspannung angesagt.

Der Workshop „FastReset“ mit Oliver Oppitz am Mittwochvormittag eröffnete uns dann die Möglichkeit, mit einer insgesamt recht simplen Methode, große emotionale Hürden wie z.B. Angst, Beklemmung, Zorn, Wut etc. in wenigen Augenblicken zu minimieren oder gar ganz abzubauen.

Jobst Spengemann als PR-Fachmann gab uns nachmittags dann Hilfestellung und Anleitung darüber, wie seine Geschäftsidee in Form einer Pressemeldung an die Medien weitergeleitet werden sollte und dieses gleichermaßen die günstigste Form der Werbung darstellen kann.

Das Kapitel 6 im Persönlichkeitstraining – Werte – mit den Unterkapiteln 7 „Tun“ und 8 „Spaß“ standen dann Donnerstag auf dem Plan. Obgleich wesentlich umfangreicher kann man das „Tun“ mit Ordnungssinn, Struktur und Zielstrebigkeit schon auf einen Nenner bringen – wenn man es nur tut. Spaß ist dann ein unerlässlicher Motivationsfaktor, der sowohl im privaten wie auch im geschäftlichen (Arbeitsleben) große Barrieren überwinden, bei: „Verstehen sie keinen Spaß“ aber auch neue Hürden schaffen kann. Die Ausgewogen- bzw. geglichenheit untereinander scheint auch hier die richtige Lösung zu ergeben.

Den Abschluss der Woche bildete dann Björn Jopen, Sohn von Dr. Jopen, mit seinem Beitrag zum Thema Online-Marketing. Verschiedene Möglichkeiten, Werbung via Internet zu gestalten oder auch Rankings in den Suchmaschinen zu verstehen, ist hier sicherlich nur ein kleiner Auszug seines Vortrages.

Wie alle zwei Wochen am Freitag entließ uns Nadine Huss wieder mit Yoga ins Wochenende.


Woche 14 (24.04. – 28.04.2017)

Crowdfunding, Bewerbungstraining & Vorstellungsgespräch-Simulation

Anfang der Woche legten wir los mit U&W 16 Gewerblicher Rechtschutz und Verträge. Inhalt war z.B. Regelung geistigen Eigentums, Copyright, Patente und die Unterschiede zwischen Patent, Geschmacksmuster und Gebrauchsmuster. Am Nachmittag war Frau Stegherr nochmals zu Gast um für den nötigen Feinschliff für unser Bewerbungstraining mit externen Gästen zu sorgen. Inhalt war das Feintuning unserer Lebensläufe, wichtige Fragen und der Verhaltenscodex. Somit ging der Montag gut vorbereitet auch schon zu Ende.

Dienstagvormittag war Herr Pascal Schneider zu Gast und führte uns in das Wissen des Crowdfundings ein. Interessant hier die feinen Unterschiede, mal eben so eine Crowdfundingaktion starten? Eher unvorteilhaft… Informationen zusammentragen, vergleichen, recherchieren und kommunizieren sind nur wenige Dinge, die es zu beachten gilt. Die Auswahl der richtigen Plattform und die kontinuierliche Publicity ist ein Muss für den Erfolg und somit absolut relevant! Wir danken für Ihren Besuch, Ihre Geduld und den spannenden Unterricht!

Am Nachmittag besuchte uns Herr Jobst Spengemann. Sein Fachgebiet, PR! Unglaublich komplex wie so eine Pressemitteilung aufgebaut ist und was sie wie beinhalten muss, und wichtig zu wissen, wie man es über den Redakteur in den Druck und somit zur Veröffentlichung bringt! Eine gut geschriebene Pressemitteilung ist nicht mal eben aus dem Ärmel zu schütteln und macht grade beiden ersten Mal viel Arbeit, allerdings sollte man auch den Aspekt der „kostenlosen“ Werbung nicht außer Acht lassen, was für die Arbeit und Zeit mehr als nur entlohnt!

Mittwoch nahmen wir uns nochmals U&W zur Brust. Diesmal die Thematik Versicherungen, Makler, Vertreter, Policen, Inhalt, Risiken und Vorteile. Versicherung ist nicht gleich Versicherung… um es kurz und einfach zu halten – der Unterschied liegt im Kleingedruckten! Also Augen auf! Den restlichen Tag verbrachten wir mit unsren Businessplänen und der Vorbereitungen für den Donnerstag, sprich für unsere nächste Veranstaltung mit externen Gästen!

Donnerstag – Showtime! Kurze Begrüßung durch Herrn Jopen und seine Tochter. Im Anschluss die Vorstellungsrunde aller Kursteilnehmer und Gäste am Micro, diesmal sogar ganz ohne Versprecher! Zum Eisbrechen gabs dann wieder eine Runde Step to the Line! Dann – ACTION! Jeder Teilnehmer wurde im Vorfeld zwei Tischen zugeteilt, an denen unsere Gäste saßen. Ab ins Vorstellungsgespräch. Geschult von Frau Stegherr & Frau Wiedhopf waren wir alle sehr gut vorbereitet und wussten was auf uns zukam! Nach jeder Runde gab es ein ehrliches Feedback, sowohl das positive als auch das „weniger Positive“ wurde angesprochen und somit gut dargelegt, was top und was weniger top war! Vielen Dank an all unsere Gäste, die uns mit viel Zeit und Wohlwollen gegenüberstehen und uns voller Elan immer gut mit Rat und Tat zur Seite stehen!

Den restlichen Tag nach der Veranstaltung entspannten wir in Gewohnter Natur mit Nadine Huss beim Yoga, also der perfekte ausklang für einen solchen Tag voller Herausforderungen!

Am Freitag wurde der Leistungshahn nochmal voll aufgedreht! Gleich zwei Tests in U&W standen an! 13.1-14.2 Finanzierung und Aufzeichnungspflicht/ Rechnungswesen. Nicht grade die einfachsten Kapitel um halbseitig schon in Gedanken im Wochenende zu sein! Allerdings, und wie nicht anders zu erwarten, waren wir alle gut vorbereitet, also immer her mit den Hürden, wir springen eh höher!

Als Überraschung gab es nach dem Test noch das lang ersehnte Ergebnis der Abschlussarbeit in Innovation! Des einen Freud des anderen Leid…

Da ich hier aber nicht weiter auf einzelne Ergebnisse aus Respekt eingehen möchte sei hier nur so viel gesagt: Klassendurchschnitt 3,0! Schönes Wochenende & bis nächste Woche!


Woche 13 (18.04. – 21.04.2017)

Die zweite Woche begann noch im Schongang. Durch den Feiertag starteten wir am Dienstag mit U&W 14.1-2 Buchführung & Buchhaltungssysteme. Wer den Überblick behalten will, der sollte in jedem Falle wissen, wie ordnungsgemäße Aufzeichnungen über alle Geschäfts­vorfälle auszusehen haben. Aktivkonten, Passivkonten, Kapitalkonten, Erfolgskonten & Aufwandskonten sind nur ein kleiner Auszug der Thematik. Zugegeben, hier den Überblick zu behalten ist auf Anhieb nicht jedermanns Sache, aber wer erst mal den Durchblick hat kann sich sicher sein, hier ein großes Thema verinnerlicht zu haben!

Da es zeitlich langsam auch beim Businessplan straffer wird, nutzen wir den Dienstagnachmittag eben hierfür, denn auch hier steht in den nächsten 14 Tagen die nächste Abgabe für die Zwischenkontrolle an!

Mittwoch dann schon das nächste Kapitel in U&W 15.1-2. Personaleinstellung und Trainings & Motivation Ihrer Angestellten bzw. Mitarbeiter. Für den ein oder anderen wirkt das evtl. ein wenig weit hergeholt, dennoch ist es interessant zu wissen auf was bei der Personalsuche und der Beschäftigung so zu achten ist und mit welchen vor und Nachteilen man sich zu befassen hat! Ebenso ist es ein relevantes Thema wie ich langfristig die Motivation und das Engagement meiner Mitarbeiter aufrecht erhalten kann und sogar fördern kann. Zudem erleichtert einem dieses Wissen auch selbst die Situation in einem Vorstellungsgespräch aus Position des Bewerbers.

Gutes Stichwort. Somit sind wir schon bei unserem nächsten Gast und beim Mittwochnachmittag. Frau Brigitta Stegherr und Frau Natie Wiedhopf waren zu Gast, um mit uns das Thema der richtigen Bewerbung und dem richtigen Verhalten durch zu sprechen und in kleinen Gruppen gleich zu üben. Im Anschluss gab es wieder ein wenig konstruktives Feedback worauf hin klar war, wo und welche Defizite bestehen und man somit ein klasse Gespür für die Situation erhält!

Am Donnerstag war Herr Eggerbauer mit Herrn Oppitz wieder zu Gast! Die Themen Verantwortung und Aufrichtigkeit sorgten wieder für heiße Diskussionen, die in alle Richtungen führten. Interessant ist die Vielzahl von Ansichten zu diesen vermeintlich einfach wirkenden Worten. Vor allem ist es spannend zu sehen wie die diversen Erklärungen zu den unterschiedlichen Antworten plausibel und nachvollziehbar wirken!

Den Nachmittag nutzen wir wieder um an der Fortschreibung unserer Businesspläne zu arbeiten. Hier ein Diagramm, dort nochmal die Zahlen überarbeiten und an dem ein oder anderen Eck nochmal den Text umschreiben, um so auch für Plausibilität zu sorgen.


Woche 12 (10.04. – 13.04.2017)

Die 12. Kurswoche wird zunächst einmal geprägt von drei erkrankten Kursteil-nehmern.

Mit dezimierter Teilnehmeranzahl beginnt am Montag das Aufarbeiten des in den Hausaufgaben erarbeiteten Stoffes aus Kapitel 12, Finanzkennzahlen und Break-Even-Analyse.

Im Anschluss beginnen wir mit der Finanzierung des eigenen Unternehmens aus Kapitel 13, in dem es um die Gründungsinvestitionen und die verschiedenen Arten hiervon, d. h., wie diese sich im Einzelnen zusammensetzt. Da letztendlich immer alles mit Geld zusammenhängt, durfte auch die Möglichkeiten der Finanzierung und der Finanzierungsquellen nicht fehlen und bildeten somit den Abschluss vom 13. Kapitel.

Am Dienstag befassten wir uns unter Anleitung von Bernhard Eggerbauer sowie Oliver Oppitz im Persönlichkeitstraining mit dem Kapitel 6 „Werte“ die Themen Dienstleistungsmentalität, Wertschätzung und Innovationsgeist. Herauszuheben an diesem Tag war die Aufgabe, seinen rechts neben sich sitzenden Nachbarn einzuschätzen, d. h. ihn zu bewerten, um den Bogen Papier nach links in verdeckter Weise weiterzureichen, damit mein Nachbar ebenfalls eine Bewertung oder aber Wertschätzung abgibt. So ergab sich am Ende für jeden Ein- und Wertschätzungen von jedem Teilnehmer, die ein mehr oder weniger überraschendes Ergebnis auf-zeigte, wie man in der Gruppe eingestuft wird.

Gruppendynamik & Führung am Mittwoch mit Bernhard Eggerbauer und Oliver Oppitz waren das Thema. Aufzuzeigen, wie Gruppendynamik funktionieren sollte und Aufgaben verteilt werden, ließ sich anhand eines Beispiels, welches dreimal in der Gruppe umgesetzt wurde. Hier zeigte sich deutlich die Leistungssteigerung im dritten und letzten Versuch gegenüber dem ersten. Die Aufgabe lautete, zwei Gruppen zu bilden, die aus 1,5m Höhe eine 3,50 m lange Stange nur auf dem Zeigefinger liegend zum Boden herabführen sollte, ohne dass einer der Teilnehmer den Kontakt zur Stange verlieren durfte, da dieses ein Scheitern bedeutet hätte. Nach 4:44 Min. im ersten Versuch gelang mit sensationellen 0:41 Min. im letzten Versuch eine bemerkenswerte Steigerung.

Den Ausklang der Woche am Donnerstag leitete Bettina Stackelberg mit dem „Hamsterrad“ ein. Mit: „Wenn das, dann…“ ist im Wesentlichen schon das Thema umschrieben, den der Vormittag ausfüllte. Eine immer wiederkehrende Reaktion auf ein sich wirkendes Ereignis, eine Aussage oder auch Wahrnehmung, die damit assoziiert wird.

Somit können wir feststellen, dass immer wenn Ostern ist, die Freude auf ein langes Osterwochenende auch auf das „Hamsterrad“ zurückzuführen ist – wenn hier im Leonhard-Programm auch nur ein einziges Mal.


Woche 11 (03.04. – 07.04.2017)

Als Warm-Up in die zweite Kurshälfte starteten wir mit dem nächsten Kapitel U&W Finanzkennzahlen und Break Even Analyse. Passend zu den voran gegangenen Themen eine weitere Ergänzung für die perfekte Buchhaltung.

Montagnachmittag war Herr Hahn nochmals zu Gast, um die 66 Begriffe, die er uns die Woche zuvor nahe gebracht hatte, nochmals zu verinnerlichen und somit zu festigen. Zum Abschluss wurden die Begriffe nochmals schriftlich in einer Art Test abgefragt, um zu sehen, dass wirklich alles hängen geblieben ist. Selbst Herr Jopen nahm an diesem „Test“ teil. Allerdings fiel mir auf, dass er verdächtig oft am „überprüfen“ seiner Antworten war… überprüfen ist das neue Spicken :)

Den Dienstag widmeten wir voll und ganz unseren Businessplänen und Lebens­läufen, die zum Teil noch vervollständigt werden mussten. Dank diverser Verbesserungsvorschläge unserer Businessplan-Beratern ergab sich somit auch die Möglichkeit schon eigentlich abgehakte Kapitel im Businessplan nochmal zu bearbeiten und diese abzuschließen. Ab 14 Uhr war Nadine Huss wieder da und beglückte uns wieder mit einer Stunde Yoga, und wie auch im restlichen Kurs wächst auch hier der Anspruch. Die Übungen werden komplexer und schwieriger, aber der Spaß steht nach wie vor hoch oben im Kurs.

Am Mittwoch war vormittags Herr Flühr zu Gast, der uns hilfreiche Tipps und Tricks zeigte, dienlich der Körpersprache, die uns am Donnerstag beim Vertriebstraining sicher von Nutzen sein werden, und natürlich auch darüber hinaus. Leider wurde sein Besuch etwas früher als geplant beendet, weil es irgendwo in der JVA zu einem Vorfall kam, der uns zwar nicht betraf, aber zumindest den Abbruch des Unterrichtes für uns als Konsequenz hatte. Schade, aber zum Glück eh schon relativ am Ende des Vormittags – insofern also halb so wild! Der Vorteil daraus war dann natürlich eine doppelt so lange Mittagspause wie üblich, auch keine unwillkommene Abwechslung :)

Den Nachmittag nutzen wir dann zur Vorbereitung für die anstehende Veranstaltung mit externen Gästen.

Donnerstag, Tag der Veranstaltung. In Vertretung für Frau Jopen, die leider krankheitsbedingt ausgefallen ist, übernahm Herr Jopen das Opening und die Begrüßung, gefolgt von unserer Vorstellung „Name Firma Slogan“ am Micro, die schon mit großer Routine von Statten ging, durften sich auch unsere Gäste kurz am Mikrofon vorstellen. Nach dem bekannten Spiel „Step to the line“ und einer kurzen Umbauphase wurden sowohl unsere Gäste als auch wir je 4 Stuhlpaaren zugewiesen. So hatten wir die Möglichkeit mit 4 unterschiedlichen Gästen 4 verschiedene Szenarien durchzuspielen. Als erstes stand der freundliche und willige Kunde im Fokus, weiter ging es mit dem unzufriedenen und schwierigen Kunden, im Anschluss folgte ein Gespräch mit einem potenziell en Investor bzw. Geschäftspartner und zum Schluss galt es noch ein Familienmitglied vom Vorhaben zu überzeugen. Unsre Sparringspartner machten ihre Sache wirklich gut und uns es nicht zu einfach. Allerdings waren wir auch mehr als gut vorbereitet was zu einem durchweg guten Feedback führte. Hier und da noch ein wenig Feinschliff aber im Grunde eine solide Basis :) Danke hier nochmal an all unsere Gäste! Wir wissen dass Ihr Mitwirken keine Selbstverständlichkeit ist und freuen uns immer auf Ihren Besuch und Ihr ehrliches Feedback!

Am Freitag waren gleich drei Referenten zu Gast. Herr Jakob Assmann, Herr Tilo Petersdorf und Herr Ben Bauer. Alle drei erfolgreiche Start-Up Unternehmer, die uns einen detaillierten Einblick in ihre unterschiedlichen Unternehmen gewährten und sehr genau über den Weg von Anfang bis heute berichteten. Spannend zu hören und den Erfahrungen aus erster Hand lauschen zu können. Genauso aufgeschlossen standen sie auch jeder einzelnen Frage unsererseits gegenüber, die sie mit größtem Engagement beantworteten! Vielen Dank für euren Besuch und den Einblick in eure Unternehmen!

Wer weiß, evtl. steht der ein oder andere von uns mal in ein paar Jahren da vorne und berichtet selbst von seinen Anfängen und seinem Weg!

In diesem Sinne bis nächste Woche


Woche 10 (27.03. – 31.03.2017)

Abschlussprüfung & Halbzeit

Die Mitte des Kurses wurde anfangs der Woche feierlich mit der Abschlussprüfung in Innovationen eingeläutet! Trotz der guten Vorbereitung war der Raum von „Denkrauchschwarten“ durchzogen. Hätte man gewusst wie das Prinzip der Rauchsignale funktioniert, hätte man sich gut gegenseitig helfen können :-) Dennoch sind alle doch relativ gut durch die Prüfung gekommen und eine spürbare Erleichterung machte sich nach der Abgabe breit. Auch wenn zwar das Ergebnis noch aussteht, sind alle guter Dinge ordentlich abgeliefert zu haben.

Zwar erleichtert, aber dafür etwas ausgelaugt ging es dann am Mittag mit U&W 10.2 Wirtschaftlichkeit einer Verkaufseinheit weiter. Und um ehrlich zu sein war das im Vergleich zur Prüfung schon mehr ein Verdauungs bzw. Entspannungsspaziergang. Dienstag starteten wir mit U&W 11.1 Gewinn& Verlustrechnung und Cashflow. Themen die auf Grund ihrer Aussagekraft gleichermaßen wichtig, interessant und komplex erscheinen und für jeden Unternehmer von großer Bedeutung sind. Also, gut das wa ma drüber gschwatzt ham. XD

Mittags gab´s dann den letzten Feinschliff für die Kapitel 1.1 – 2.1 unserer Businesspläne. Da hier nun auch Stichtag war, nebelte es nun wieder ein wenig im „Klassenzimmer“, allerdings deutlich weniger als am Montag Vormittag. Um 14 Uhr lösten sich diese Rauchschwarten dann aber dank unserer Yoga Trainerin Nadine Huss in Luft auf… genau genommen stimmt das sogar, denn Bohnen am Vortag und Körperspannung am nächsten Tag… den Rest könnt ihr euch denken… :-)

Der ein oder andere konnte sich hier glücklich schätzen durch ein Einzel Coaching mit Herrn Eggerbauer Frischluft genießen zu können. :-)

Mittwochs, wieder U&W, diesmal 11.2 Bilanz, war interessant festzustellen wie eng diese ganzen Finanzthemen in einander greifen. Die ergänzende Sinnhaftigkeit dieser einzelnen Themen und die Plausibilität der zu Zusammenhänge ist spannend und beeindruckend! Wer hier schlampig arbeitet, der schaufelt sich sein eigenes Grab. Mit einem Blick alles übersichtlich zu erkennen und somit auch schlüssig  analysieren zu können spart langfristig Zeit, Mühe, Arbeit und beugt bösen Überraschungen vor.

Den Nachmittag nutzten wir wieder für die Weiterbearbeitung am Businessplan und der Erstellung unserer Lebensläufe. Donnerstag wäre laut Stundenplan Frau Bettina Stackelberg mit dem Workshop „Hamsterrad“ zu Gast gewesen. Leider ist Sie, und somit auch der Workshop, krankheitsbedingt ausgefallen. Wir wünschen Ihr eine gute und schnelle Genesung und hoffen auf einen Ersatztermin mit Ihr und ihrem Hamster! :-)

Freitags, … na wollt ihr mal Raten? – Genau U&W Test 10.1 – 10.2. Routiniert, Gewissenhaft und mit ner Menge (Zitat Dr. Jopen) PS auf die Straße bringend, arbeiteten wir uns durch den Test um im Anschluss noch eine Präsentations & Diskusionsrunde diverser Artikel aus der Wirtschaftspresse zu starten. Persönlich finde ich es spannend festzustellen wie das hier vermittelte Wissen jeden einzelnen nachhaltig sensibilisiert und somit ein fantastisches Verständnis schafft.

Die erste Hälfte ist nun geschafft und mit einem Maximum an Motivation biegen wir mit „Höchstgeschwindigkeitskompetenz“ auf die Zielgrade ein.

Der Endspurt kann kommen – wir sind bereit.

Passend wäre jetzt der Spruch – „Wir sehen uns im Ziel“

Aber ich belasse es mal bei,

Bis nächste Woche dann.


Woche 9 (20.03. – 24.03.2017)

Eine Woche voller Hahn, Lahm, Oppitz, Huss und Buro

Die neunte Woche des Kurses war die Woche der externen Referenten. Nach dem wir am Montag mit Unternehmertum & Wirtschaft 10.1 Kosten im Unternehmen in die Woche gestartet sind, besuchte uns am Nachmittag seit langem mal wieder Herr Hahn. Somit war die nächste Runde Gedächtnistraining eingeläutet. Das ehrgeizige Ziel war es, bis zum Nachmittag 65 neue Begriffe zu vermitteln und sich dauerhaft zu merken. Erstaunlicherweise hat das hervorragend funktioniert!

Am Dienstag war Frau Lahm nochmal zu Gast und bat uns die Möglichkeit unsere Präsentation, unterstützend mit einer Videoaufnahme unseres Pitches, verständlicher zu machen. Der Vorteil dieser Aufnahmen stach insbesondere in der anschließenden Feedbackrunde hervor. Denn wenn in der Feedbackrunde lang umschrieben wird, dass man wie ein Bewegungslegasteniker aussehe, sorgt der Videobeweis sowohl für Verständnis als auch für Einsicht. Die ein oder andere Reaktion war recht amüsant, denn festzustellen was Hände oder Beine so alles unbemerkt so machen ist schon erstaunlich. Der Workshop mit Frau Lahm hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und dabei jedem einzelnen Teilnehmer aufgezeigt worauf er bei einer Präsentation achten muss und wie diese perfekt vorbereitet wird.

Mittwochs ging es dann weiter mit unserem Innovations – Guru Herrn Buro. Da dieses Meeting nun auch das letzte vor der Abschlussprüfung war (die schon kommenden Montag stattfindet), nutzten wir die Zeit um nochmal alle relevanten Verständnisfragen aus Innovation, Kreativität und Geschäftsmodell zu besprechen bis wirklich alle Fragen geklärt waren. Zur allgemeinen Erleichterung gab es bei einzelnen Themen so was wie einen „Wink mit dem Innovationspfahl“ wodurch klar war welche einzelnen Themen beim Lernen besondere Aufmerksamkeit erhalten sollten! Mit einem TOI TOI TOI verabschiedete Herr Buro sich dann schon mittags auch schon wieder. Nachmittags investierten wir noch ein paar Stunden in die Fortschreibung unserer Businesspläne, denn auch hier sind die ersten Kapitel schon nächste Woche zur Abgabe fällig.

Für die „Entspannung zwischendurch“ sorgte dann noch die letzte Stunde unsere Yoga Meisterin Nadine. Zwischendurch ist es eine wahre Wohltat sich einfach mal auf sich selbst, seinen Geist und seinen Körper zu konzentrieren und alles andere einfach mal bei Seite zu schieben!

Am Donnerstag war Herr Eggerbauer in Begleitung von Herrn Oppitz für das Persönlichkeitstraining bei uns. Thema war „Recht auf zweite Chance“. Natürlich sorgte das bei uns für reichlich Gesprächsstoff und erwartungsgemäß gingen die Meinungen in alle erdenklichen Richtungen. Von Verständnis bis zu absoluten Konsequenz war alles dabei, umso angenehmer war es das Herr Oppitz durch sein Einbringen oft für ein Umdenken und für andere Betrachtungsweisen sorgen konnte.

So, die regelmäßigen Leser meines Newsletters wissen mittlerweile wodurch sich ein so ziemlich jeder Freitag unseres Kurses auszeichnet… genau, die regelmäßigen Tests in U&W. Diesmal 9.1 bis 9.2 Verkauf ihres Produktes. In gewohnter Manier waren wir natürlich alle vorbildlich auf den Test vorbereitet, weswegen dieser für keine bösen Überraschungen sorgen konnte und somit der Weg ins Wochenende relativ entspannt von statten ging :-).

Abschließend sei noch gesagt, mittlerweile sind wir an einem Punkt angekommen, an dem das hohe Niveau und die professionellen Ansprüche klar spürbar sind. Wir alle sehen das als ein Geschenk und eine erstklassige Chance in eine eigenverantwortlich – bessere Zukunft und dafür sind wir sehr Dankbar und bis in die Haarspitzen motiviert!

OVER


Woche 8 (13.03. – 17.03.2017)

Der Unterschied zwischen Verkaufen und Aufschwatzen

Anfang der Woche war Herr Buro wieder zu Gast. Das Thema Innovation ist inhaltlich weitestgehend bearbeitet und die Phase der Prüfungsvorbereitung ist eingeläutet, denn schon am 27. März ist hier der Stichtag. Aber trotz der knappen Zeit und der Menge an Stoff ist die Stimmung diesbezüglich, wie sonst auch, ausgewogen gut, da alle ausgezeichnet vorbereitet sind.

Am Dienstag nahmen wir uns mit Herrn Jopen das nächste Kapitel in Unternehmertum und Wirtschaft zur Brust „Grundlagen erfolgreichen Verkaufens und Abschätzen des Umsatzes“. Hier galt es hilfreiche Strategien, vorteilhafte Eigenschaften und die wesentlichen Bestandteile des Verkaufsprozesses zu vermitteln. Ebenso wichtig, einen Abschluss zu generieren und aufs Papier zu bringen. Input zu Vertriebskosten, Aufgaben von Vertriebspersonal und Methoden der Umsatzprognose klingen anfangs relativ „trocken“,  aber erst einmal damit befasst ein spannendes und umfangreiches Thema, mit dem am Ende alles stehen oder fallen kann… Denn wer nicht verkauft, der verdient auch nicht!

Ganz in diesem Kontext standen auch die folgenden zwei Tage mit externen Referenten. Am Mittwoch war Herr Hegendörfer zu Gast. Kernthematik “ Vertriebsgespräche“ oder besser „kundenorientierte Kommunikationskompetenz“. Im Grunde sind hier die wichtigsten Inhalte: Auftreten – wie wirke ich auf Kunden? Bedarfsermittlung – Empathie, Kaufmotiv, nur die richtigen Fragen führen zum Ziel. Leistungsbeschreibung – kompetent und verständlich beraten. Abschluss – Einwände? Kontrollfragen! Verkauft! In kleinen Gruppen übten wir dann Gelerntes,  während Herr Hegendörfer sich Zeit für jede Gruppe nahm, um Feedback zu geben. Bei unserer Runde angekommen, gab es als Feedback eine verkaufte Reise an Herrn Hegendörfer :-). Ja, gegen drei Leonhard-Geschulte der beste Referent nicht an :-).

Am Donnerstag war Frau Lahm zu Gast. Im Gepäck hatte sie das DISG- Modell und ein Präsentationstraining. Beim DISG- Modell gilt es herauszufinden, was denn so eigentlich unsere eigenen Charakterzüge sind. Hier mal ein Beispiel, bei mir kam das raus: ich bin wohl angenehm dominant, hochgradig initiativ und gleichermaßen stetig. Die Gewissenhaftigkeit ist bei mir mehr so im „reden wir mal über was anderes“-Bereich… Also einzuordnen als „offensiv Menschen-orientiert, der harmonisierende Überzeuger!“ Ganz ehrlich, damit kann ich gut leben :-).

Nun zum Präsentationstraining! Jeder durfte fix ein Plakat für das Flipchart vorbereiten, um im Anschluss sich und seine Geschäftsidee zu präsentieren. Allerdings lag der Schwerpunkt diesmal weniger auf dem „Elevator pitch“, als vielmehr auf dem eigenen Auftreten! Verständlichkeit, Wortwahl, Lautstärke, Mimik, Gestik, Bewegung usw. die Liste ist lang :-). Zu sehen waren Klassiker wie die Muskel-Pose, der stilgestandene Feldwebel oder der Hampelmann… schon irgendwie verwunderlich, was Hände oder Beine so alles machen, wenn sie nicht wissen, was sie machen sollen J. Hier gibt‘s wohl noch ein wenig Optimierungsbedarf, dafür aber mit Spaßfaktor :-).

In gewohnter Manier ging die Woche natürlich mit einem weiteren Test in Unternehmertum und Wirtschaft und einer Wirtschaftsdiskussion mit Herrn Jopen zu Ende und alle freuten sich trotz Wochenend-Lernbedarf aufs Wochenende!

MfG

Der Newsletter-eo :-)


Woche 7 (06.03. – 10.03.2017)

Innovation, Veranstaltung und Pleite… zum Glück zusammenhangslos :-)

Die siebte Woche begann mit einem erneuten Besuch von Herrn Buro und dem Thema Innovation. Die Intensität und das Tempo nehmen hier spürbar zu, da wir am 27. März schon die Abschlussprüfung schreiben werden. Allerdings gelingt es Herrn Buro mit hoher Professionalität und Kompetenz diese Mengen an Wissen nachhaltig zu vermitteln.

Am Montagnachmittag war Frau Wittermann auch mal wieder bei uns, um alle Vorbereitungen für das nächste Gäste-Event zu besprechen. Wieder eine klasse Veranstaltung mit unseren Businessplanberatern. Aber zuvor gab es noch die nächste Stunde Unternehmertum und Wirtschaft „Entwicklung des Marketingmix“ mit Herrn Jopen. Den Dienstagvormittag vor der Veranstaltung nutzten wir, um unsere digitalen Daten nochmals zu sichten und eventuelle Fragen und Ungereimtheiten zu notieren. Nach einem kleinen Umbau begrüßten wir auch schon unsere Businessplanberater. Nach ein paar Worten zur Begrüßung von Frau Jopen und Frau Wittermann durften wir uns noch mit einem „Eigenschaften-Bingo“ warm labern, was wirklich gut klappte :-). Im Anschluss ging jeder Teilnehmer mit seinem Berater ins persönliche Gespräch, welches durch den individuellen Elevator Pitch eröffnet wurde. Dank dieser Veranstaltung hatte hier jeder noch mal die Möglichkeit, sich mit seinem Businessplanberater abzustimmen, noch offene Fragen zu klären, Diverses zu besprechen und natürlich sich herzlichst für die Mühe und Hilfe zu bedanken! Die Stimmung war, wie zu erwarten, fantastisch und das Feedback der Berater gigantisch und sehr hilfreich. Geschuldet der knisternde Atmosphäre war der Dienstag entsprechend schnell auch zum Ende gekommen. Leider war dies auch vorerst das letzte persönliche Treffen mit unseren Beratern. Es wird zwar weiterhin einen digitalen Datenaustausch geben, aber zum nächsten Aufeinandertreffen kommt es erst bei der Abschlussfeier.

Am Mittwochvormittag hatten wir wieder Unternehmertum und Wirtschaft auf dem Schirm. Diesmal „Werbung für Ihr Produkt, Werbemaßnahmen nach dem AIDA-Modell“ … zur allgemeinen Enttäuschung ist das in unserem Fall leider keine Luxuskreuzfahrt im Atlantik, sondern eine effektive Methode diverser werbewirksamer Wege, um den Bekanntheitsgrad, das Image und Co. zu steigern und so seine Kunden zu erreichen. Den Nachmittag nutzten wir Großteils um am Laptop weiter am Businessplan zu arbeiten und neu gewonnene Erkenntnisse vom Vortag digital einzupflegen. Währenddessen hatte der ein oder andere das Vergnügen, sich mit Herrn Eggerbauer dem Einzelcoaching hinzugeben. Um was es hier geht, habt ihr ja schon in einem vorhergehenden Wocheneintrag gelesen, weswegen ich hier nun nicht weiter ins Detail gehen muss. Zudem sind diese Gespräche meist sehr persönlich und vertraulich – also bitte Akzeptanz und Respekt :-).

Donnerstag hatten wir nach längerer Zeit mal wieder Persönlichkeitstraining mit Herrn Eggerbauer. Schwerpunkt diesmal war das Thema „Pleite vermeiden und überwinden“. Das Scheitern als solches ist Häftlingen keine Unbekannte… Der Clou ist es, erfolgreich zu scheitern ganz nach dem Motto: niemals aufgeben! Wenn man für das Erkennen einer drohenden Pleite sensibilisiert wird und ein Bewusstsein für die Vermeidung einer solchen entwickelt hat, ist es kein großes Geheimnis, was zu tun ist, um sich weitestgehend zu sichern und auch in der Dringlichkeit Ruhe zu bewahren. Ich bin mir sicher: hätten wir dieses Wissen schon vor Jahren gehabt, wären einige von uns heute nicht im Gefängnis! Zum Abschluss der Woche schrieben wir, ganz im Sinne des Freitags, noch die Tests in Unternehmertum und Wirtschaft zu den Themen „Chancen erkennen“ und „Marktforschung“. Zusammenhängend eine Menge Stoff, der unsere schon aufs Wochenende getrimmten Synapsen noch mal zum Zünden brachte :-).

Krankheitsbedingt fiel diese Woche leider unsere Yogastunde mit Nadine Huss aus. Ebenfalls erkrankt blieb auch die Begleitung von Herrn Oppitz zum Thema Pleite leider aus. Wir Kurs‘ler wünsche ihnen eine schnelle Genesung und Erholung und hoffen, sie bald wieder hier bei uns begrüßen zu dürfen!


Woche 6 (27.02. – 03.03.2017)

Businessplan, Löhn, Hund und Cobra

Nach der ereignisreichen fünften Woche ging es in der sechsten Woche schon fast entspannt von statten. Die Woche begann mit dem Themengebiet Innovationen „Kreativität und Innovationstechniken“. Vom „Brainstorming“, „Brainwriting“, „Mindmapping“, „6-Hüte-Methode“, „Walt Disney-Methode“ und der „Kopfstandtechnik“ wurde jede Variante intensiv besprochen, mit einleuchtenden Beispielen nahe gebracht und in praktischen Übungen perfekt gelehrt. Kurz gesagt, ganz schön kreativ dieses Innovationsthema…

Nachdem nun auch alle ihre Selbstauskunft von der SCHUFA erhalten haben, hatten wir nun auch die 1. Stunde „Übergangs- und Schuldenmanagement“. Für viele ein Themengebiet mit viel Arbeit und Potenzial, das nicht zu kurz kommen darf!

Am Dienstag ging es weiter mit Unternehmertum und Wirtschaft „Marktforschung und Wettbewerbsvorteil“. Punkte wie Demografie, Geografie und Psychografie sowie Kaufverhalten sind signifikante Bestandteile für die Planung jeder einzelnen Geschäftsidee. Fragen wie „wer sind meine Wettbewerber und was habe ich ihnen voraus?“ (abgesehen vom Leonhardkurs) sind ebenfalls elementare Fragen, die ein wichtiges Fundament im Businessplan bilden!

Am Nachmittag hielt Herr Eggerbauer die nächsten Sitzungen im Einzelcoaching ab. So hatte jeder die Möglichkeit, eigene und eventuell private Belange zum Thema zu machen, um auch hier Unterstützung und Hilfe zu erfahren. Für alle anderen gab es während dessen die wöchentliche Dosis Krokodil, Hund und Cobra und ein Gebet an die Sonne… Für alle, die jetzt mit der Stirn runzeln: ich meine unsere wöchentliche Yogastunde mit unserer Lehrerin Nadine Huss. An dieser Stelle muss ich jetzt mal sagen: für alle, die übers Yoga schmunzeln… nach der 1. Stunde vergeht euch das Lachen :-), wir haben ein paar echt fitte Jungs im Kurs, die mal eben 100 Kilo auf der Bank drücken, aber nach der Stunde Yoga, sind auch die platt… Also, nicht lachen, sondern lieber mal selber machen!

Am Mittwoch wies uns Herr Jopen in die Geheimnisse der „Löhn-Methode“ ein. Selbstmanagement ist ein Thema, das jedem hilft. Nach meinem Selbstversuch kann ich sagen: unglaublich, was man mit einem kleinen schwarzen Büchlein mit Register so erreichen kann. Von Disziplin über Tages- und Zeitmanagement bis hin zur Entlassung. Post-its kennt jeder, die Methode ist ganz anders aber ähnlich, nur mit System und wie ihr merkt, zwar hier schwer zu erklären, dafür super einfach zu verstehen und anzuwenden. Interesse? Kein Problem, einfach straffällig werden, ins Gefängnis gehen und bei Leonhard bewerben :-).

Am Donnerstag erhielten wir dann die Daten, die unsere Businessplanberater recherchiert hatten und arbeiteten damit in den ersten Kapiteln unseres Businessplans. Viele Fragen konnten gleich geklärt werden, allerdings, wie zu erwarten, kamen auch einige neue Fragen auf. So kreativ die Köpfe hier auch sind, eine Geschäftsidee kann man recht fix haben, aber die Ausarbeitung eines Geschäftsmodells ist eine intensive, zeitaufwendige und schlafraubende Angelegenheit, die man nicht schludrig in Angriff nehmen sollte und die Arbeit der Businessplanberater umso wertvoller macht!

Am Freitag hatten wir noch das Vergnügen den nächsten Test zu schreiben. Unternehmertum und Wirtschaft  „Verhandeln, Ethik im Geschäftsleben und soziale Verantwortung“. Man könnte auch sagen, der Test war nicht verhandelbar, aber aus ethischer Akzeptanz ergaben wir uns dieser Tatsache und der sozialen Verantwortung geschuldet, ließ ich meine Nachbarn abschreiben…  Nur doof, dass er einen anderen Test hatte :-)!

Zum Nachtisch gab es dann als Wochenabschluss am Freitagnachmittag, für alle die Lust hatten, noch eine Extrastunde Yoga. Da mich aber der „Hund“ am Dienstag noch in der Wade zwickte, setzte ich hier mal aus :-).

In diesem Sinne dann „Wuff“ und bis nächste “Fischel“!


Woche 5 (20.02. – 24.02.2017)

Das erste Viertel Leonhard und die bisherige Highlight-Woche!

Das erste Viertel Leonhard begann mit einem Besuch von Herrn Buro, der uns das Thema Innovation in einer fantastischen Gruppendynamik nahe brachte und mit eigenen Paradebeispielen aus seiner Zeit bei BMW begeisternd für Verständnis sorgen konnte. Ein 1A+ Dozent, auf dessen nächsten Besuch sich jeder Teilnehmer freut.

Den Montagnachmittag verbrachten wir mit Vorbereitungen für das erste große Highlight, nämlich der ersten Veranstaltung mit externen Gästen, unseren Businessplanberatern.

Nach einer – für den ein oder anderen Teilnehmer – kurzen Nacht ging es dann am Dienstagmorgen mit Vollgas los. Alle Kursteilnehmer sowie die Gäste als auch das Leonhard-Team hatten das Vergnügen, sich vor der gesamten Gruppe am Mikrofon vorzustellen. Die Nervosität war hoch und die Stimmung höher und trotz einer Nacht vorm Spiegel stehend, das Zahnbürsten-Mikro in der Hand, um zu üben (denn wir Teilnehmer sollten uns mit Namen, Geschäftsidee und Jingle vorstellen), gelang es mir mich phänomenal zu verhaspeln… Glaubt mir, sich das Publikum nackt vorzustellen, macht‘s nur noch schlimmer! Aber wie gesagt, die Stimmung war klasse und nachdem jeder seine Nervosität ans Mikrofon abgegeben hatte, lernte jeder seinen Businessplanberater kennen. Bewaffnet mit unseren Lego- Modellen briefte jeder seinen Berater bis ins kleinste Detail und erarbeitete so mit ihm zusammen einen Fragenkatalog. Nach einem kurzen Abschiedshappen am Buffet verabschiedeten wir unsere Berater am Nachmittag mit Neugier auf das Ergebnis ihrer Recherchearbeit bezüglich der erarbeiteten Fragen.

Nachmittags hatten wir dann Gelegenheit, Besprochenes am Laptop abzutippen und sich dazu noch Gedanken und Notizen zu machen. Des Weiteren fanden die ersten Einzelcoachings mit Herrn Eggerbauer statt. Am Mittwoch gab es dann die nächste Runde Unternehmertum und Wirtschaft in den Bereichen „Verhandeln“, „ethisches Verhalten“ und „soziale Verantwortung im Geschäftsleben“. Unglaublich gewichtige Themen über dessen Tragweite sich vorher in diesem Ausmaß keiner im Klaren war.

Nach einer weiteren Nacht vorm Spiegel mit dem Zahnbürsten- Mikrofon erwartete uns dann das zweite „externe Gäste“-Highlight dieser Woche. Es war die „Ideen-Vernissage“!  Neue Gäste – bekanntes  Spiel, ab ans Mikro und ACTION! Die Jingles sitzen und die Stimmung ist unbeschreiblich! Weiter geht‘s mit „Step to the line“, funktioniert wie „Wahrheit oder Pflicht“ – nur ohne Pflicht. Phänomenalerweise waren danach alle Barrieren und Ängste wie nie vorhanden! Im Anschluss wurden unsere Gäste auf sieben Tische aufgeteilt und wir Kurs’ler durften im Rotationsverfahren an drei Tischen mit unserem Legomodell und anhand der sechs Schlüsselfragen in je 15 Minuten unser Geschäftsmodell erklären. 3, 2 ,1 … let’s make a pitch! Jeder hatte einen mega Spaß und die Gäste sparten nicht mit Feedback! Alle waren voll und ganz bei der Sache, machten Notizen und waren offen für Kritik und Vorschläge! Nachdem wir unsere Gäste am Nachmittag verabschiedet hatten, erhielten wir noch die anonymisierten Feedbackzettel der Gäste, vor denen wir unseren Pitch hielten und hatten die Gelegenheit, diese auszuwerten und in unsere Daten am Laptop einzupflegen.

Die fünfte Woche und somit das erste Viertel des Leonhardkurses brachten wir am Freitag mit ein paar Stunden Unternehmertum und Wirtschaft „WTF is a Businessplan“ und „unternehmerische Chance“. Alles in allem ist mittlerweile eines klar: Hier wird nicht einfach Wissen vermittelt, hier wird Kompetenz gelehrt und gelebt in einem Ausmaß, wie es hinter Gittern außergewöhnlich und einmalig ist! Der Leonhard-Jingle lautet „Unternehmertum für Gefangene“… Um es mit unseren Worten zu sagen: „vom Getto zur Elite!“.

Bis nächste Woche!


Woche 4 (13.02. – 17.02.2017)

„Die Geschichte von Hänschenklein – Stock & Stolperstein“

Die 4. Kurswoche brachte die Köpfe zum Rauchen. Passend zur eigenen Visionsarbeit drehte sich diese Woche meist um die persönlichen Stolpersteine &  Hürden, die uns begegnen werden. In Gruppenarbeit wurde jede Vision der Teilnehmer in ihre wesentlichen Inhalte zerlegt und die aufgezeigten Probleme – vorzugsweise mit Lösungsansätzen – notiert. Ergänzend gab es hierfür noch ein Brainstorming für jede Vision und deren Hürden & Lösungen in der gesamten Gruppe am Ende! So konnten effektiv alle Punkte aus einer Vielzahl von Ansichten betrachtet werden, die oftmals über die eigene und somit begrenzte Einschätzung hinausgingen.

Herr Eggerbauer, der uns die ganze Woche bei der Stolpersteinarbeit perfekte Schützenhilfe gab, stellte uns am Mittwoch-Nachmittag noch Frau Bettina Stackelberg vor, die uns das Mentoren-Programm näherte erklärte und für Fragen bereitstand. Bedingt durch ihre eigenen Erfahrungen hatte sie wertvolle Tipps und Hinweise für uns bezüglich der Auswahl und des Umgangs mit unseren künftigen Mentoren.

Am Donnerstag wurde Herr Eggerbauer von Herrn Oppitz begleitet, der sich aktiv in die Stolpersteinarbeit einbrachte und für Einzelgespräche bereitstand. Selbst kann ich zu Herrn Oppitz sagen, dass das Einzelgespräch mir half, innere Blockaden einzureißen und meine Ansicht auf emotional-beladene „persönliche Dinge“ zu entschärfen, was mir spontan und langfristig das Feeling von entspannter Ausgeglichenheit gab bzw. gibt. Und das Ganze, wie mittlerweile von Leonhard gewohnt, in einer einfachen, verständlichen und funktionalen Art!

Zum Ende der Woche gab‘s dann am Freitag mit Herrn Jopen nochmal den „Attacke-Modus“. In Unternehmertum und Wirtschaft haben wir mehrere Tests geschrieben und uns zum Schluss noch auf kommenden Montag eingeschossen. Und wer wollte, konnte die Woche noch mit einer Stunde nachmittags-Joda – äh- Yoga ausklingen lassen und sich so auf das Wochenende einstimmen.


3. Kurswoche (30.01. – 03.02.2017)

„L wie Laptop oder Lego“

Die Woche begann mit den ersten Stunden des Themenbereichs Innovationen „1.1. Einführung in die Innovation“. Ebenso interessant wie umfangreich und unglaublich komplex! Als dann zum ersten Mal die Notebooks ausgegeben wurden, staunte der ein oder andere. Man bedenke, wo wir hier sind und demnach war das Erstaunen wohl doch zu vergleichen mit der „innovativen“ Entdeckung des Feuers. Nach der Einführung in das Ordner- und Ablagesystem durfte dann jeder  seinen vorbereiteten „Elevator Pitch“ in Word anlegen und für den ersten Austausch mit den Businessplan-Beratern auf seinem USB-Stick speichern.

Dienstag Nachmittag hatten wir dann den Kontrast zum Laptop – die ersten Stunde Yoga, allerdings nicht, wie von mir gehofft, mit Joda, aber dafür mit Frau Nadine Huss, die es problemlos schaffte, uns zu helfen, unsere „Vorurteile“ gegenüber Yoga zu vergessen, sich darauf einzulassen und es tatsächlich gut zu finden!

Nach den nächsten Stunden Unternehmertum & Wirtschaft bis „4.1 Kommunikation im Geschäftsleben“ wurde es im Anschluss recht amüsant, als wir uns für unsere Geschäftsidee einen Jingle überlegen sollten. Wobei ich glaube, der Höhepunkt dieser Woche war mit den Referenten J. Schirmer und E. Schneeberger von Orange Hills. Wer sich nun schon über die Laptops gewundert hat, wäre bei dem Anblick von 18 Häftlingen, die im Kreis sitzen und Lego „spielen“ wohl völlig vom Glauben abgefallen :-). Die Intention dahinter ist es, sein Geschäftsmodell darzustellen und problematische „Dinge“ durch die Visualisierung leichter zu erkennen und sein Modell „umzubauen“. Auch hier war wieder zu merken, auf den ersten Blick absurd, aber im Nachhinein kann man nur sagen: effektiv und beeindruckend.

Zum Abschluss der Woche gab`s dann noch die nächsten Runde Innovation „1.2 Innovationsmanagement“ und dank des Umfangs die perfekte Lektüre für das Wochenende.

Fazit: Vom Nerd zum Lego-Architekten.


2. Kurswoche (30.01. – 03.02.2017)

Die zweite Woche begann kraftvoll mit Herrn Wiegel und BrandBeat. Die spannende Herausforderung, sich selbst zu finden und zu verstehen ist allen super gelungen und war der ideale Einstieg in den Workshop „Visionsarbeit“. Getragen von einer fantastischen Gruppendynamik gelang es jedem, sein Ideal von Selbstverwirklichung in begeisternde Worte zu packen. Als Wochenabschluss gab’s dann auch den ersten Test, der anschließend alle zufrieden ins Wochenende entließ.

Fazit 2. Woche: Achtung, wir wachsen Entrepreneure! :-)


1. Kurswoche (23.01. – 27.01.2017)

Die erste Woche Leonhard ist nun vorbei und das Eis soweit gebrochen!

Der „Impulsvortrag“ von und mit Dieter Gurkasch*  zeigte ganz deutlich: egal, wie einschneidend einst die Vergangenheit auch war, die Zukunft  positiv zu gestalten ist durchaus möglich und ein „zu spät“  keine Option. Das Gedächtnistraining von Herrn Albert Hahn zeigte uns eine sowohl geniale als auch einfache  Möglichkeit des Lernens und Verinnerlichens auf. Ebenso einfach wie die Art des bildlichen Lernens war es, dieses Lernverhalten sich anzueignen. Herr Eggerbauer führte uns zudem noch an das „Rosenberg-Modell“ heran, das verständlich aufzeigt, dass eine „Bitte“ mehr Erfolg als eine „Forderung“ hat.

Nach den ersten Stunden „Unternehmertum & Wirtschaft“ von „1.1 Was ist Unternehmertum“ bis „2.2 Global denken, lokal handeln“ mit Herrn Jopen war die erste Woche auch schon rum! Der Elan von Seiten des Leonhard-Teams ist deutlich zu spüren und überträgt sich als Motivation und Neugier auf die Teilnehmer. Fazit: Ab und an hakt zwar noch das Getriebe aber das Warm-up läuft und nehmen an Fahrt auf.

* Anm. der Redaktion: Dieter Gurkasch war sehr lange Jahre das, was man gemeinhin als Schwerverbrecher versteht. Während seiner langjährigen Haftzeit begegnete Dieter Gurkasch der fernöstlichen Methode Yoga, wodurch er sein Leben auf positive Weise veränderte. Diese tiefgreifenden Erfahrungen konnte er schon innerhalb der Gefängnismauern an andere inhaftierte Menschen weitervermitteln und setzte diese Arbeit auch nach seiner Entlassung fort (www.dietergurkasch.de).



 

KURS 10 (Mai bis Oktober 2016):

20. Kurswoche (10.10. – 14.10.2016)

„Land in Sicht“

Die letzte Woche des zehnten Kurses ist geprägt vom Blick nach vorn: Entlassung, Verlegung, Gründung – Perspektiven! Kontakte! Aber zuvor noch die finale Präsentation. „Hoffentlich fragen die mich nichts, sondern lassen mich reden.“ und „Hoffentlich fragen die gleich was, sonst bin ich in zwei Minuten durch“ sind die zweile Pole, zwischen denen alle pendeln. Und alle kommen durch, strahlen danach, atmen durch, klopfen sich gegenseitig auf die Schultern. Geschafft!

Bei der Abschlussveranstaltung am Donnerstag präsentieren wir dann wie bei einer Messe  unsere Ergebnisse vor über 60 externen Gästen. Mit Stolz, mit Spaß und mit der Preisverleihung: glückliche Sieger der Plätze 1 bis 3, viele glückliche vierte Plätze und ein überraschter Gewinner des Publikumspreises bedanken sich beim Leonhard-Team, den Dozenten, den Gästen und den Kumpels. Auch eine Neugründung kann schon bejubelt werden: Planet Energy elektrisiert!

Am Freitag folgt ein wehmütiges und doch hoffnungsvolles Abschiedsfrühstück. Ein letzter Händedruck, eine Umarmung und die Vorfreude: Wir sehen uns draußen.


19. Kurswoche (03.10. – 07.10.2016)

„Na klar, jeder zweifelt an sich selbst. Darum brauchst du einen Partner, der eine größere Vision für dich hat als du selbst.“

Der Vortrag von Andy Goldstein ist ein großer Glücksfall. Seine flotte Performance bringt uns in Stimmung für die finalen Präsentationen unserer Visionen: Wenn wir es schaffen, den Hut über die Mauer zu werfen, dann kommen wir auch über die Mauer. Egal wie. Es wird keinen geraden Weg von A nach B geben, von der Gründung zum Erfolg, aber mit etlichen Risiken tun sich auch etliche Chancen auf.

Am Mittwoch bewältigen wir mit überraschender Souveränität die Abschlussprüfung. Alle Nervosität und aller Wahnsinn werden abgelegt, vor allem weil dafür gar keine Zeit ist. Die 75 Minuten vergehen wie im Flug und zwingen uns dazu, alles Überflüssige wegzulassen.

Herr Andreas Loff hat uns mit seiner persönlichen Geschichte und seinem Humor auf die Gefahren und Chancen des Scheiterns aufmerksam gemacht. Im Privat- und im Geschäftsleben kann sich hinter jeder Niederlage eine Entwicklung verstecken, Augen auf und durch!


18. Kurswoche (26.09. – 30.09.2016)

„Ich hab jetzt keine Zeit. Keine Zeit zum Nichtstun.“

Zwei Prüfungen und zwei wichtige Abgaben: Die vorletzte Woche ist vollgepackt. Die Prüfungen zu den Soft-Skills-Seminaren und zum Persönlichkeitstraining und die Abgaben von Businessplan und Präsentationsplakat lassen die Köpfe rauchen. Aber in den meisten Fällen herrscht am Freitag Zufriedenheit über das Erreichte.


17.Kurswoche (19.09. – 23.09.2016)

„Glück heißt ja nicht nur, dass etwas erfüllt sein muss. Glück kann ja auch schon sein, dass mich grade nichts nervt.“

Die Businessplan-Arbeit verlangt noch einmal viel Hingabe, aber sobald die Gäste den Raum betreten, gibt es keine Ablenkung mehr. Das lockere und gewinnende Auftreten von Jakob von Polarstern, Tilo von MTMT und Ben von der Bar Sehnsucht vermittelt uns erneut den Eindruck, dass wir inzwischen schon viel „unternehmerischer“ unterwegs sind als noch vor 17 Wochen. Vielen Dank für die Tipps und die Motivation.

Noch am selben Nachmittag begeben wir uns mit Herrn Michael Dreyer in andere Sphären, und wandeln auf den Pfaden der Beatles: Die Transzendentale Meditation, die er uns erklärt, führt bei einigen Teilnehmern zu unerwarteter Entspannung, bei anderen sogar zu einem (legalen, körpereigenen) High. Seine überraschend bodenständige Art bringt uns diesen Teil vom Persönlichkeitstraining behutsam und humorvoll näher.

Schließlich kommt Herr Dr. Ackermann um den Leonhard-Kurs zu zertifizieren. Die Statements am Ende des Tages sorgen für Lächeln und Kopfnicken, die mehr sagen als jedes Zertifikat: „Der Kurs hier ist das Beste, was mir in Haft passieren konnte. Ich geh hier nur als Gewinner raus.“


16. Kurswoche (12.09. – 16.09.2016)

„Gibt es ein Leben nach der Geburt?“

Zu Beginn der Woche lässt die Businessplan-Arbeit einzelnen Teilnehmern keine Ruhe mehr. Der gesamte Kurs kommt langsam auf die Zielgerade. Es werden keine einzelnen Absätze mehr gegenseitig korrigiert, sondern ganze Mappen. Nicht nur die Formulierungen werden bearbeitet: Aus drei Tabellen und zwei Statistiken werden mit Müh‘ und Not zwei Infografiken. Komplexe Zusammenhalte anschaulich zusammenzufassen gehört zu jedem pitch dazu, und wir werden immer besser darin.

Beim Mentoren-Matching am Donnerstag findet eine Art Speed-Dating statt, bei dem die Teilnehmer in kurzer Zeit viele Gespräche mit externen Gästen führen, um einander kennen zu lernen. In vielen Fällen entdecken die Gesprächspartner schon nach wenigen Minuten Gemeinsamkeiten und Unterschiede, die die gegenseitige Wahl zum Mentor und Mentee erleichtern. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Stackelberg für Ihren Einsatz bei der Mentorenbetreuung und allen potenziellen Mentoren für ihre Bereitschaft und ihr Interesse.

Herrn Jopens lebendige Berichte zum Thema „Scheitern“ geben uns Denkanstöße, sowohl für Persönliches als auch Berufliches. Ein Raum voller unruhiger BP-Schreiber wird ruckzuck zu andächtigen Zuhörern.


15. Kurswoche (05.09. – 09.09.2016)

„Für mich bist du der Allerbeste. Hammerartig. Für mich spielst du beim FC Bayern.“

Die nächste Abgabe an unsere Businessplan-Berater steht an. Gegenseitige Hilfe und Korrekturen bei der BP-Arbeit schweißen die Leute zusammen, vom inhaltlichen Kontext über Steuerberatung bis zum Excel-Tipp.

Frau Elisabeth Stöckl stellt uns „The Work“ vor, eine Methode zum Lösen von emotionalen Blockaden. Auch wenn sich die meisten Teilnehmer recht unbeholfen davor zieren mitzumachen, so bleiben doch zwei Teilnehmer im Gedächtnis, die eine Geschichte aus ihrer Kindheit mit der Gruppe teilen und sich nach dem Workshop besser fühlen.

Beim Werte-Unterricht mit Herrn Eggerbauer diskutieren wir 101 Themen, drunter und drüber, mitunter sehr chaotisch. Ein Glück, dass die eigentlichen Themen „Spaß“ und „Tun“ waren! Auch wenn der Kurs zwischendurch unruhig ist und Nerven kostet, Dozenten genauso wie Teilnehmer – Humor und Tüchtigkeit werden beim Leonhard-Programm groß geschrieben.


14. Kurswoche (29.08. – 02.09.2016)

„Man kann die Zukunft nicht im Voraus beweisen. Aber Prognosen kann man machen.“

Die korrigierte Innovations-Prüfung kommt zurück. Die Noten sind meistens besser als erwartet, der Kurs atmet auf. Der Fast-Reset-Workshop und das Bewerbungstraining nehmen uns jedoch ganz schön in die Mangel, sowohl was die Motivation als auch die Konzentration angeht. Einigen Teilnehmern hätte es wohl besser getan, sich auf die Gegenwart und Zukunft zu konzentrieren, und die Vergangenheit ruhen zu lassen. Es war allerdings beeindruckend, wie kameradschaftlich die Gruppe mit den seelischen Unruhen einzelner Teilnehmer umgegangen ist.

Bei aller Vorbereitung auf das Bewerbungstraining und Hilfe für den Lebenslauf gingen die Möglichkeiten für Initiativbewerber etwas unter. Gerade eine Initiativ-Bewerbung könnte einem ehemaligen Gefangenen Türen öffnen. Auch wäre es sicher interessant gewesen, Bewerbungsgespräche als Personaler in spe zu führen, und nicht nur als Bewerber. Schließlich planen einige von uns mit Mitarbeitern. Aber dies nur als kleine Vorschläge. Beim Bewerbungstraining am Donnerstag gab es tolles, teilweise ergreifendes Feedback unserer Gäste. Vielen Dank für Ihren Einsatz.


13. Kurswoche (22.08. – 26.08.2016)

„Die Formulierung im Vertrag ist entscheidend. Entweder Jimmy oder Johnny.“

Frau Lahm kommt ein weiteres Mal zu uns und gibt abschließende Tipps für unsere Präsentationen. Zum Abschied bekommt sie von uns heiteres, positives Feedback, ganz nach den Regeln, die wir von ihr gelernt haben.

Tags darauf kommt Frau Brigitta Stegherr und beginnt das Bewerber-Training. Für viele Teilnehmer ist das Thema Bewerben ein rotes Tuch, da die JVA-Meilensteine im Lebenslauf zu schwer auf den Schultern lasten. Frau Stegherr versucht uns mit Humor und Esprit die Scheu vor Anschreiben, Lebenslauf und Interview zu nehmen. Wir sind gespannt auf Teil 2.

Das Thema Buchhaltung erscheint vielen Teilnehmern als das endgültig langweiligste, furchtbarste Thema. Herr Jopen schafft es dennoch, uns beizubringen, wie wichtig es ist, den Überblick zu behalten. Auch wenn es zwischenzeitlich schwer fällt, bei der Diskussion den Überblick zu behalten: Wer hätte gedacht, dass das angeblich trockene Thema so viele enthusiastische Fragen aufwirft! Wir bedanken uns für Herrn Jopens Geduld mit Applaus und Anerkennung.

Endlich bekommen wir wieder einmal mehrere Einheiten am Stück um unsere Businesspläne voranzubringen. Gegenseitige Korrektur der Rechtschreibung, detailliertes Lektorieren des Inhalts und generelles Feedback untereinander helfen der Gruppe. An vielen Schreibtischen bekommen die Pläne in dieser Woche einen entscheidenden Schliff, und die Teilnehmer gehen frohen Mutes ins hochsommerliche Wochenende.


12. Kurswoche (15.08. – 19.08.2016)

„Dem Banker können Sie nicht einfach sagen: Du hör mal, ich mach die beste Pinte von allen, gute Leute, gutes Bier und so weiter. Das reicht dem nicht.“

Im Unterricht von Herrn Jopen zu Gründungsinvestitionen und Finanzierungsquellen gehen uns die Fragen nicht aus, aber Mister Leonhard ist nie um eine Antwort verlegen.

Das Präsentationstraining von Frau Heike Lahm ist ein großer Glücksfall. Ihre Energie und die konstruktiven Vorschläge zum Thema „Persönlichkeit, Verhalten, Präsentation, Feedback“ treffen voll ins Schwarze. So viel Beifall für so gute Präsentationen gab es bisher noch nie. Insbesondere die Feedback-Runden waren dank Frau Lahm sehr hilfreich.

Die Diskussion zum Thema Gruppendynamik zeigt den emotionalen Tiefgang des Kurses. Die Gruppe nimmt die Beiträge mit Interesse und Respekt an, und unter der Leitung von Herrn Eggerbauer geht auch der Humor nicht verloren. Auch wenn Meditation auf Skepsis stoßen: Nach der Einheit sind die Dynamik und das Gruppengefühl von Kurs 10 stark und von den Leonhard-Werten geprägt. Bei der gegenseitigen Wertschätzung am Ende der Woche, anonym niedergeschrieben, kommen viele Teilnehmer ins Grübeln, über Fremdwahrnehmung und Selbstwahrnehmung, und gelangen mit einem Schmunzeln zu dem Punkt: Ich bin ok, du bist ok.


11. Kurswoche (08.08. – 12.08.2016)

„Ah, es geht um Wein. Ich investiere. Eine Million.“ – „Soll ich mich noch vorstellen oder trinken wir?“

Mit Herrn Dr. Hellmut Kirchner haben wir eine neue Erfahrung beim Präsentieren unserer Geschäftsideen: Zahlen, Fakten, Rendite. Seine messerscharfe Kritik kommt bei der Gruppe gut an, und hilft uns bei der Vorbereitung eines Investoren-Pitch.

Nach dem Workshop zur Körpersprache von Herrn Peter Flühr haben wir ein besseres Gefühl für uns selbst, und einen geschulten Blick für andere. Einigen Teilnehmern wird von der Gruppe ein tanzender Gang attestiert, andere sind Felsen in der Brandung.

Beim Vertriebstraining mit externen Gästen entstehen herrliche Rollenspiele: interessierter Kunde, schwieriger Kunde, Investor, besorgtes Familienmitglied. Je besser die Teilnehmer ihre Rolle als Vortragender einhalten, umso leichter können die Gäste mitspielen. Die allermeisten Szenen enden mit einem gemeinsamen Lächeln – auch wenn freilich kein Wein getrunken wurde.

Ein emotionaler Freitagvormittag: Die gute Seele der Leonhard-Organisation, Frau Sonja Wittermann, verabschiedet sich in den wohlverdienten Urlaub. Thank God it’s Friday: Happy Holidays, bis bald!

Herr Johannis Hatt beweist Flexibilität und beschert uns einen großartigen Wochenabschluss. Sein Werdegang, seine Unternehmergeschichte und seine flott formulierten Ansichten schaffen neue Motivation. Wir bemerken zu unserer Beruhigung, dass wir die gleiche Sprache sprechen. Dadurch, dass wir uns einbringen und Herr Hatt uns in seinen Vortrag miteinbezieht, fühlen wir uns nicht mehr nur als Schüler, sondern als ebenbürtige Unternehmer, zwar mit weniger Erfahrung, aber auf Augenhöhe.


10. Kurswoche (01.08. – 05.08.2016)

„Nein, das ‚verschwindet‘ nicht aus der Bilanz. Damit genau das nicht passiert, an was Sie gerade denken.“

Die Abschlussprüfung zum Thema Innovation sorgt für rauchende Köpfe. Aber nach getaner Arbeit kehrt das Lächeln schnell auf die meisten Gesichter zurück.

Die Unterrichtseinheiten zur Verkaufseinheit, Gewinn- und Verlustrechnung, zum Cashflow und zur Bilanz sind starker Tobak. Mit vereinten Kräften und bewundernswerter Geduld von Herrn Jopen ackern wir auch diese trockenen, enorm wichtigen Themen durch. Die vielen Nachfragen kommen daher, dass die meisten Teilnehmer für ihre bisherigen (kriminellen) Unternehmungen keine Bücher geführt, und schon gar keine Steuererklärung erstellt haben. Daher wollen wir in Zukunft keinen einzigen Fehler mehr machen, um eine lupenreine Buchhaltung vorweisen zu können, zur Verteidigung vorm Amt und fürs eigene Selbstbewusstsein.

Bei der Diskussion mit Frau Bettina Stackelberg zum Thema „Hamsterrad“ sind einige Teilnehmer ins Grübeln gekommen. Ohne allzu therapeutischen Anklang führte uns die erfahrene Trainerin vor Augen, wie Hamsterräder unser Verhalten bestimmen können und wie wir sie verlassen können. Wir arbeiten dran, und bedanken uns für die schwungvolle Diskussion.


9. Kurswoche (25.07. – 29.07.2016)

„Es muss nicht alles im Leben schwierig und unangenehm sein. Das ist gut zu wissen.“

Herr Oliver Beckmann von der Social Entrepreneurship Akademie erklärt uns die Welt von sozialer Innovation und crowdfunding und wir diskutieren verschiedene bestehende Geschäftsideen, die mit crowd-funding realisiert wurden: Zum Beispiel ein fair-trade Kondom mit Lifestyle-Verpackung (wie eine Chipstüte) oder einen ökologisch einwandfreien BIO-Honig von regionalen Nebenerwerbsimkern, der in hightech Kuverts verschickt wird und so Verpackung und Glas einspart.

Tags darauf bekommen wir mit Herrn Hansjörg Hegendörfer eine echte Vertriebstype als Referent. Er gewinnt uns durch seine Wandelbarkeit (Anzug, hochgekrempelte Ärmel, AC/DC-Shirt) und seinen souveränen Vortrag. Durch diverse Rollenspiele, die weniger peinlich ablaufen als von vielen erwartet, verlieren wir die Ängste vor dem Vertriebsgespräch.

Der Unterricht zu den Werten des Leonhard-Programms und die weitschweifende Diskussion dazu hallen lange nach und beschäftigen Teilnehmer und Dozenten gleichermaßen.


8. Kurswoche (18.07. – 22.07.2016)

„Das ist ganz egal, ob Sie fünf Schrauben verkaufen oder ein Blockheizkraftwerk.“

Im Innovationsunterricht von Herrn Buro üben wir erneut, unsere Unternehmen mit wenigen prägnanten Sätzen zu definieren. Danach diskutieren wir verschiedene Modelle und Techniken zur Kreativität und deren Abbildung in Unternehmen: Ideenmanagement ist wichtig um aus der Vielzahl an Möglichkeiten Potenzial zu schöpfen, ohne mit den Blindgängern zu viel Zeit, Energie und Geld zu verlieren. In einem lehrreichen Beispiel werden nach Priorisierungen und Machbarkeitstests aus 2000 Ideen lediglich 200 realisiert: 10 Erfolge, 50 Durchschnittsprojekte und 150 Flops.

Die Diskussion von Artikeln aus der Wirtschaftspresse am Ende der Woche ist zu einer Tradition geworden, die lebendige Diskussionen liefert. Allerdings überschatten die Ereignisse am Münchner OEZ, in Reutlingen und Ansbach jedes weitere Gefühl. Die Abgeschiedenheit im Gefängnis wird auf eine Weise spürbar, die wir seit Beginn des Programms fast vergessen hatten. Sirenen heulen und Helikopter dröhnen bis spät in die Nacht.


7. Kurswoche (11.07. -15.07.2016)

„Weil ich weiß, dass mir das nicht passiert. Nie wieder.“

Das Business Model Canvas hilft uns, die DNA unserer Unternehmen besser zu begreifen und für andere greifbar zu machen: Kunde, Kundenproblem, Angebot und Wert, Alleinstellungsmerkmale. Dass jedes der 16 Unternehmen auf diese Weise unverkennbar wird, und sogar werden muss, machen wir beim zweiten Workshop mit den Businessplan-Beratern auch noch einmal vor Publikum deutlich. Die Präsentationen nehmen langsam professionelle Gestalt an, und die einzige Beschwerde der Teilnehmer ist am nächsten Tag, dass das Feedback zu wohlwollend, nicht kritisch genug war. Wir nehmen uns selbst härter in die Mangel als der Rest der Welt. Auch keine schlechte Erkenntnis.

Die Erkenntnisse im Unterricht zur Pleitevermeidung und –überwindung sind sehr vielfältig. Einerseits gibt es konkrete wirtschaftliche Leitfäden um Polster zu schaffen und den Überblick zu behalten. Andererseits erhalten wir von Herrn Eggerbauer euphorisch vorgetragene motivationals, die uns zu neuem Selbstbewusstsein und –verständnis verhelfen.


6. Kurswoche (04.07. – 08.07.2016)

„Ja, natürlich ruf ich den immer wieder an! Mein Kunde bezahlt meinen Kindern das Essen.“

In der sechsten Woche gibt es gleich zu Beginn zwei Gastreferenten, die beide als Koryphäen auf ihrem Gebiet erscheinen. Herr Christoph Buro (Innovationsmanagement) und Herr Björn Jopen (Online-Marketing) bringen uns schwungvoll den beiden Themen näher. Was zunächst nach Fach-Chinesisch und wirren Grafiken aussieht, wird schnell zu unserem eigenen Vokabular und zu unserer eigenen Denkweise. Verkaufen, verkaufen, verkaufen – und nicht müde werden, sich selbst zu motivieren. Insbesondere beim Innovationsunterricht werden einige Denkblockaden gelöst: Innovation bedeutet nicht automatisch High-Tech. Auch ein klassisches Geschäft kann innovative Strategien verwirklichen, auch ein low-tech business kann innovative Angebote verkaufen.

Mitte der Woche bekommen wir die Marktrecherche von den Businessplan-Beratern zurück und fügen die Informationen in unsere Vorarbeiten zum Businessplan ein. Bei manchen lichtet sich der Wald, manche sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht.


5. Kurswoche (27.06. – 01.07.2016)

„Das hab ich dem erklärt.“ – „Wie?“ –  „Indem ich gesagt hab: So isses.“

Mit nimmermüder Energie klärt uns der Gründer von Leonhard, Herr Bernward Jopen, über Innovationen und Innovationsmanagement auf. Seine Ausführungen führen zu lebendigen Diskussionen und neuen Erkenntnissen bei den Teilnehmern und auch bei ihm. Sein Vorbild einer Lebensweise geprägt von „life-long learning“ imponiert uns immer wieder: Nicht gackern, sondern Eier legen.

In dieser Woche treffen wir zum ersten Mal die Businessplan-Berater, Studenten, die ehrenamtlich für uns Rechercheaufträge ausführen. Inzwischen sind die Geschäftsideen nämlich soweit gereift, dass wir Marktanalysen und belastbare Zahlen benötigen um den Businessplan voranzubringen.

Zwei Tage später stellen wir bei der Ideen-Vernissage im Stucksaal unsere Geschäftsmodelle diversen Vertretern aus der Wirtschaft vor. Sogar die anwesenden Unternehmensberater haben viel Lob für unsere Präsentationen, sodass die ganze Gruppe zur top Performance aufläuft. Wir besiegen unser Bühnenfieber, Deutschland besiegt Italien bei der EM.


4. Kurswoche (20.06. – 24.06.2016)

„Das hilft nichts, wenn ich das für wen anders mache. Es muss von mir selber kommen.“

Mit den Plakaten von der Visionsfindung machen wir uns an die Arbeit, um aus Stolpersteinen Meilensteine zu machen. Hindernisse und Gefahren zu erkennen, und so Risiken zu vermeiden, ist der wichtigste Schritt zum Erfolg, nämlich der erste. Mit sachkundiger Hilfe von Herrn Eggerbauer und enormem Feedback von der Gruppe werden für jeden Einzelnen Marschrouten erstellt. Konstruktive Kritik und innovative Vorschläge verlangen uns alles ab. Die Köpfe rauchen, nicht nur wegen der sommerlichen Temperaturen, aber trotzdem herrscht gutes Klima im Kurs: Hier werden Weichen gestellt.

Besonders hervorzuheben ist in dieser Woche ein sehr persönlicher Redebeitrag eines Teilnehmers, der seine zehn Jahre lange Haftzeit und seine persönliche Entwicklung schildert. Drogenhandel, Drogenkonsum, Therapie und Abbruch, Arbeitsplatz und Arbeitslosigkeit, kurzzeitige familiäre Harmonie und langwierige Probleme, und immer wieder Haft werden ungeschönt nacherzählt. Ein Lebensweg mit vielen Stolpersteinen eben. Sein ergreifendes Fazit berührt uns alle: „Ich hab gelernt dass, ich der wichtigste Mensch in meinem Leben bin. Wenn ich glücklich und erfolgreich sein will, dann nicht, weil ich es anderen schulde, sondern mir selbst.“ Eine glasklare Einsicht, die allen einleuchtet und lange nachhallt.


3. Kurswoche (13.06. – 17.06.2016)

„Das ist ja selbstverständlich, für jeden Menschen, das hat jeder von Geburt an. Außer er ist ‘ne Pfeife.“

Das Rosenberg-Modell zur gewaltfreien Kommunikation eröffnet uns eine neue Sichtweise: Jeder Mensch macht in jedem Moment das aus seiner Sicht Richtige, um sich ein Bedürfnis zu erfüllen. Mit dem Wissen um Bedarf und Bedürfnis, Gefühle und Pseudo-Gefühle haben wir gelernt, dass Einfühlungsvermögen, Geduld und eine umsichtige Ausdrucksweise der Schlüssel zum erfolgreichen Miteinander sind, sowohl privat als auch beruflich: Beobachten statt Bewerten. Geringere Lautstärke bedeutet keinesfalls geringeres Selbstbewusstsein, ja sogar das Gegenteil ist der Fall. Mit ruhiger Kraft überzeugen wir einander in einigen Rollenspielen und werden zu überzeugten Rosenberg’lern.

Mit gemischten Gefühlen betreten wir den Schulungsraum am Dienstag: LEGO-Modell bauen? Wirklich? Aber der Visualisierungsworkshop von orange hills bereitet uns schon nach wenigen Augenblicken viel Spaß. Gerade den Teilnehmern, die bei der Visionsfindung um die richtigen Worte verlegen waren, fällt das Modellbauen besonders leicht. Am Ende werden 16 Geschäftsideen am Modell erklärt und dadurch umso verständlicher für alle Anwesenden. Es tut gut, die ersten Fortschritte beim Präsentieren vor Publikum zu bemerken.


2. Kurswoche (06.06. – 10.06.2016)

„Über jeden von euch, von uns, sagen die Leute: Der Typ ist ‘ne echte Marke.“

Der Brandbeat Workshop zeigt uns, dass jeder für sich eine Marke ist. Jeder hat einen eigenen Antrieb, einen eigenen Wertekomplex, für den er einsteht. Jeder wird eigens betrachtet und stellt sich selbst vor. Allein die Verbalisierung bereitet Schwierigkeiten, also die Sprache als Werkzeug, um all das auszudrücken, so dass man verstanden wird: „Uns fehlen die Worte“, denken sich einige, bekommen aber von Herrn Wiegel Selbstvertrauen eingehaucht, dass es keinen richtigen und falschen Ausdruck gibt. Alles, was wir brauchen, liegt schon bereit: in uns. Die Inspiration vom Brandbeat Konzept geht weit über schlaue Kalendersprüche (Wirklich ist, was wirkt.) hinaus. Die Selbstwahrnehmung und der Unterschied zur Fremdwahrnehmung beschäftigen alle Kursteilnehmer noch tagelang sehr intensiv.

Die Visionsfindung mit Herrn Bernhard Eggerbauer in der restlichen Woche führt zu bahnbrechenden Ergebnissen. Einige stellen ihre bereits gereifte Idee vor, andere entwickeln gleich mehrere neue Geschäftsideen. Bei manchen Teilnehmern geht es um lebenslange Träume, die endlich Wirklichkeit werden sollen – und können! Die Persönlichkeiten und die Ideen nehmen Gestalt an. Neuer Aufwind!

Am Freitag werden die ersten Tests geschrieben, welche von ein paar Teilnehmern mit Bauchschmerzen erwartet wurden. Aber der gesamte Kurs stellt sich den Aufgaben und löst sie souverän. Eine Gemeinschaft ist entstanden, in der nichts unausgesprochen bleibt und in der man sich gegenseitig unterstützt. Sowohl das Verhalten im Kurs als auch der Umgang auf der Station verändern sich.


1. Kurswoche (30.05. – 03.06.2016)

„Um 6 Uhr klingelt der Wecker, um 6:45 Uhr wart ich in der Zelle und dann – zack! Startschuss!“

Nach einer Woche zum Eingewöhnen in der neuen, alten Anstalt beginnt endlich der 10. Leonhard-Kurs. Eine beschwingte Vorstellrunde der Mitarbeiter der Leonhard gGmbH und der Kursteilnehmer sorgt für erstes Amüsement und gewährt Einblicke: Hier sind hochmotivierte Unternehmer in spe, die alle einen interessanten Lebensweg hinter und vor sich haben. Grundverschiedene Persönlichkeiten, die sich nun über eine Gemeinsamkeit freuen: 20 Wochen Leonhard-Programm: Unternehmertum und Persönlichkeitsentwicklung.

Schon nach drei Tagen empfangen wir den ersten Gastreferenten, Herrn Michael Wiegel. Er stimmt uns mit großer Euphorie auf den „Brandbeat“ Workshop ein, der in Woche 2 stattfinden wird. Seine Ausführungen und seine Präsentationsweise sind für einige zunächst befremdlich: Das ist Business? Das klingt so emotional und so persönlich? Dann aber erläutert Herr Wiegel die Kraft des inneren Antriebs, die allem unternehmerischen Tun zugrunde liegt. Die Erkenntnis, dass jedes Business menschengemacht ist, also individuell und persönlich sein muss, verbreitet Tatendrang. Es entsteht allgemeine Vorfreude auf den Workshop.

Am Ende der ersten Woche referiert Herr Albert Hahn über Gedächtnistraining und einige geniale Methoden um „Lernen zu lernen“. Mit viel Humor und durchschlagendem Erfolg erklärt er uns, dass es die skurrilsten Eselsbrücken sein dürfen, solang sie nur funktionieren. Die Konzepte, die er vorstellt, werden noch am selben Tag in die Tat umgesetzt und seither mit viel Spaß und Erfolg verwendet.



 

KURS 9 (16.11.2015 – 15.04.2016):

Kurswoche 20 (11.04. – 15.04.2016)

! Mit Abstand die aufregendste Woche ! Wir waren ja schon mittlerweile eine schön zusammengeschweißte Gruppe und alle waren richtig gut gelaunt! Die extrem entspannte und heitere Atmosphäre war einfach wunderbar! :-)

Die Start-Up-Unternehmer Jakob Assman und Co. statteten uns einen Besuch ab und erzählten uns von den von ihnen gegründeten Unternehmen, wie es ihnen dabei ergangen ist und erläuterten uns wichtige Punkt, die wir noch auf jeden Fall sehr beachten sollten.

Auch Bettina Stackelberg, die „Mentoren-Mama“, besuchte uns nochmal und sprach mit uns über unsere Betreuung. Mit Rat und Tat werden uns die Mentoren nach der Haft zur Seite stehen. Es ist wirklich gut, dass das Leonhard-Programm auch nach der Entlassung weiterhin für uns da ist, da sind wir uns alle einig!

Die Spannung stieg nochmal enorm an, als wir den Juroren Herrn Dr. Kirchner, Herrn Arndt und Frau Niederle unsere Präsentationen für den Businessplan-Wettbewerb vortrugen. So mancher Teilnehmer traute sich erst gar nicht vor Aufregung XD hehe…, aber alles lief gut und jeder hat gut abgeliefert.

Richtig spannend und aufregend ging es auf der Abschlussveranstaltung weiter. Es waren so viele Gäste, auch aus Wirtschaft, Justiz und Politik da! Wir präsentierten den begeisterten Gästen unsere Geschäftsideen und wurden zum Schluss auf der Bühne prämiert. Es hat allen richtig Spass gemacht und der ein oder andere vergoss sogar noch ein Tränchen :-).

Am letzten Tag gab es noch ein gemeinsames Abschluss-Frühstück. Mit Kaffee und Kuchen wurde sich ausgiebig und entspannt unterhalten und ordentlich gelacht.

Leonhard-Team, ihr seid großartig!!!

Ich wünsche euch allen für die Zukunft viel Glück und Erfolg!


Kurswoche 19 (04.04. – 08.04.2016)

So…die vorletzte Woche. Aber der Kurs neigt sich nicht –ruhig- dem Ende zu. Es ging gleich wieder zur Sache! Wir machten uns direkt an die Abschlussprüfung zu Unternehmertum und Wirtschaft.

Dann übten wir mit den Businessplanplakaten unsere Präsentationen. Auch sechs U&W-Tests schrieben wir ganz locker am Stück…XD, damit auch alles was wir gelernt haben von A bis Z sitzt =D.

Unternehmertum und Wirtschaft schlossen wir mit Thema „Franchising & Lizenzierung“ und „Exit-Strategien“ ab und schließlich hatten wir auch sehr interessante Vorträge.

Herr Dr. Holzner erzählte uns wichtige Punkte zur MPU und gleich am Anfang kamen auch schon viele viele Fragen von den Kursteilnehmern. Außerdem stellte er uns Fragen, die in der MPU dran kommen. Ganz schön tricky!

Der Referent Herr Schneider erklärte uns dann alles rund ums Thema ALG I + II, denn bei den ganzen Regelungen dazu, ist es gar nicht so einfach den Überblick zu behalten.

Zuletzt gab es noch einen Vortrag von Herrn Flühr über Körpersprache. Es ging dabei darum mit stimmiger Körpersprache den Weg zum Kunden zu meistern. Hierbei gingen wir sogar hoch in den Stucksaal, um einige Übungen durchzuführen, um stets angemessene und natürliche Körpersprache zeigen zu können.


Kurswoche 18 (29.03. – 01.04.2016)

Nach dem Ostermontag ging es dann ans Eingemachte. Die Abschlussprüfung zu Werte & Persönlichkeitstraining und zu den Schlüsselkompetenzen war dran! Nachdem das geschafft war, fingen wir an unsere Plakate für den Businessplan-Wettbewerb zu erstellen.

Am nächsten Tag schrieben wir die U&W-Tests zum Thema Steuern und arbeiteten weiter an den Plakaten und an den Businessplänen.

Dann kamen auch schon die Korrekturen von den Businessplanberatern. Fleißig stellten wir unsere Businesspläne fertig und gaben sie ab, um sie von Herrn Arndt begutachten zu lassen.

Als letztes in dieser Woche nahmen wir noch die Themen „Unternehmens-wachstum planen“ und „Herausforderungen beim Wachstum“ durch.


Kurswoche 17 (21.03. – 24.03.2016)

Die 17. Woche begann zunächst mit dem Thema Steuern! Bei vielen war das ein unbeliebtes Thema. Aber ehrlich gesagt, ist es nun, nachdem uns der Herr Dr. Jopen das alles Mal erklärt hat, kein undurchsichtiges Mysterium mehr. „Ihr wisst jetzt mehr über Steuern, als 90% der deutschen Bevölkerung!“                O_o Höhö!

Danach gab es aber keine Verschnaufpause, denn am Mittwoch den 23.03. war ja schon wieder der Abgabezeitpunkt für den letzten Teil des Businessplans, um ihn von den Businessplanberatern korrigieren zu lassen und natürlich hatten wir an diesem Tag auch wieder einen U+W-Test x_x …. J. Zwei ganze Tage und einen Nachmittag tippten wir an den Businessplänen bis die Laptops rauchten! -> Uff… Der Businessplan ist geschrieben!!! Natürlich müssen bestimmt noch ein paar Stellen korrigiert werden, aber die Erleichterung und die Freude darüber waren definitiv zu spüren.

Diese Woche war ja etwas kürzer, da der Freitag Karfreitag war. Deswegen gaben wir am Donnerstag nochmal Vollgas und nahmen die Themen „Wie manage ich mein Geschäft?“, „Management von Ausgaben, Kredit und Liquidität“, „Management des Einkaufs“ und „ Management der Lagerhaltung“ durch.

Und ab ins verlängerte Wochenende – genügend Zeit, um für die Abschlussprüfung am kommenden Dienstag zu lernen 😛 .


Kurswoche 16 (14.03. – 18.03.2016)

Wow, schon die 16. Kurswoche! Wir haben schon viel erreicht und so langsam geht es Richtung Kursende!

Es ging los mit dem Thema gewerblicher Rechtsschutz und Verträge, was schließlich für uns alle wichtig ist. Vom Rechtsschutz können wir profitieren, da wir damit unsere Arbeit schützen können und mit Verträgen, wie z.B. Kaufverträge, Arbeitsverträge, etc., werden wir ja auch alle viel zu tun haben.

Der Herr Spengemann war auch nochmal bei uns. Diesmal konnte jeder Kursteilnehmer selbst eine Pressemitteilung über sein Unternehmen schreiben. Herr Spengemann gab uns viele Tipps dazu und korrigierte die ein oder andere Stelle unserer Pressemitteilungen, wobei er sich ja durch seine Arbeit als Journalist sehr gut auskennt.

Am nächsten Tag hatten wir die Vorbereitung zur Abschlussprüfung in U+W. Das machte uns nochmal deutlich, dass wir wirklich schon weit gekommen sind! Danach sprach Herr Dr.Jopen mit uns über Versicherungen. Betriebshaftpflichtversicherung, Unfallversicherung, etc… all diese Versicherungen verschaffen uns Risikominderung und Schadensverhütung.

Natürlich schrieben wir in dieser Woche auch wieder U+W-Tests und arbeiteten an unseren Businessplänen – ist doch klar! =D  Der Nachmittag danach wurde aber wieder recht aufregend! Wir hatten das Mentoren-Matching. Im Stucksaal sprachen wir mit den Mentoren, um uns einen Eindruck von ihnen bilden zu können und eine Auswahl der jeweils für uns passenden Mentoren treffen zu können.

Des Weiteren brachte uns Herr Dr. Jopen die wichtigsten Punkte Zum Thema Sozialversicherungen bei. Von Rentenversicherung bis Arbeitslosen-versicherung – Was ist zu zahlen und  was kostet mich das? Zudem hatten wir bei Herrn Eggerbauer an diesem Tag auch die Vorbereitung zur Abschlussprüfung zu Persönlichkeitstraining & Werte und Schlüssel-kompetenzen.

Zum Schluss der Woche sprachen wir noch über die Werte Leistungs-bereitschaft und kluges Wirtschaften. Passend zu den Werten las uns ein Kursteilnehmer eine sehr schöne Geschichte vor:

Die sieben Weltwunder

Eine Schulklasse wurde gebeten zu notieren, welches für sie die sieben Weltwunder wären. Folgende Rangliste kam zustande: 1. Pyramiden von Gizeh, 2. Taj Mahal, 3. Grand Canyon, 4. Panamakanal, 5. Empire State Building, 6. St. Peters Dom im Vatikan, 7. Große Mauer China. Die Lehrerin merkte beim Einsammeln der Resultate, dass eine Schülerin noch am Arbeiten war. Deshalb fragte sie die junge Frau, ob sie Probleme mit ihrer Liste hätte. Sie antwortete: „Ja. Ich konnte meine Entscheidung nicht ganz treffen. Es gibt so viele Wunder.“ Die Lehrerin sagte: „Nun, teilen Sie uns das mit, was Sie bisher haben und vielleicht können wir ja helfen.“ Die junge Frau zögerte zuerst und las dann vor. „Für mich sind das die sieben Weltwunder: 1. Sehen, 2. Hören, 3. sich Berühren, 4. Riechen, 5. Fühlen, 6. Lachen, 7. …und lieben.“ Im Zimmer wurde es ganz still. Diese alltäglichen Dinge, die wir als selbstverständlich betrachten und oft gar nicht realisieren, sind wirklich wunderbar. Die kostbarsten Sachen im Leben sind jene, die nicht gekauft und nicht hergestellt werden können. BEACHTE ES, GENIEßE ES, LEBE ES UND GIB ES WEITER.              

Quelle Unbekannt


Kurswoche 15 (07.03. – 11.03.2016)

Da wir ja am Dienstag den nächsten Teil des Businessplans (Markt, Finanzen & Organisation) an die Businessplanberater schicken sollten, arbeiteten wir die ersten zwei Tage dieser Woche fleißig weiter an unseren Businessplänen.

Nachdem das geschafft war, schrieben wir auch schon den nächsten U+W-Test zum Thema Finanzierung des Geschäfts. Danach trug uns Herr Dr. Jopen das Thema Aufzeichnungspflichten und Rechnungswesen vor… Ja, bei uns geht’s Schlag auf Schlag 😉 .

Beim Vortrag über Öffentlichkeitsarbeit von Herrn Spengemann konnten dann alle nützliches über Pressemitteilungen erfahren (und von dem vielen Schreiben am Businessplan verschnaufen). Die Pressemitteilungen fördern den Bekanntheitsgrad, das Firmenimage, schaffen vertrauen und informieren über Neuerungen, Ereignisse, Produkte oder Veranstaltungen. Uns wurde klar, dass Pressemitteilungen sehr gute – kostenlose! – Werbung für das Unternehmen sein kann.

Den Rest der Woche arbeiteten wir in U+W weiter am Thema Rechnungswesen und wir schrieben wieder an unseren Businessplänen. Außerdem sprach Herr Eggerbauer mit uns noch über die Werte Tun und Spaß. Hierbei brach eine hitzige Diskussion aus, weil es bei den Kursteilnehmern verschiedene Ansichten darüber gab, wie man Dinge am besten zielstrebig erledigt ohne sie vor sich herzuschieben bzw. sie einfach anpackt und ob es möglich ist bei der Arbeit auch immer Spaß zu haben. Aber nach der Diskussion konnten alle die Ansichten der anderen besser nachvollziehen.


Kurswoche 14 (29.02. – 04.03.2016)

Die Woche verlief zu Beginn nicht ganz nach Plan. Der Herr Dr. Jopen kam nur kurz vorbei, um ein paar organisatorische Dinge mit uns abzuklären. Er hatte viel um die Ohren und war auch ein bisschen angeschlagen wegen einer Erkältung. Wir verbrachten also den Vormittag auf dem Gang. Da wir aber auch Einkauf hatten, passte es eigentlich ganz gut. Am Nachmittag kam Herr Schebeler wieder und gab uns weitere Tipps und Tricks in Sachen Vorstellungsgespräch und Bewerbung.

Dann hatten wir den kompletten Tag ein Seminar von Fr. Stöckl über „the Work“. Elisabeth Stöckl ist Heilpraktikerin für Psychotherapie. Sie zeigte uns, wie man mit the Work sein eigenes Denken mittels bestimmter Fragen untersuchen kann, um klarer zu sehen. Falsche Gedanken können so erkannt werden und Probleme werden folglich gelöst. Ein paar Kursteilnehmer ließen sich auch zu Themen, die sie beschäftigen, in einer kurzen Sitzung therapieren. Zum Schluss wurde uns noch folgendes mit auf unseren Weg gegeben: Du kannst alles erreichen, was du dir vornimmst!

Den nächsten Tag über arbeiteten wir weiter an unseren Businessplänen und bereiteten noch den Stucksaal für das kommende Bewerbungstraining vor.

Das Bewerbungstraining fanden alle klasse! Die Gäste spielten ihre Rolle als Arbeitgeber gut und brachten den einen oder anderen Kursteilnehmer sogar ein bisschen ins Schwitzen. Alles in allem eine unterhaltsame und erkenntnisreiche Veranstaltung. Danach ging es wieder weiter mit unseren Businessplänen.

Schließlich hatten wir auch wieder das Thema Werte, genauer Verantwortung und Aufrichtigkeit – wobei auf so manchen Kursteilnehmer mahnend geblickt wurde! XD


Kurswoche 13 (22.02. – 26.02.2016)

Zu Anfang dieser Woche ging es ruhig los. Am Vormittag arbeiteten wir erst mal an unseren Businessplänen. Am Nachmittag kam Herr Loff.  Er erzählte uns seine Unternehmensgeschichte und legte uns nah, dass das Unternehmerleben auch durchaus schwierige Zeiten haben kann. Seinen lebhaften Vortrag verfolgten alle sehr interessiert.

Am Dienstag waren die Themen Gründungsinvestitionen und Finanzierungsquellen dran. Aber es war nicht der Herr Dr. Jopen, der uns diese Themen näher bringen sollte. Die Frau Dr. Willis war schon mehrere Male bei uns, diesmal aber war sie zum ersten Mal die Referentin. Wir hörten aufmerksam zu und auch der Herr Dr. Jopen verfolgte sehr aufmerksam das Geschehen. Das ein oder andere Mal ergriff er doch das Wort um den Punkt nochmal genauer zu erörtern… Der Captain gibt nun mal ungern das Ruder aus der Hand =) (Zitat eines Kursteilnehmers =p). An dieser Stelle aber ein Lob an Frau Dr. Willis. Der Unterricht mit ihr hat allen gefallen.

Am folgenden Tag gab es einen weiteren U&W-Test und danach arbeiteten wir weiter an unseren Businessplänen. Dann am Nachmittag war der Referent Herr Schebeler da und sprach mit uns über das richtige Bewerben. Zwischen drin ging es auch ganz schön rund, da rege Diskussionen darüber entstanden, ob man den wirklich in der Bewerbung erwähnen sollte, dass man in Haft war. Hierüber waren die Meinungen zweigeteilt. Der Vortrag hatte auf jeden Fall für jeden interessante Infos und gespannt wird schon der zweite Teil des Vortrags in der folgenden Woche erwartet.

Am nächsten Tag fiel der Unterricht vormittags leider aus. Aber jeder nutzte natürlich die freie Zeit um in seiner Zelle fleißig zu lernen… 😉 Haha. Am Nachmittag arbeiteten wir wieder an unseren Businessplänen. Wer jetzt der Meinung ist das wir ziemlich oft „nur“ an unseren Businessplänen tippen, der sollte wissen, dass wir diese Arbeitszeit für die Businesspläne auch benötigen, denn die meisten haben wirklich hart an ihren Finanzteilen zu ackern.

Diese Woche beendeten wir damit, dass uns Herr Eggerbauer interessante Punkte zu unserem Innovationsgeist erzählte und danach sprangen wir nochmal zum Thema Wertschätzung und lasen auch die Wertschätzungen, die die Kursteilnehmer jeweils von den anderen bekommen haben, vor. Ich denke jeder ging dann mit einem guten Gefühl ins Wochenende.


Kurswoche 12 (15.02. – 19.02.2016)

Da diese Woche nur Vorträge und das Vertriebstraining beinhalten sollte, waren alle darauf gespannt. Es ging erst mal mit zwei Tagen Präsentationstraining los. Die äußerst freundliche Dorothee Rosenow erzählte uns erst mal die wichtigsten Punkte rund um eine Präsentation und wie der Aufbau aussieht. Gleich danach sollten wir unsere Businessidee präsentieren! Nach einer kurzen Vorbereitungsphase ging es los. Irgendwie komisch, aber die Nerven lagen beim ein oder anderen plötzlich blank! Der Clou war, dass die Präsentation aufgenommen wurde und wir uns dann am nächsten Tag alle nochmal die Präsentationen genau angeschaut und analysiert haben. Sehr aufschlussreich und aufregend war das und eigentlich war unsere Nervosität während der Präsentation echt unbegründet.

Dann hatten wir nochmal ein Präsentationstraining. Nochmal?! Ja und schnell erkannte die Gruppe, dass Herr Kirchner uns mit diesem Training noch den letzten Schliff geben will. Es war für uns nochmal eine gute Möglichkeit, um unsere Präsentationsfähigkeiten, weiter auszubauen und uns schon mal auf die Abschlusspräsentation des Businessplans zu wappnen.

So viel Vorbereitung sollte sich natürlich auch auszahlen! Somit stapften wir dann selbstbewusst hoch in den Stucksaal, um die Mentoren und Gäste in einem Verkaufsgespräch von unserem Produkt zu überzeugen. Das Lob und die Verbesserungsvorschläge halfen uns auf jeden Fall ein Stück weiter zu kommen. Später sprach Herr Eggerbauer noch mit uns über Dienstleistungsmentalität und Wertschätzung. So ließen wir dann diesen Tag mit vielen Eindrücken ausklingen.

Zum Schluss dieser aufregenden Woche war nochmal Frau Lahm da und erörterte uns zum Thema Motivation und Widerstände, welchen Entscheidungstyp wir haben und wie wir jeweils am besten vorgehen um die richtigen Entscheidungen zu treffen.


Kurswoche 11 (08.02. – 12.02.2016)

Die Woche fing mal wieder mit einem U+W-Test an. Mittlerweile ganz normal für alle. Das Besondere an diesem Tag war, dass Herr Oppitz auch wieder da war, um bei Bedarf nochmal mit einigen Kursteilnehmern persönliche Einzelgespräche zu führen.

Am nächsten Tag haben wir weiter an U+W gearbeitet und alles über Finanzkennzahlen und Break-Even-Analysen gelernt – dazu nur so viel, sehr rentabel das zu wissen! =) Allerdings hatten wir nur den halben Tag Unterricht, da wir danach noch den Faschingsdienstag gefeiert haben… nein, ab Mittag war Feiertag in der JVA.

Die restliche Woche sollten dann noch verschiedene Referenten Vorträge halten. Frau Heike Lahm sprach mit uns über Motivation & Widerstände. Grundlegend ging es hierbei darum, die Gefühle anderer zu erkennen und richtig zu reagieren. Wir brachten unsere eigenen Gefühle zu verschiedenen Bildern, die uns gefielen, zum Ausdruck und zuletzt erarbeiteten wir uns welchen Verhaltensstil wir haben und welche Eigenschaften damit einher kommen: Dominant, Gewissenhaft, Initiativ oder eher stetig? Für alle sehr interessant!

Ein guter Unternehmer muss auch stark im Verhandeln sein und somit gab es auch einen Vortrag über Verhandlungsführung von Herrn Deutlmoser.

Die Woche schlossen wir dann mit einem interessanten Vortrag über die Unternehmensgeschichte von Herrn Johannis Hatt ab.


Kurswoche 10 (01.02. – 05.02.2016)

Und zack – schon befinden wir uns in Woche 10 – Halbzeit des Projekts :-) Für manche von uns kaum zu glauben, wie die bisherigen Wochen – man möge schon fast sagen – „verflogen“ sind. Für ein bequemes Zurücklehnen war jedoch keine Zeit!

Um direkt effektiv in den Montagmorgen zu starten, hatten wir das Vergnügen die nächste Referentin – Anna Theil – die extra aus Berlin angereist ist, begrüßen zu dürfen. Professionell schilderte sie alle Details der Finanzierungsmöglichkeit „Crowdfunding“, die für einige von uns sicher in Frage kommen wird. Neben dem finanziellen Aspekt könnte man das Konzept jedoch auch für die Bekanntmachung der Idee nutzen oder einfach nur, um Menschen als Unterstützer zu gewinnen.

Währenddessen wir für den informativen Vortrag applaudierten, stand vielen von uns die Anspannung „schon quasi ins Gesicht geschrieben“. Es folgte nämlich kurz darauf die erste Abschlussprüfung im Bereich „Innovation“, auf die wir uns nach Ankündigung von Dr. Jopen zumindest schon etwas vorbereiten konnten.

Nachdem nach einer Stunde sorgfältiger Prüfungsarbeit der Druck langsam nachließ, führte uns Dr. Jopen schon prompt in die nächste Phase… Zeit zum Durchschnaufen gab es wenn dann nur noch in der Pause :-) Lösungsorientiert behandelten wir die Themen „Wirtschaftlichkeit einer Verkaufseinheit“ sowie die „Gewinn- und Verlustrechnung“, bei den unser Herr Jopen mal wieder mit seiner Erfahrungsübermittlung glänzen konnte. Aber schließlich ist es ja das Ziel, schon jetzt einen realistischen Umsatz zu berechnen.

Um hoch motiviert und gut vorbereitet auf die nächste Veranstaltung in zwei Wochen blicken zu können, war es an der Zeit, uns dem nächsten Referenten mit Dipl. Ing. Hansjörg Hegendörfer zu widmen. Hierbei wurde uns eine exzellente Verkaufsschulung ans Herz gelegt, die wir zur Vorbereitung für das bevorstehende Vertriebstraining zu schätzen wussten. Sorgfältig analysierten wir die verschiedenen Bestandteile des Trainings, um auch auf Nutzenargumentationen bzw. dem Kaufmotiv spontan eine Antwort parat zu haben.

Das Feedback hierzu gibt es dann wieder in der nächsten Woche … :-)


Kurswoche 9 (25.01. – 29.01.2016)

Nahtlos ging es somit in Woche 9, in der wir von dem Referenten, Herrn Oliver Oppitz den Workshop „Fast Reset“ vorgestellt bekamen. In dieser Phase ging es um eine Selbstanwendung, mit der man die natürliche Verarbeitung von Emotionen beschleunigen kann. Ein Teil der Methode war zudem das Beseitigen von limitierenden Überzeugungen. Um dies auch wirksam umzusetzen, war eine hohe Konzentration gefragt, die oftmals in einer Gruppe schwer fällt. Genau deshalb nahm sich Herr Oppitz daraufhin freundlicher Weise die Zeit, um mit uns detailliert in Einzelgesprächen in die Phase überzugehen.

Während wir nun wöchentlich effizient am PC an der Ausarbeitung unseres Businessplans „feilen“, steht nebenbei auch regelmäßig unser Coach B. Eggerbauer für hilfreiche Einzelgespräche zur Verfügung. Ideal, um nochmal den ein- oder anderen konstruktiven Aspekt zu sammeln oder sich bereits schon mit eventuellen Hürden nach der Entlassung auseinander zu setzen. Schon jetzt zeigt sich, welche wichtige Rolle „LEONHARD“ bei unserem Übergang in die Zukunft spielen kann.

Genau die perfekte Überleitung in das nächste Thema, dass wir am darauffolgenden Tag mit Herrn B. Eggerbauer in Angriff nahmen: „WERTE“! – Das Recht auf eine 2.Chance? Wer hat für UNS eine zweite Chance verdient? Diese Frage löste schlagartig wieder spannende Diskussionen aus, die wir abschließend mit unserer Meinung in zwei verschiedenen Gruppen an unseren Flip-Charts präsentieren sollten. Wie sich jedoch am Ende herausstellte: Ein ziemlich umstrittenes Thema, dass wir mit gespaltenen bzw. unterschiedlichen Ansichten beendeten.

Zum Abschluss der Woche animierte uns Dr. Jopen gekonnt mit dem sehr umfangreichen Kapitel „ Die Kosten im Unternehmen“, welches uns sicher in den nächsten Wochen noch einige Male begleiten wird.


Kurswoche 8 (18.01. – 22.01.2016)

Um den Anschluss an die momentan ziemlich ausgefüllte Woche nicht zu verlieren, möchte ich euch natürlich auch an diesen Tagen von unserem jeweiligen Tagesablauf berichten.

Nachdem zum Beginn der Woche Herr Buro noch einmal souverän mit dem Thema „Innovation“ Struktur in unser Denken brachte, wurden wir inzwischen mit Unterlagen quasi „überhäuft“, die uns jedoch bewusst zeigten, dass in den nächsten Wochen noch einiges an Arbeit auf uns wartet ! :-)

Ganz zu schweigen von den Lektüren der Wirtschaftspresse, die uns am Nachmittag Herr Dr. Jopen zur Bearbeitung in jeweiligen Gruppen aushändigte. Mit schon teilweise „rauchenden Köpfen“ saßen wir in verschiedenen Teams zusammen, mit dem wir unsere eigene Meinung vertreten sollten. Oder drücken wir das Ganze noch deutlicher aus.. Es war selbstverständlich wieder eine produktive Präsentation an unseren Flip-Charts gefragt.

Am Dienstag wurden wir von unserer nächsten Referentin, Fr. Stackelberg ( die wir bereits schon bei einer unserer Veranstaltungen kennenlernen durften ) mit dem Modul des „Hamsterrads“ konfrontiert. Hierbei war eine konservative Variante gefragt, um in Zukunft der Gefahr des „Hamsterrads“ effizient zu umgehen.

Das wohl absolute Highlight in dieser Woche war daraufhin der Vortrag von Björn Jopen, dem Sohn von Dr. B. Jopen. Er präsentierte uns alles rund um das umfangreiche Thema „Marketing“, was letztendlich für unseren geschäftlichen Erfolg von besonderer Bedeutung sein wird. Durch die unterschiedlich aufgezeigten Aspekte waren wir als Zuhörer sehr schnell stark beeindruckt ! Nachdem er uns zum Gemeinwohl der Gruppe anschließend noch ein lösungsorientiertes Feedback im Bezug auf unsere Geschäftsidee gab, war schnell klar, dass er eine Bereicherung für alle Teilnehmer war. Wirksam konnte man erkennen, in welche „Fußstapfen“ er wohl mal treten wird.. – Oder wie das Motto schon so schön sagt: „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“. :-)

Einen Tag darauf war dann auch schon wieder unserer Kreativität gefragt, als unser Coach B. Eggerbauer den Workshop der „Gruppendynamik“ erläuterte. Das Thema „entflammte“ auch direkt ein paar Diskussionen, die in unserer gemischten Gemeinschaft natürlich erst einmal wieder „aus der Welt geschafft“ werden mussten. Aber auch so etwas zeichnet immer wieder eine offene und ehrliche Zusammenarbeit aus. Als die Diskrepanzen geklärt waren, war es direkt an der Zeit, dass wir von Herr Eggerbauer mit der ersten Aufgabe – oder sagen wir mal lieber Herausforderung konfrontiert wurden. Nach der Aufgabenstellung „schwirrten“ einigen von uns noch ein paar Fragezeichen im Kopf umher, da ein geschickter Einsatz mit zusammensteckbaren Stangen gefragt war. Hierbei sollte die besagte Stange von insgesamt 1,50m Höhe nur in Form von einem leichten „Touch“ des Zeigefingers aller Teilnehmer so zügig wie möglich zu Boden gebracht werden. Sorgfältig achtete unser Mentor darauf, dass die Stange ja auf jedem einzelnen Finger aufliegt. Erst dann wurde uns die Freigabe zum Herabsenken erteilt. Jedoch hatten wir relativ flott „den Clou“ an der Geschichte raus und erledigten die Aufgabe exzellent.

Auch diese Woche beenden wir mit vielen neuen Erkenntnissen aus einem anderen Blickwinkel und werden somit am Wochenende erst einmal wieder ausreichend Kraft tanken.


Kurswoche 7 (11.01. – 15.01.2016)

Nachdem inzwischen unser Kopf wieder auf „Hochtouren“ lief, waren wir schon gespannt, welche Erkenntnisse uns Herr Buro diese Woche von Seiten der „Innovation“ schildert. Zweifelsohne bewegten wir uns hier auf einem ganz spannenden Gebiet, bei dem es erneut interessant war, eine plakative Meinung zu hören.

Kurz darauf war es auch schon an der Zeit, uns auf die zweite Veranstaltung mit unseren Businessplan-Beratern der Münchener Hochschulen einzustimmen. Infolgedessen fertigten wir nun noch die letzten Rückfragen an, um speziell auf die noch offenen Fragen eine möglichst genaue Rückantwort zu erhalten, die sich ideal zur Übertragung in unseren Businessplan eignet.

Als wir unsere Businessplan-Berater dann am Nachmittag wie gewohnt mit einem „Handschütteln“ begrüßten, überzeugte die bereits vertraute Offenheit, sodass es nach einer kleinen Ansprache von Dr. Jopen und Frau S. Wittermann direkt los gehen konnte.

Zum „Aufwärmen“ gab es mit „Bingo“ ein kleines Spiel, mit dem man Gemeinsamkeiten zwischen uns und den Beratern „erhaschen“ sollte. Erneut war hierdurch interessant zu sehen, welche Vorstellungen außenstehende Personen von einem „Häftling“ haben. :-)

Darüber hinaus stand dann das persönliche Gespräch mit unseren Beratern im Fokus, bei dem wir nochmal mögliche Komplikationen ausführlich besprechen konnten. Gekrönt mit einem „Speeddating“, bei dem wir die Initiative ergreifen konnten, um nochmal Eindrücke von den diversen anderen Beratern zu sammeln, neigte sich die Veranstaltung nun schon wieder dem Ende zu. Aber ein Wiedersehen ist ja spätestens für unsere Abschlussveranstaltung geplant.

Nachdem wir am darauffolgenden Tag erstmal wie gewohnt Feedback zum Workshop gaben, folgte blitzartig der nächste Wissenstest. Hierzu gehört natürlich auch die Analyse der vorherigen Tests, bei dem die Ergebnisse oft umstritten sind und daher heiß diskutiert werden. Aber nicht umsonst haben wir mit Dr. Jopen den Experten im Raum, der sich den Anregungen offen stellt.

Mit dem großen ausführlichen Thema der „Pleite“ befassten wir uns am Ende der Woche mit unserem Coach B. Eggerbauer, der uns mit drastischen Beispielen das jederzeit bestehende Risiko näher brachte. Dementsprechend folgten einige Streitgespräche, die jedoch mittlerweile auch ein gewisser Teil der Verhandlungen in unserem Unterrichtsraum sind. Das Motto: „Miteinander diskutieren, statt nur nebeneinander zu arbeiten“ ist ja schon längere Zeit eine vereinfachte Form des Umgangs.


Kurswoche 6 (04.01. – 08.01.2016)

Hoch motiviert und mit gestärkten Selbstbewusstsein melde ich mich aus den den „Weihnachtsferien“ zurück. Hoffnungsvoll haben sich schon einige von uns danach gesehnt, dass es endlich wieder los geht. Die Decke fiel uns sprichwörtlich schon fast „auf den Kopf“.

Herr Buro, der nächste Referent mühte sich zum Beginn, uns einen überzeugenden Einblick in das ausführliche Thema der „Innovation“ zu geben, welches wir direkt mit großem Interesse verfolgten.

Allein durch die Tatsache, dass nach der zweiwöchigen Pause einiges erst wieder „aufgefrischt“ werden musste, half T.Vaasen am Nachmittag bei seinem zweiten Besuch noch einmal, die letzten Unklarheiten im PC-Bereich zu bereinigen. Natürlich auch in Hinsicht auf die bevorstehende Ausarbeitung unseres Businessplans.

Am darauffolgenden Tag begannen wir direkt eifrig uns mit dem Kapitel „Was ist ein Businessplan bzw. wo sind unsere unternehmerischen Chancen“ zu beschäftigen. Der Stresspegel stieg rapide, nachdem uns Dr. Jopen wieder fundamental wichtige Grundregeln zu Herzen legte. Er würde jetzt wohl eher schmunzelnd dazu sagen: „Eine höchst spannende Angelegenheit“ ! :-) So sahen wir das auch und starteten prompt mit der praktischen Umsetzung auf unserem PC, um die wertvollen Anregungen aus den bisherigen Veranstaltungen in unseren Businessplan einfließen zu lassen.

Zusätzlich stand uns B. Eggerbauer mit einem professionellen Einzelcoaching zur Verfügung, um uns konstruktive Kritik zu geben, ungeahnte Chancen aufzuzeigen oder auch den privaten emotionalen Bereich zu stärken.

Um die ereignisreiche Woche abzuschließen, wiederholten wir die durchaus sehr wichtige Form der „Marktforschung“ und befassten uns dementsprechend auch mit der Frage im Bezug auf den „Wettbewerbsvorteil“. Von Einfachheit kann jetzt nicht mehr die Rede sein und freuen uns daher erst recht auf die noch bevorstehenden Wochen.


Kurswoche 5 (14.12. – 18.12.2015)

Wer annahm, wir starten nun in eine ruhigere Woche, der hatte sich geschnitten. Nachdem wir unseren wöchentlichen Test überstanden hatten, war es auch schon an der Zeit, noch die letzten Feinheiten für den bevorstehenden Nachmittag mit den Businessplan-Beratern zu proben. Voller Motivation fieberten wir unserem ersten Auftritt vor Publikum entgegen. Natürlich im Gepäck: „Unser Business-Jingle“! Aber unsere Angst, zu versagen, war unbegründet und so entwickelten sich informative, motivierende Gespräche mit den Studenten Münchener Hochschulen. Das Sahnehäubchen war natürlich einmal wieder der Begrüßungsvortrag sowie die Verabschiedung der Berater von Dr. B.Jopen. Hierbei nicht zu vergessen, ist natürlich Fr. S. Wittermann, die sich umfangreich um die Gestaltung des Stucksaals der JVA, sowie auch kleine „Leckereien“ gekümmert hat.

Nach diesem spannenden Tag, von dem wir alle schwer beeindruckt waren, war erstmal ein wenig durchatmen angesagt. Genau ideal, um den Tag ein wenig Revue passieren zu lassen und uns zeitgleich von Dr. Jopen in die „Löhn-Methode“ einführen zu lassen. Die Ruhe war jedoch nicht von langer Dauer und so ging es auch schon in die ersten Vorbereitungen hinsichtlich der nächsten Veranstaltung.

Die „Ideen-Vernissage“ war für uns alle von besonderer Bedeutung und so starteten wir natürlich wieder hoch motiviert in den Tag mit den Mentoren u. Gästen aus der freien Wirtschaft. Derart Fortgeschritten präsentierten wir nach der Begrüßung unsere einstudierten „Business-Jingles“, die nun schon beinahe mit Perfektion vorgetragen wurden. Die Übung dafür hatten wir ja bereits und deshalb war auch kaum mehr eine Anspannung zu spüren. Ich glaube, „unfairer Vorteil“ trifft es hier ganz gut :-). Zur Auflockerung und zum gegenseitigen Kennenlernen haben wir mit dem Spiel „Step to the line“ begonnen, dass so manch einen von uns staunen ließ. Kein Geheimnis und keine Sünde blieb hier verborgen und so musste jeder zu seinen „Schandtaten“ stehen.

Ob sich der bisherige Energieaufwand unsererseits gelohnt hat, kristallisierte sich dann in rund zwei Stunden bei persönlichen Gesprächen in Gruppenaufteilung mit den diversen Unternehmern heraus. Hierbei wurden wir fair und ehrlich bewertet und konnten uns somit nochmal einen entscheidenden Vorteil sichern, um in Zukunft noch effektiver und effizienter an unserem Vorhaben zu arbeiten.

Die sehr erkenntnisreiche Woche beendeten wir dann mit dem Thema „Ethisch korrektes Verhalten im Geschäftsleben“, dass natürlich auch nebenbei mit der bevorstehenden Weihnachtspause von zwei Wochen überschattet wurde.

In diesem Sinne wünschen wir allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr‘2016. Mit voller Kraft melde ich mich ab dem 04.01.2016 wieder :-)


Kurswoche 4 (07.12. – 11.12.2015)

Unter weiter ging es. Nachdem wir vor zwei Wochen erfolgreich und geschafft unsere Visionsarbeit hinter uns ließen, folgte prompt der zweite Streich: „Die Stolpersteinarbeit“. Bernhard Eggerbauer ließ eben nicht locker und verdeutlichte die Hürden und Risiken einer Unternehmensgründung. Und zack, die Gruppendynamik ist wieder in Kraft getreten – die positive Energie rauschte nur so durch den Raum.. Ganz nach dem Motto: „Wir wollen helfen, statt nur zu reden!“

Der Workshop nahm zwar vier Tage in Anspruch, aber diese Zeit war er definitiv wert. Konstruktive Beiträge aller Teilnehmer sorgten dafür, dass so ziemlich alle Ungereimtheiten aus der Welt geschafft wurden. Einmal mehr zeigte B. Eggerbauer, dass er ein Unternehmer mit Herz ist und stand uns mit Rat und Tat zur Seite! Und falls dennoch Unklarheiten bestehen blieben, haben wir ja in den Folgewochen noch unsere persönlichen Businessplan-Berater, die uns in Form von Recherchen die Umsetzung unseres Vorhabens erleichtern sollen.

Zum Abschluss der ohnehin spannenden Woche besuchte uns noch der Referent Andy Goldstein, der uns in die Unternehmergeschichte noch tiefer blicken ließ. Die Begeisterung im Raum war förmlich spürbar! Er fungierte mit einer gewissen Professionalität, die in unserer gemischten Gemeinschaft sehr gut ankam. Sein sympathischer Akzent sorgte hierbei einfach für den gewissen „Flair“ im Raum. Umso mehr sind wir gespannt, was uns wohl noch in den Folgewochen erwarten wird.


Kurswoche 3 (30.11. – 04.12.2015)

Nach einem wohlverdienten Wochenende haben wir wieder Kraft getankt, um auch den ausgefüllten Stundenplan in dieser Woche gewachsen zu sein. Wissbegierig nahmen wir das Thema Innovation unter die Lupe, in dem Dr. Jopen direkt wieder in seinem Element verschwand. Wie würde er jetzt wohl wieder sagen? Ich zitiere: „Das ist eine feine Sache“! :-) Dementsprechend energisch haben wir uns dem Thema gestellt, dass genauso spannend u. informativ wie auch der komplette bisherige Kurs verlief. Entsprechend mit Vorfreude wurden wir daraufhin in PC-Arbeiten eingeteilt, die wir nutzten, um unsere sechs Schlüsselfragen anzufertigen, die jeder von uns mittlerweile „im Schlaf“ beherrschte. Als wir noch am Vortag den Kursraum auf Vordermann brachten, stand uns auch schon direkt die nächste spezielle Aufgabe bevor. Währenddessen die zwei Referenten, B. Doll und M. Schirmer sich vorstellten, „kruschelte“ es bereits in so manchen Legoboxen, mit den wir eine Modellierung der Geschäftsidee in Form von „Lego-Serious Play“ erstellen durften. Keiner konnte es so wirklich erwarten, sich einmal wieder in seine Kindheit zurück zu versetzen :-) Auf diese Weise, jeden Stein einzeln umzudrehen, hatten wir schließlich Erfolg mit unserer Umsetzung! Nach ausreichend spielerischen Aktivitäten durften wir unseren nächsten Referenten, Herrn T. Vaasen recht herzlich Willkommen heißen, der uns im Computerbereich mal wieder ein wenig auffrischen sollte. Hierbei standen Grundlagen, sowie das Arbeiten mit „Word“ und „Excel“ im Fokus, was auch für manche nach längerem Aufenthalt „hinter schwedischen Gardinen“ hinsichtlich der bevorstehenden Ausarbeitung des Businessplans hilfreich war.

Abschließend war es jetzt noch an der Zeit, sich für die Gespräche mit unseren Businessplan-Beratern vorzubereiten, wo selbstverständlich ein „Business-Jingle“ nicht fehlen sollte. Davon aber in den nächsten Wochen mehr..

Nun hieß es ab auf unseren Haftraum und das erste Adventswochenende genießen, dass aber bei vielen von uns weiterhin unter dem Motto stand – pauken, bis die Sonne hinter dem Horizont versank! :-)


Kurswoche 2 (23.11. – 27.11.2015)

Nachdem wir nun Zeit hatten, die erste Erkenntnisse über das Wochenende wirken zu lassen, ging es mit voller Motivation in Woche 2. Bevor wir mit neuen Herausforderungen starten konnten, stand uns jedoch erstmal eine Hürde bevor – „Das Jonglieren !“ Die Bälle flogen in unserer gemischten Gruppe nur so umher ! Ob Profi oder auch absoluter Frischling, es war im Grunde genommen alles dabei. Bernhard Eggerbauer gab jedoch gerne eine motivierende Hilfestellung.

Innerhalb von drei Tagen darauf bestand unsere Aufgabe darin, eine persönliche Visionsfindung zu erarbeiten. Hitzige Gespräche, sinnvolle Tipps oder auch Verbesserungsvorschläge – die Kommunikation in unserer Truppe lief! Im individuellen Austausch wurden wir somit im Bezug auf unser Vorhaben auf den Prüfstein gestellt.

Besonders jetzt wurde uns bewusst, wie viel Engagement und Herz von den diversen Mentoren in das Projekt investiert wird. Ob Dr. Jopen, der bei der Übermittlung von seinem unternehmerischen Wissen für Begeisterung sorgt oder auch B. Eggerbauer, der durch seinen persönlichen Lebenswandel Erfahrung jeglicher Art überträgt. Es ist für uns definitiv eine Bereicherung in jeder Hinsicht. Um die Woche abzurunden, stand nun noch der erste Wissenstest an, den wir alle positiv entgegen blickten.


Kurswoche 1 (16.11. – 20.11.2015)

Aller Anfang ist bekanntlich schwer, aber dennoch versuche ich nun eine Neustrukturierung zu finden, um euch auch am diesjährigen LEONHARD-Kurs 9 schriftlich teilhaben zu lassen.

Noch vor einigen Wochen wussten wir alle nicht, was uns im Rahmen dieses Projekts erwartet. Genau aber diese Neugier bewegte uns dazu, um uns der neuen Herausforderung zu stellen. Und mittlerweile sind wir uns einig – diese Entscheidung war die Beste, die wir treffen konnten.

Nachdem viele von uns schon auf „heißen Kohlen“ saßen und nur noch dem Beginn entgegenfieberten, war es dann am 16.11.2015 endlich soweit. Kurz darauf stand auch schon die Vorstellung aller Teilnehmer auf dem Plan. Nachdem den meisten die erste Last von den Schultern fiel, waren natürlich auch alle Mitwirkenden bzw. Mentoren, Dr. B. Jopen, M. Jopen, S. Wittermann und B. Eggerbauer an der Reihe. Zur Krönung des ersten Tages wurde uns dann prompt der erste Referent mit Albert Hahn vorgestellt, der unser Gedächtnis mit gezielten Training wieder in Schwung brachte. Darüber hinaus führte uns B.Eggerbauer an das „Rosenberg-Modell“ heran, das ganz unter dem Motto „Gewaltfreie Kommunikation“ stand. Lange, umfangreiche Diskussionen in der Runde hatte dieses Thema auf sich gezogen.

Das Themengebiet „Brand Beat“ von Michael Wiegel war zum Abschluss unserer ersten Woche eine intensive, detaillierte Vorstellung, die die Vorfreude auf die bevorstehenden Wochen nur noch mehr bestärkte. Schon jetzt war uns klar, wie viel Potenzial in uns allen steckt und es war an der Zeit, dieses auch dementsprechend umzusetzen. „Sich selbst zu besiegen, ist ja bekanntlich der schönste Sieg“ !

Ein Spendenaufruf von Altruja